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Reinhard Hildebrandt

Die in jeder Gesellschaft existierende strukturelle Gewalt erhält mit der Globalisierung einen neuen Schub. Der soziale Frieden soll mit geringeren finanziellen Mitteln aufrecht erhalten werden. Die Politik antwortet nicht mehr nur mit neoliberal inspirierter Deregulierung, sondern sucht zivilgesellschaftliche Elemente gegen die weitere Durchökonomisierung der Gesellschaft zu aktivieren. Wie realistisch ist der Versuch zur Zurückeroberung der Hegemonie im Globalisierungsdiskurs und zur Neustrukturierung des Ensembles relativ stabiler sozialer und staatlicher Formen?
Auf dem Hintergrund einer zivilgesellschaftlichen Interpretation wird der Kampf gegen zunehmende Gefährdungen des strukturlosen Gegenhalts dargestellt und bewertet.
Technologische Entwicklungen, Veränderungen im industriellen Produktionsprozess und das stärkere Gewicht Europas erhöhen die Chance zur Durchsetzung zivilgesellschaftlicher Konzepte.
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Reinhard Hildebrandt

Welche Chancen eröffnet die Zivilgesellschaft dem selbstbestimmten Individuum und welchen Einfluss hat sie auf sein selbstgesetzliches und eigennützliches Handeln? In welcher Weise müssten Staat und Zivilgesellschaft kooperieren, um ein demokratisches Zusammenleben der Menschen in Zeiten der Globalisierung zu fördern und den Handlungsspielraum transnationaler Unternehmen sowie des Finanzkapitals zu begrenzen? Das europäische Gesellschaftsmodell hat eine Zukunft, wenn sich der Staat gegenüber dem zivilgesellschaftlichen Engagement seiner Bürger öffnet und Lehren aus seinem Fehlverhalten in der Vergangenheit zieht.
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Die Ukraine – Grenzland oder Brücke?

Reflexionen zum aktuellen Konflikt

Reinhard Hildebrandt

Dieses Buch behandelt die Stellung der Ukraine im Konflikt um Aufrechterhaltung guter wirtschaftlicher und politischer Beziehungen der Ukraine zu Russland einerseits und ihrem Wunsch nach Zugehörigkeit zur Europäischen Union andererseits. In dieser Sache prallen die Strategie zur Erweiterung der EU und das Sicherheitsbedürfnis Russlands aufeinander. Diese rivalisierenden Mächte zerreißen die in ihren Sympathien gespaltene ukrainische Bevölkerung. Als traditionelles Grenzland wäre für die Ukraine die Brückenfunktion zwischen Russland und der EU jedoch angemessen. Es droht schließlich der Verlust der Unabhängigkeit, wenn der Konflikt auf absehbare Zeit zu keinem friedlichen Ende führt. Der Autor folgert, dass dessen Fortdauer auch das Verhältnis zwischen Europäischer Union und Russland entfremdet und ein Wiederaufleben des Ost-West-Konflikts nicht mehr ausgeschlossen ist.
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Globale und regionale Machtstrukturen

Globale oder duale Hegemonie, Multipolarität oder Ko-Evolution

Reinhard Hildebrandt

Deutet sich die Neuauflage des Ost-West-Konflikts oder das Entstehen einer multipolaren Machtstruktur an? Das Festhalten der USA an Hegemonialvorstellungen kann beides bewirken. Ist für Europas Zukunft die Ausrichtung auf Eurasien oder auf Nordamerika vorteilhafter? Bislang dominieren Nullsummenspiele die Beziehungen der Global Player untereinander. Geeignete Theorien für Ko-Evolutionen sind noch zu entwickeln. Der Rekurs auf gescheiterte Modelle der Vergangenheit – wie das Fünfmächtesystem des 19. Jahrhunderts – kann helfen, Fehler in der Neustrukturierung der internationalen Beziehungen zu vermeiden. Der Ausrichtung auf ein globales Gemeinwohl steht derzeit der dominierende Kampf um die Durchsetzung von unterschiedlichen Wertesystemen entgegen – dieses Buch zeigt Lösungsansätze auf.
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US Hegemony

Global Ambitions and Decline- Emergence of the Interregional Asian Triangle and the Relegation of the US as a Hegemonic Power. The Reorientation of Europe

Reinhard Hildebrandt

With the end of the ‘East-West’ conflict in 1990, an entirely new constellation seemed to emerge for the first time in the history of mankind. This was perceived by the power elite in the USA as a useful challenge to lend its – until then territorially restricted – hegemony a global dimension. From the perspective of the US elites (Francis Fukuyama), a period of indefinite American control over the rest of the world, in which there would be no more scope for potential rivals to emerge, would characterize the end of history. But some years later, the USA had to accept that the dual hegemony it had built up together with the Soviet Union was fundamental to the continued existence of American hegemony. Its inability to sustain a global hegemony revealed itself in the severe setbacks it suffered in the three wars waged in Iraq, Afghanistan and against the so-called international terrorists. Undeterred by the USA’s imminent isolation, influential US experts insisted that US policies were still in line with the US’ general perception of its role in the world: firstly to work for the good of the world and, secondly, to exercise its military might even when the rest of the world opposed it. Ignored for a long time by these very experts were the emergence of the interregional Asian triangle (China, India, Russia), Europe’s reorientation and, in consequence, the USA’s relegation as a hegemonic power.
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Zivilgesellschaft im Widerstreit

Konkurrenz zwischen Staat, Ökonomie und Zivilgesellschaft in der Realisierung des gesamtgesellschaftlichen Gemeinwohls

Reinhard Hildebrandt

In der gegenwärtigen Demokratie spielt das zivilgesellschaftliche Engagement selbstbestimmter und selbstverantwortlicher Bürger eine immer größere Rolle. Sie geben sich selbst Gesetze und handeln danach, obgleich ihnen eigennütziges Handeln nicht fremd ist. Beide Verhaltensweisen bestimmen zivilgesellschaftliches Engagement. Zivilgesellschaftliche Gemeinwohlbelange treten zunehmend in Konkurrenz zu den etablierten Gemeinwohlbelangen des Staates und der Ökonomie. Dringendste Aufgabe der Gegenwart ist die Erarbeitung eines zivilgesellschaftlich orientierten gesamtgesellschaftlichen Gemeinwohls. Repräsentanten der Zivilgesellschaft sollten künftig gleichberechtigt mit den Entscheidungsträgern aus Staat und Ökonomie das gesamtgesellschaftliche Gemeinwohl realisieren. Geschieht dies nicht, ist die Demokratie gefährdet.