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Die Sprechschwelle überwinden

Sprechfähigkeit und -willigkeit italienischer Studierender in DaF

Sylvia Fischer

Viele DaF-Lehrende stehen in der Praxis vor dem Problem, dass ihre SchülerInnen bzw. Studierende Schwierigkeiten haben, sich im Unterricht auf Deutsch auszudrücken. Was verbirgt sich hinter diesen Schwierigkeiten der Lernenden, Deutsch zu sprechen? Auf den ersten Blick scheinen mangelnde Wortschatz- oder Grammatikkenntnisse verantwortlich zu sein.
Die vorliegende qualitative Studie zeigt, dass darüber hinaus ganz andere Faktoren das (Nicht)Vorhandensein von Sprechfähigkeit bzw. -willigkeit der Lernenden bedingen: unterschiedliche Auffassungen von Lehren und Lernen, bestimmte Persönlichkeitsmerkmale, Sprechhemmungen und -ängste und motivationale Aspekte sind für die mehr oder weniger hohe Sprechschwelle verantwortlich, die DaF-Lernende jeweils überwinden müssen. Die Untersuchung legt außerdem didaktische Hinweise und konkrete Unterrichtskonzepte für Lehrende dar, die das Sprechen auf Deutsch in ihrem Unterricht besonders fördern wollen.
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«Dass Hämmer und Herzen synchron erschallen»

Erkundungen zu Heimat in Literatur und Film der DDR der 50er und 60er Jahre

Series:

Sylvia Fischer

Dieses Buch beleuchtet Manifestationen des Topos «Heimat» in Romanen, Spiel- und Dokumentarfilmen aus den ersten zwei Jahrzehnten der DDR. Heimat bzw. Heimatsuche wird als kulturanthropologisches Konzept eingeführt, welches sich als ein individuelles, menschliches Grundbedürfnis ausprägt. Die Autorin untersucht die Spannungen, die zwischen diesem individuellen Unterfangen und dem Konzept einer objektiven, sozialistischen Heimat, wie sie in der DDR definiert wurde, entstanden. Obwohl es ein Kernideal war, Individuum und Gesellschaft zu harmonisieren, konnten diese Spannungen in der DDR dennoch nie vollständig gelöst werden.
In Werken von Autoren wie Hans Marchwitza, Anna Seghers, Karl-Heinz Jakobs und Werner Bräunig sowie von Filmemachern wie Kurt Maetzig, Winfried Junge und Konrad Wolf untersucht die Autorin die jeweiligen Heimatkonzepte und zeigt unterschiedliche ästhetische und thematische Herangehensweisen auf, die Konflikte zwischen individueller und staatlich-gesellschaftlicher Heimatsuche darzustellen. Diese reichen von Bejahung und Enthusiasmus aus den Anfangsjahren der Republik, über das (An-)Erkennen von Konflikten und Missverhältnissen in der sozialistischen Gesellschaft zu Beginn der 60er Jahre, bis hin zu Trauer und zum Abschied von der Utopie, insbesondere nach dem 11. Plenum des Zentralkomitees der SED im Jahr 1965.