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Schmidt

Das spannungsreiche Verhältnis zwischen J.G. Schadow und J.W. v. Goethe hat hohen Aussagewert für die Frage nach der Entstehung von Kunst und der Erforschung von Kunst und Geschmacksbildung der Zeit um 1800. In einem handfesten Streit treffen Schadow und Goethe 1801 erstmals aufeinander, diese Spannung setzt sich 1802 anläßlich Schadows erstem Weimarbesuch fort und wird erst durch die von Dritten herbeigeführte Zusammenarbeit beider Künstler am Blücher-Denkmal in Rostock (1816-19), besonders aber durch die Porträt-Medaille Schadows auf Goethe abgeschwächt und relativiert. Schadows Goethe-Büste (1823) steht als steingewordenes Zeugnis am Ende dieser Auseinandersetzung. In Einzelanalysen der genannten Werke und in Einbeziehung bisher ungenutzter und zum Teil unbekannter Quellen werden Ergebnisse vorgestellt, die vielfach neue Erkenntnisse liefern und bisherige Vorstellungen an wesentlichen Punkten korrigieren.
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Lukrez, der Kepos und die Stoiker

Untersuchungen zur Schule Epikurs und zu den Quellen von "De rerum natura

Jürgen Schmidt

Lukrez und die Jungepikureer dürfen nicht ungeprüft zur Rekonstruktion von Lehren Epikurs herangezogen werden, denn die «Orthodoxie» des Kepos, welche oft als Begründung für ein solches Vorgehen vorgebracht wird, bedeutete keine doktrinäre Verkrustung, welche keine Entwicklungen gegenüber dem Archegeten der Schule zugelassen hätte. Das zeigt sich nicht nur bei der Behandlung der artes liberales oder der Einschätzung bestimmter Werte, sondern besonders auch in den Auseinandersetzungen mit den Stoikern, welche Epikur noch nicht angegriffen hatte. Hierbei repräsentiert Lukrez Entwicklungen im zeitgenössischen Kepos.
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Ria Schmidt

Bei A.V. Thelen handelt es sich um einen von nur einigen wenigen anerkannten Autor. Da über sein Oeuvre keine Studie vorlag, mußten Fragestellungen erst erarbeitet werden. Die Interpretation der «Insel» umfaßt viele unterschiedliche Aspekte, da versucht werden sollte, so viele strittige Punkte wie möglich aufzuklären. Zu berücksichtigen waren die Struktur, die Tradition der unterschiedlichen in Frage kommenden Gattungen, der politische Hintergrund, der - schon im Titel angelegte - Aspekt der Doppeldeutigkeit, der Realitätsgehalt. Als Konvergenzpunkt aller formalen und thematischen Linien erwies sich Vigoleis'/Thelens radikales Konzept von Freiheit.
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Alexander Schmidt

Wie jede literarische "Schule" hat der russische Symbolismus bestimmte Grundsätze, die für seine Anhänger weitgehend verbindlich sind. Die Ausarbeitung dieser theoretischen Grundlagen liegt naturgemäß in den Händen der Anhänger des Symbolismus. Die vorliegende Arbeit soll sich ausschließlich mit der Tätigkeit Brjusovs befassen. Brjusov gelangt auf dem Weg über die Dichtung zur allgemeinen Literaturbetrachtung und zur Literaturwissenschaft.
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Cultural Conflict and Struggle

Literacy Learning in a Kindergarten Program

Patricia Schmidt

This story began in an educational setting where two children who were physically and culturally different experienced conflict on a daily basis. Peley’s family emigrated from Cambodia and Vietnam, Raji’s from Bombay. Both children struggled throughout their first year of formal education in a predominately white suburban school district. Social and academic problems developed during work and play, formal literacy learning, holidays and celebrations, and home/school communications. Their teacher, Ms. Starr, also struggled as she tried to understand the two children and their families, watching helplessly as Peley and Raji became isolated in the kindergarten program. At the end of this compelling account, specific classroom recommendations are offered to present and future educators.
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Zeugenschaft

Ethische und politische Dimensionen

Sibylle Schmidt

Die Figur des Zeugen, der von einem vergangenen Ereignis berichtet, verkörpert eine für die menschliche Lebenswelt fundamentale Wissenspraxis. Ohne Zeugenschaft wären weder Rechtsprechung, noch Wissenschaft oder Geschichtsschreibung denkbar. Erstaunlicherweise haben Philosophen dieses Thema lange Zeit nur unter der erkenntnistheoretischen Fragestellung erörtert, ob das Wissen durch Zeugen überhaupt wirkliches Wissen sei. Doch gerade die Berichte von Überlebenden der Shoah werfen die Frage auf: Ist das Problem des Zeugnisablegens damit erschöpft? Die Arbeit versucht mit Rekurs auf Emmanuel Levinas, Giorgio Agamben und Hannah Arendt, das Phänomen in seiner ethischen und politischen Brisanz auszuloten, und schlägt ein Modell für eine «Ethik der Zeugenschaft» vor.
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Zimmerspiele Mainz / Haus am Dom

