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All diese Worte

Impulse zur Schriftauslegung aus Amsterdam. Expliziert an der Schilfmeererzählung in Exodus 13,17-14,31

Uwe F. W. Bauer

Thema dieser Dissertation ist die Theorie (Teil I) und Praxis (Teil II) einer biblischen Exegese und Hermeneutik, die sich in den letzten vierzig Jahren an der theologischen Fakultät der Universität von Amsterdam herausgebildet hat. Die wichtigsten Wegbereiter und gegenwärtigen Vertreter dieser sogenannten 'Amsterdamer Schule' sind Calvin, Barth, Miskotte, Buber, Rosenzweig, Breukelman und Deurloo. Inhaltliche Schwerpunkte sind: die hohe Bedeutung des AT in seiner kanonischen Anordnung als Tenach (Thora-Propheten-Schriften); Einheit der Schrift; vorrangig synchrone statt diachrone Exegese; eine Hermeneutik - verstanden als Methodologie der Exegese -, die ihre Prinzipien textimmanent entwickelt sowie eine besondere Nähe zur jüdischen Tradition. Die exegetische Praxis der 'Amsterdamer Schule' wird am Beispiel der Schilfmeererzählung in Ex. 13,17-14,31 expliziert. Ziel der Arbeit ist es, die Theorie und Praxis der 'Amsterdamer Schule' darzustellen, kritisch zu würdigen und für deutschsprachige Leserinnen und Leser nachvollziehbar zu machen.
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«Warum nur übertretet ihr «sein» Geheiß!»- Lamma se attem 'overîm et-pî YHWH

Eine synchrone Exegese der Anti-Erzählung von Richter 17-18

Uwe F. W. Bauer

Das Thema des Buches, mit dem ein Beitrag zur Methodologie der Exegese narrativer biblischer Texte geliefert werden soll, ist eine synchrone Exegese der Kapitel 17-18 des Richterbuches. In Auseinandersetzung mit den diachronen Methoden und Ergebnissen wird Ri 17-18 mit der Methode der Stil- und Strukturanalyse untersucht, wobei einerseits die Problematik des Verhältnisses von diachroner und synchroner Exegese Beachtung findet und andererseits die Problematik des Verhältnisses von Historizität und Fiktionalität thematisiert wird. Inhaltlich geht es vor allem darum, die anti-erzählerische Konzeption der Erzählung nachzuweisen, die darin besteht, daß der Gottesdienst Israels als ein in sein Gegenteil verkehrter Götzendienst erscheint und die Landnahme Israels als ein in ihr Gegenteil verkehrter «imperialer» Raubzug.