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  • Author or Editor: Renate Wahsner x
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Zur Kritik der Hegelschen Naturphilosophie

Über ihren Sinn im Lichte der heutigen Naturerkenntnis

Renate Wahsner

Ausgehend von Hegels - keineswegs überholter - These, daß es die Aufgabe der Naturphilosophie sei, zuerst zu bestimmen, wie das Denken in der Naturwissenschaft ist, um dann zweitens zu sagen, was die Natur ist, wird anhand des für Hegels Naturphilosophie repräsentativen Anfangs des zweiten Teils seiner Enzyklopädie untersucht, wie Hegel dieses Denken charakterisiert, welche systemimmanenten Gründe diese Charakterisierung bedingen und geprüft, ob diese Charakterisierung die neuzeitliche Naturwissenschaft adäquat erfaßt. Diese Prüfung gründet sich auf eine langjährige Untersuchung des systematischen Verhältnisses der Philosophie zur Naturwissenschaft, resp. der erkenntnistheoretischen Problematik und Verfaßtheit der Naturwissenschaft. Um die Ergebnisse vorangegangener Untersuchungen dem Leser leichter zugänglich zu machen, wurden sechs die naturphilosophische Hegel-Problematik unmittelbar betreffende Aufsätze in einem Anhang aufgenommen.
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Hegel und das mechanistische Weltbild

Vom Wissenschaftsprinzip "Mechanismus zum "Organismus als Vernunftbegriff

Renate Wahsner

Ausgehend von der Einsicht in die unberechtigte Gleichsetzung der physikalischen Theorie Mechanik mit dem mechanistischen Weltbild wird die Mechanik als Modell der neuzeitlichen Naturwissenschaft historisch und epistemologisch charakterisiert und ihre Bedeutung für Kants erkenntnistheoretische Wende bestimmt sowie die Rolle ihrer philosophischen Rezeption für die spätere Mechanismus-Organismus-Bestimmung diskutiert. Vor allem wird Hegels kritische Verarbeitung des Kantschen Organismusbegriffs untersucht, die sich in der begriffslogischen Entwicklung vom Mechanismus zur Teleologie und dem damit verknüpften Konzept von der Rolle des Werkzeugs für das Mensch-Natur-Verhältnis niederschlug. Es wird aufgezeigt, daß an dieses philosophische Gedankengut angeknüpft werden muß, wenn man den heutigen Mechanizismus überwinden will.
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Die Natur muß bewiesen werden

Zu Grundfragen der Hegelschen Naturphilosophie

Renate Wahsner and Thomas Posch

Die Grundidee des auf eine Tagung zum Thema «Hegels Konzept der Integration naturwissenschaftlicher Erkenntnis in ein System der Philosophie» zurückgehenden Bandes besteht darin, langjährige Bemühungen um Hegels Philosophie zusammenzuführen, unterschiedliche Traditionslinien der Interpretation der Hegelschen Philosophie in den Dialog zu bringen, insbesondere das Verhältnis einer philosophischen Analyse der modernen Naturwissenschaft zu Untersuchungen der begriffslogischen Bestimmtheit des Hegelschen Systems zu debattieren. Es soll gezeigt werden, daß weder eine moderne Naturphilosophie ohne kritisch-konstruktive Rezeption der Hegelschen Naturphilosophie entwickelt werden noch das Hegelsche System ohne gewissenhafte Analyse seiner Naturphilosophie begriffen werden kann.
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Die Wirklichkeit der Physik

Studien zu Idealität und Realität in einer messenden Wissenschaft

Renate Wahsner and Horst-Heino von Borzeszkowski

Was ist wirklich? Was ist die Wirklichkeit? Anhand einer epistemologischen Analyse der Physik werden Fragen diskutiert, die der Überzeugung entspringen, daß das Wissen der exakten Naturwissenschaften «formal», daß es sogenanntes Verstandeswissen ist, das als solches die Wirklichkeit nicht direkt, nicht adäquat zu reflektieren vermag, dennoch aber die exakten Naturwissenschaften zu allgemeingültigen Gesetzesaussagen über die Wirklichkeit gelangen. Die Antwort auf die Frage, wie dies möglich ist, wird in der vorliegenden Arbeit gesucht, indem Probleme der Physik sowohl in ihrer modernen Ausprägung als auch in ihren antiken Urformen und ihrer klassischen Newtonschen Gestaltung untersucht werden. Dabei ergibt sich, daß die physikalischen Begriffsbildungen maßgeblich durch das Prinzip der experimentellen Methode bestimmt sind, das die Begründung physikalischer Gesetze erst ermöglicht, zugleich aber eine Begrenztheit des physikalischen Wirklichkeitsbegriffs impliziert.