Ein Zimmertheater der Nachkriegszeit (1950-1959/60) oder Der Versuch, poetische Schwingungen zu erzeugen

Walter Schmidt

Das kleine, nicht-subventionierte Zimmertheater «Zimmerspiele Mainz / Haus am Dom» hat unter der Leitung von Rudolf Jürgen Bartsch 60 Stücke – meistens Einakter – in der Zeit von 1950–1959/60 aufgeführt und dazu beigetragen, dass die Menschen in einem zerstörten und notleidenden Land ihr elementares Bedürfnis nach geistiger und kultureller Anregung sowie nach Ablenkung und Abwechslung haben befriedigen können. Vornehmlich literarisch anspruchsvolle Stücke, nicht zuletzt jene aus dem Ausland, die den Deutschen lange Zeit vorenthalten worden sind, werden aufgeführt. Um die Ziele und Intentionen der Mainzer Zimmerspiele herauszuarbeiten, wird in dieser Abhandlung eine breite Auswahl der gespielten Theaterstücke behandelt. Bei der Auswertung sind bisher unbekannte bzw. unzugängliche Quellen, darunter auch aus dem Nachlass von R. J. Bartsch, berücksichtigt worden. Um die Ergebnisse in einen umfassenden theatergeschichtlichen Zusammenhang zu stellen, ist die Entwicklung des Zimmertheaters vom Intimen Theater des ausgehenden 19. Jahrhunderts bis in die Zeit nach 1945 verfolgt und zeitlich eingeordnet worden.
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Interne Markenstärke von B-to-B-Unternehmen

Konzeption – Determinanten – Erfolgsauswirkungen

Marco Schmidt

In den letzten Jahren hat das Thema B-to-B-Marke zunehmend das Interesse von Wissenschaft und Praxis geweckt. Als besonders relevante Markenkommunikatoren gelten in diesem Zusammenhang die Mitarbeiter. In Analogie zur herkömmlichen, oftmals konsumentenorientierten Markenwertbetrachtung, steht in dieser Arbeit die interne Markenstärke als mitarbeiterorientierter Markenwert im Mittelpunkt der Betrachtung. Der Autor befasst sich zunächst mit der inhaltlichen Konzeption der internen Markenstärke, mit ihren relevanten Determinanten sowie mit ihrer Erfolgsrelevanz. Ein empirischer Teil beschreibt eine umfangreiche Befragung von Mitarbeitern und Top-Managern deutscher B-to-B-Unternehmen, anhand der der Verfasser das zuvor entwickelte Modell mit Hilfe von multivariaten Analyseverfahren überprüft. Die Untersuchung ergab ein eindimensionales Messmodell für das Phänomen interne Markenstärke. Ferner konnten die unterschiedlichen Beiträge der identifizierten Determinanten zur Erklärung quantifiziert und die Erfolgsrelevanz des Phänomens nachgewiesen werden.
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Mass Customization auf dem Chinesischen Automobilmarkt

Logistische und produktionswirtschaftliche Handlungserfordernisse für Auslandswerke

Matthias Schmidt

Ausländische Automobilhersteller versorgen ihre Produktionsstätten in China überwiegend per Seefracht. Die lange Vorlaufzeit dieses Versorgungsprinzips erschwert es, flexibel auf Marktanforderungen zu reagieren. In dieser Arbeit wird untersucht, inwieweit die Hersteller in der Lage sind, auf eine orderbezogene Fertigung umzustellen. Unter dem Aspekt der Mass Customization werden logistische und produktionswirtschaftliche Konsequenzen begründet und analysiert. Aus den Erkenntnissen wird ein strategischer Handlungsrahmen für ausländische Automobilbauer entwickelt. Neben der Betrachtung theoretischer Konzepte werden zur Bearbeitung der Problemstellung Ergebnisanalysen aus praxisnahen Fallstudien betrieben. Das Ergebnis ist, dass der wissenschaftlich belegte Effekt der Mass Customization durch eine marktspezifische Anpassung der Strategie realisiert werden kann.
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Carsten Schmidt

Bilaterale Investitionsförderungsverträge (BITs) bieten ausländischen Investoren effektiven Individualrechtsschutz zur Durchsetzung der vertraglichen Schutzstandards. Ob diese schiedsgerichtliche Zuständigkeit mittels Meistbegünstigung ausgedehnt werden kann, hat seit der Entscheidung eines ICSID-Schiedsgerichts in «Maffezini v. Spain» aus dem Jahr 1999 mehrere Tribunale beschäftigt. Diese kamen zu unterschiedlichsten Ergebnissen, deren Begründung im Spannungsverhältnis zwischen investorenfreundlicher bzw. staatliche Souveränität schonender Auslegung der BITs angesiedelt war. Die Arbeit untersucht diese Konzeptionen anhand (allgemeiner) Meistbegünstigungswirkungen im Wirtschaftsvölkerrecht und entwickelt vor diesem Hintergrund ein eigenes Konzept prozessualer Meistbegünstigung.