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Thomas Wolter

Im deutschen Handels- und Steuerrecht gilt das Anschaffungswertprinzip als Ausformung des Nominalwertprinzips. Es verlangt die Bewertung aller Aufwendungen zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, auch wenn sich die Zeitwerte der ge- oder verbrauchten Güter zwischenzeitlich inflatorisch erhöht haben. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht entstehen hierdurch Scheingewinne, deren Besteuerung und Ausschüttung die Unternehmenssubstanz aushöhlen kann. Ausländische Rechtsordnungen enthalten teilweise Ausgleichsmöglichkeiten. Sollten die deutschen Unternehmen ebenfalls vor dem Ausweis von Scheingewinnen geschützt werden?
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Die juristische Subsumtion als institutioneller Zeichenprozeß

Eine interdisziplinäre Untersuchung der richterlichen Rechtsanwendung und der forensischen Kommunikation

Thomas Wolter and Universität Münster

Der Zusammenhang von Recht und Sprache beschäftigt von jeher Juristen und Linguisten. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema ist jedoch häufig bestimmt durch die immanenten Grenzen der jeweiligen Fachdisziplin. Dagegen will die vorliegende Arbeit diese Grenzen in einem interdisziplinären Ansatz überwinden. Am Beispiel eines Rechtsanwendungsverfahrens - der juristischen Subsumtion - wird gezeigt, wie die Regeln eines Handlungssystems die Kommunikation in diesem System steuern. Zu diesem Zweck wird das Gericht als Institution aufgefaßt, das durch spezifische Handlungs- und damit Kommunikationsregeln bestimmt ist. Die Arbeit beschreibt erstmals eine Semiotik der Institution und erklärt, welche Muster die institutionelle Kommunikation prägen und warum die Kommunikation scheitern kann.