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  • Author or Editor: Ulrich Müller x
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Handwerk – Stadt – Hanse- Ergebnisse der Archäologie zum mittelalterlichen Handwerk im südlichen Ostseeraum

Ein Kolloquium des Lehrstuhls für Ur- und Frühgeschichte am Historischen Institut, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald Mai 1998

Ulrich Müller

Dass der Handel der Hansezeit im Ostseeraum strukturprägend wirkte, ist vielfach herausgestellt worden. Doch wie steht es um das Handwerk?
Ein Greifswalder Kolloquium fragte nach dem Stellenwert der Handwerke an der südlichen Ostseeküste in der Zeit vom späten 12. bis zum 16. Jahrhundert. Funde und Befunde stadtarchäologischer Grabungen werden in diesem Band in einen breiteren Zusammenhang gestellt. Die umfangreichen Grabungsergebnisse der letzten zehn Jahre bilden den Ausgangspunkt für Fragen nach Art, Umfang und Dauer der handwerklichen Tätigkeiten. Aspekte der Topographie werden ebenso aufgezeigt wie methodische Probleme bei der Erfassung von Handwerken diskutiert.
Dieser vierte Band der Greifswalder Mitteilungen gibt erstmalig einen hervorragenden Überblick über die Bedeutung des Handwerks für die Städte der mittelalterlichen Hanse zwischen Lübeck und Kołobrzeg.
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Die Verletzung des Persönlichkeitsrechts durch Bildnisveröffentlichung

Das «Recht am eigenen Bild» als untauglicher Versuch einer Kon- kretisierung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts

Ulrich Ch. Müller

Das «Recht am eigenen Bild» ist einer der wenigen gesetzlich ge- regelten Teilbereiche des allgemeinen Persönlichkeitsrechts. Die vorliegende Untersuchung zeigt auf, dass der Begriff des «Bildnisses der Zeitgeschichte», bei dessen Vorliegen das Gesetz die Abhängigkeit der Veröffentlichung von einer Einwilligung des Dargestellten ent- fallen lässt, von Rechtsprechung und Lehre inzwischen notgedrungen jeglicher Bestimmtheit beraubt und durch eine von diesem Begriff völlig losgelöste Einzelfallabwägung ersetzt worden ist, um den verfassungsrechtlichen Anforderungen im Widerstreit zwischen Persönlichkeitsrecht und Meinungsfreiheit gerecht werden zu können. Dieser Widerstreit zwingt aufgrund der nicht eingrenzbaren Vielfalt der zu regelnden Sachverhalte dazu, den Gedanken an eine gesetzliche Ausgestaltung völlig zu Gunsten einer allein ausschlaggebenden Einzelfallabwägung durch den Richter aufzugeben.
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Reform der EU-Zuckermarktordnung

Kosten-nutzen-analytische Bewertung für die deutsche Zuckerwirtschaft

Ulrich Müller v. Blumencron

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Probleme auf dem EU-Zuckermarkt sowie dem Urteil des WTO Zucker-Panels hat die EU-Kommission mehrere Vorschläge zur Reform der EU-Zuckermarktordnung vorgelegt. In dieser Arbeit werden die Auswirkungen der Reformvorschläge untersucht und kosten-nutzen-analytisch beurteilt. Die vergleichende Beurteilung kommt eindeutig zu dem Ergebnis, dass eine Liberalisierung des EU-Binnenmarktes für Zucker bei Aufrechterhaltung des Außenschutzes die effizienteste Lösung für die bestehenden Probleme darstellt.
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Edited by Olaf Müller, David Nelting, Christian von Tschilschke and Ulrich Winter

Die Reihe “Studien und Dokumente zur Geschichte der romanischen Literaturen“ publiziert Monographien und Sammelbände aus dem Bereich der Romanistik. Unter anderem werden Untersuchungen zur französischen, italienischen und iberoromanischen Literatur seit der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart veröffentlicht. Die Reihe beleuchtet neben literaturwissenschaftlichen auch kulturwissenschaftliche Aspekte.

