Search Results

You are looking at 1 - 4 of 4 items for

  • Author or Editor: Uwe Hentschel x
Clear All Modify Search
Restricted access

Vom Lieblingsautor zum Außenseiter

Ein Beitrag zur Kanondebatte des 18. Jahrhunderts

Uwe Hentschel

Schriftsteller wie Johann Christoph Rost, Christian Ludwig Liscow, Salomon Geßner oder Garlieb Helwig Merkel, die heute nur noch Literaturhistorikern bekannt sind, avancierten während ihrer Schaffenszeit zu Bestsellerautoren; ihren Werken bescheinigten die Zeitgenossen Originalität und Ausstrahlungskraft. Die Nachgeborenen verweigerten ihnen jedoch die Aufnahme in den nationalen Kanon. In der sich ausdifferenzierenden Literaturgesellschaft des 18. Jahrhunderts, in der um die Anerkennung immer neuer ästhetischer Konzepte, mithin und vor allem um (Markt-)Einfluss gestritten wurde, zeichnete sich bereits ihr Untergang ab. Sie gehören zu den Verlierern der frühen Literaturgeschichtsschreibung. Was zum Aufstieg, vor allem aber zum Vergessen führte, wird am Beispiel von elf Autoren aus dem Zeitraum zwischen Früh- und Spätaufklärung untersucht. Die Beschäftigung mit diversen Exklusionspraktiken versteht sich als ein Beitrag zur noch jungen historischen Kanonforschung des 18. Jahrhunderts.
Restricted access

Wegmarken

Studien zur Reiseliteratur des 18. und 19. Jahrhunderts

Uwe Hentschel

Die hier versammelten Aufsätze zur deutschen Reiseliteratur des 18. und 19. Jahrhunderts nehmen Bezug auf zwei zentrale Aspekte des Gegenstandes: Sie wollen Wegmarken setzen für eine noch zu schreibende Geschichte der Textsorte und sie verknüpfen mit dem genregeschichtlichen einen imagologischen Ansatz, denn sie zeigen, warum und auf welche Weise Schriftsteller oft idealisierte Bilder der bereisten Fremde schufen. Dabei geraten neben weniger bekannten Reiseautoren zentrale Schriftsteller der deutschen Literaturgeschichte wie Albrecht v. Haller, Georg Forster, Goethe, Friedrich Schlegel, August v. Platen, Wilhelm Müller, Fontane oder Rainer Maria Rilke ins Blickfeld – zudem Länder wie die Schweiz, Italien und Russland, die sich für die Autoren im Untersuchungszeitraum nachgerade anboten, um Gegenbilder zu schaffen zu dem vermissten oder verlorenen Anderen der Heimatkultur.
Restricted access

Uwe Hentschel

Die Reisebeschreibung unterlag im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts großen formalen und inhaltlichen Veränderungen, so daß von einem Paradigmawechsel gesprochen werden kann, der von der gelehrten, enzyklopädisch-wissenschaftlichen zur subjektiv-literarischen Beschreibungsform verlief. Die hier versammelten elf Aufsätze versuchen, diesen langwierigen und widerspruchsvollen Prozeß zu erfassen. Den Band eröffnet eine gattungsgeschichtliche Studie, dem sich die folgenden Aufsätze mit ihren Einzelanalysen zu verschiedenen Reiseautoren, -zielen und -formen zuordnen. Um eine große Dichte vergleichbarer Texte zu erreichen, wurden vor allem deutschsprachige Beschreibungen untersucht, die zwischen 1770 und 1820 entstanden. Neben die bekannten Reiseberichte des Zeitraums von Forster, Goethe oder Campe treten Werke von Autoren, die bislang von der Literaturgeschichte kaum beachtet wurden.
Restricted access

Edited by Uwe Hentschel and Elke Mehnert

Die Buchreihe “Studien zur Reiseliteratur- und Imagologieforschung“ präsentiert aktuelle Studien aus dem Fachbereich Vergleichende Literaturwissenschaft mit Schwerpunkten in der Ethnologie und Kulturwissenschaft. Behandelte Themen sind die Kultur- und Literaturgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts, Reiseliteratur und -kultur, deutsche Literatur seit 1945 sowie interkulturelle Hermeneutik.