Search Results

You are looking at 1 - 2 of 2 items for

  • Author or Editor: Ulf F. Ickerodt x
Clear All Modify Search
Restricted access

Einführung in das Grundproblem des archäologisch-kulturhistorischen Vergleichens und Deutens

Analogien-Bildung in der archäologischen Forschung- Unter Mitarbeit von M. Karpenkiel, J. Kostrzewa, P. Lange und T. Noga

Ulf F. Ickerodt

In dieser Einführung in das archäologisch-kulturhistorische Vergleichen und Deuten werden die Grundlagen der archäologischen Forschung systematisch dargestellt. Es wurde in seiner Form zusammen mit Hamburger Studierenden erarbeitet und besteht aus einem Textteil, einem Glossar mit ca. 120 Einträgen und einer umfangreichen, thematischen Bibliographie. Der Textteil des Lehrbuchs fasst die Methoden und Konzepte der wissenschaftlichen Praxis thesenartig zusammen, führt in die wissenschaftliche Fachsprache ein und bereitet darüber hinaus die Konzepte der wissenschaftlichen Zusammenarbeit sowie der Quellenkritik allgemein verständlich auf. Ein Schlagwortregister zur Bibliographie ermöglicht einen schnellen Überblick über Ansätze, Methoden und Themen.
Restricted access

Archäologie und völkisches Gedankengut: Zum Umgang mit dem eigenen Erbe

Ein Beitrag zur Selbstreflexiven Archäologie- Unter Mitarbeit von Jutta Landelfeld und Elisabeth Mahler

Ulf F. Ickerodt and Fred Mahler

Die Verstrickungen der Archäologie in das völkisch-nationale Gedankengut gehören zu den wichtigen Themen des Faches in seiner Auseinandersetzung mit dem eigenen Erbe. Dies gilt umso mehr, als über die archäologischen Inhalte eine Ideologie vermittelt wurde, die in letzter Konsequenz mit zu den Verbrechen des «Dritten Reiches» führte. Mit diesem Werk wird erstmals der Versuch unternommen, auch das Weiterleben der im Dritten Reich entwickelten und durch archäologische Bilder vermittelten Inhalte bis in die Gegenwart hinein zu verfolgen. Dieses hoch problematische Erbe, das offensichtlich in den unterschiedlichsten Bereichen ein unentdecktes Eigenleben führt, wird hier von Fachwissenschaftlern und Publizisten aus unterschiedlichen Blickwinkeln heraus beleuchtet und analysiert. Das inhaltliche Spektrum reicht von der Bearbeitung unterschiedlicher Alltagsmedien (Filme, Comics, Sachbücher, Internetseiten etc.) über die sogenannte Reenactment-Szene bis hin zu musealen Inszenierungen der Vergangenheit. Die Herausgeber interessierte vor allem die Frage der Instrumentalisierung von Vergangenheit als Bestandteil der Suche nach Identität und die sich daraus ergebenden langfristigen und aktuellen Folgen. Die Beiträge des Bandes zeigen, dass Archäologie keinesfalls eine Spielwiese für einige wenige Interessierte ist, sondern eine hohe gesellschaftliche Bedeutung besitzt. Sie läuft auch in der Gegenwart noch immer Gefahr, nur zu leicht als ideologisches Instrument benutzt zu werden.