Homepage des Herausgebers: Prof. Dr. Ulrich Winter

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Translation und Transgression

Interkulturelle Aspekte der Übersetzung(swissenschaft)- Redaktion: Michaela Auer

E.W.B. Hess-Lüttich, Ulrich Müller, Siegrid Schmidt and Klaus Zelewitz

Der Titel des Bandes – Translation und Transgression – ist zugleich Programm. Er verbindet die Darstellung von Formen und Verfahren, Problemen und Chancen der Übersetzung mit Antworten auf die Frage, wie Übersetzen und Dolmetschen dafür fruchtbar gemacht werden kann, Differenzen zwischen Kulturen zu erkennen, zu verstehen, zu verringern, zu überbrücken. Das Buch versammelt Beiträge namhafter Germanisten aus aller Welt sowohl zur alltags- und berufspraktischen Übersetzung als auch zur fachlichen und literarischen Translation anhand von Beispielen mit Bezug auf zahlreiche Sprachenpaare, jeweils verstanden als Praxis transkulturellen Handelns von Kulturmittlern. Es handelt sich dabei um die translationswissenschaftlichen Ergebnisse eines von der Gesellschaft für interkulturelle Germanistik und der Universität Vilnius gemeinsam durchgeführten Kongresses in Litauen.
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Differenzen?

Interkulturelle Probleme und Möglichkeiten in Sprache, Literatur und Kultur- Redaktion: Michaela Auer

E.W.B. Hess-Lüttich, Ulrich Müller, Siegrid Schmidt and Klaus Zelewitz

Unter dem Eindruck jüngster weltpolitischer Entwicklungen problematisiert der Band kulturelle ‘Differenz’ als Thema der aktuellen Interkulturalitätsforschung. Die Betonung der ‘Unterschiede’ als die ‘andere Seite’ der Globalisierung gilt es in ihren Ursachen zu verstehen und in ihren Ausprägungen zu erforschen. Die Differenzen liegen in eben diesen Ausprägungen, die sie für alle übrigen zu etwas Anderem macht. Aktive Toleranz heißt, dies Andere im Bewußtsein der Unterschiede zu verstehen und sich damit des Eigenen neu zu vergewissern, um von der Diagnose des (potentiellen) kulturellen Konflikts (‘cultural clash’, ‘clash of civilisations’) Wege zum Programm des ‘interkulturellen Dialogs’ (Kofi Annan) zu suchen. In ihm wird interkulturelle Differenz nicht zum Impuls zur Markierung von Grenzen, sondern ‘nimmt ihnen das Trennende’ (Richard v. Weizsäcker). Sie objektiviert sich in Texten und Zeichenensembles, denen die Aufmerksamkeit der Autoren, international tätiger Germanisten vor allem, im Blick auf die Vielfalt ihrer sprachlichen und ästhetischen Manifestationsformen gilt.
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Kommunikation und Konflikt

Kulturkonzepte der interkulturellen Germanistik- Redaktion: Tobias Keller und Urs Wartenweiler

E.W.B. Hess-Lüttich, Ulrich Müller, Siegrid Schmidt and Klaus Zelewitz

Interkulturelles Denken basiert auf Kulturkonzepten der jeweils daran Beteiligten. Im Verhältnis, welches die Räume und individuellen Ausprägungen der einzelnen Kulturen zueinander herausbilden, formen sich verschiedene Kombinationen von Kommunikation und Konflikt: Dabei stehen auf der einen Seite die Möglichkeiten, ja Notwendigkeiten von Kommunikation und Dialog, auf der anderen Seite die Realität von oft starken Konflikten bzw. Konfliktpotentialen, durch unterschiedliche Ausgangspositionen verursacht oder ausgelöst und daher divergierenden Interessen. In der Sprache und in der mit den Mitteln der Sprache gestalteten Literatur (im weitesten Sinn) findet dieser Befund auf die unterschiedlichste Weise seinen Niederschlag. Dies betrifft auch und erst recht den wissenschaftlichen Umgang damit, also jede interkulturell motivierte Interpretation.