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  • Author or Editor: Uwe Puschner x
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Edited by Olaf Blaschke and Uwe Puschner

Die Reihe Studien zur modernen Verlagsgeschichte und Wissensproduktion beschäftigt sich mit Fragen zur Geschichtswissenschaft, der Wissenschaftsgeschichte sowie der Kommunikationswissenschaft und Publizistik. Themen sind dabei insbesondere der Einfluss von Verlegern und Buchmärkten auf die Wissensproduktion und die Veränderungen des Buchhandels und Verlagswesens im Zuge der Expansion der Wissensgesellschaft.

In dieser Reihe ist nur ein Band erschienen.

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Michel Grunewald and Uwe Puschner

Der vorliegende Sammelband faßt die Ergebnisse einer internationalen Tagung zusammen, die vom 1. bis 3. Dezember 2004 an der Université Paul Verlaine - Metz stattfand. Er ist Teil eines Forschungsvorhabens des Centre d’études germaniques interculturelles de Lorraine, das sich den deutschen Intellektuellenmilieus vom ausgehenden 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts widmet. Entsprechend den bereits erschienenen Bänden zu den sozialistischen (2002) und konservativen (2003) Intellektuellenmilieus Deutschlands, vermittelt der vorliegende Sammelband einen Ein- und Überblick über den deutschen Katholizismus und die Bandbreite seiner Publikationsorgane. Folgende Aspekte stehen im Mittelpunkt der Untersuchung: die Entwicklung einer katholischen Identität, der insbesondere dem deutschen Katholizismus eigene Pluralismus, die «Funktionsweise» katholischer Netzwerke und schließlich die Bedeutung einzelner Persönlichkeiten. Mehr als andere gesellschaftliche Gruppen war das katholische Milieu von den politischen, gesellschaftlichen und sozialen Veränderungen und Prozessen betroffen, die Deutschland zwischen 1870 und 1960 erlebte. Dies verdeutlichen 20, in vier Epochenkapiteln angeordnete Beiträge zum Bismarck-Reich und zur wilhelminischen Ära, zur Weimarer Republik, zum Nationalsozialismus und zur Nachkriegszeit.
Ce recueil est le résultat des travaux d’un colloque international qui a eu lieu à l’Université Paul Verlaine - Metz du 1 er au 3 décembre 2004. Dédié au milieu catholique allemand, il constitue le troisième volet d’un programme de recherche du Centre d’études germaniques interculturelles de Lorraine consacré aux milieux intellectuels allemands de la fin du XIX e siècle au milieu du XX e siècle. L’objectif ici est de rendre compte de la diversité du catholicisme allemand, tout en accordant une attention prioritaire aux journaux et revues qui ont servi de tribunes aux catholiques. Les aspects suivants sont privilégiés : l’émergence d’une identité catholique, le pluralisme propre au catholicisme allemand, le fonctionnement de quelques-uns de ses principaux réseaux, le rayonnement exercé par certaines personnalités. Plus encore que d’autres groupes de la société allemande, le milieu catholique a été affecté par les turbulences qu’a connues l’Allemagne au XIX e et au XX e siècle et au cours des périodes qu’on peut distinguer dans son histoire entre 1870 et 1960 : le Reich bismarckien et wilhelmien, la République de Weimar, les années 1933-1945 et les premières années de l’après-guerre.
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Jüdische Lebenswelten

Von der Antike bis zur Gegenwart

Series:

Edited by Ernst Baltrusch and Uwe Puschner

Dieses Buch stellt die Vielfalt jüdischen Lebens in Europa von der Antike bis zur Gegenwart dar. Ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Judaistik, Geschichte, Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft und Katholischer Theologie beschreiben und untersuchen, wie sich Juden und jüdische Gemeinschaften in einer fremden Umwelt behaupteten: Wie sie sich in die sie umgebende Gesellschaft politisch, wirtschaftlich, kulturell einbringen wollten und konnten, wie sich ihr alltägliches Leben gestaltete, welchen Bedrohungen, Gefahren und Diskriminierungen sie ausgesetzt waren und wie sich der sie umgebende Staat und die nichtjüdische Mehrheitsgesellschaft positionierten. Um die Vielfalt der jüdischen Lebenswelten ideal präsentieren zu können, ist das Buch chronologisch angelegt. Hierzu gehört auch die singuläre Katastrophe, die Ermordung der europäischen Juden. Das entstandene Panorama jüdischen Lebens in Europa zeigt aber, dass die vielfältige jüdische Geschichte mehr als nur Konflikte, Diskriminierung und Antisemitismus bietet.
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Michel Grunewald and Uwe Puschner

Dieser Sammelband faßt die Ergebnisse einer internationalen und interdisziplinären Tagung über das protestantische Intellektuellenmilieu Deutschlands zusammen, die vom 29. bis 31. März 2006 an der Universität Paul Verlaine – Metz stattfand. Die hier versammelten Beiträge bilden den vierten und abschließenden Band eines am Centre d’études germaniques interculturelles de Lorraine durchgeführten Forschungsprojektes, das sich den intellektuellen Milieus in Deutschland vom Ausgang des 19. bis um die Mitte des 20. Jahrhunderts widmete. Die Fallstudien zu einer repräsentativen Auswahl von einflußreichen protestantischen Zeitungen und Zeitschriften beschreiben unterschiedliche Strömungen des deutschen Protestantismus sowie Kontinuitäten und Diskontinuitäten der deutschen Geschichte vom Kaiserreich bis in die Ära Adenauer.
Ce recueil est le résultat des travaux d’un colloque international qui a eu lieu à l’Université Paul Verlaine – Metz du 29 au 31 mars 2006. Dédié au milieu protestant allemand, il constitue le quatrième volet d’un programme de recherche du Centre d’études germaniques interculturelles de Lorraine consacré aux milieux intellectuels allemands de la fin du XIX e siècle au milieu du XX e siècle. L’objectif ici est de faire percevoir, à travers des études de cas, la diversité du milieu protestant allemand, tout en mettant en valeur les grandes tendances qui ont existé en son sein à travers un choix de périodiques, journaux et revues dont certains ont exercé une réelle influence. Ces études de cas sont organisées en fonction des turbulences qui ont caractérisé l’évolution de l’Allemagne entre 1871 et 1963.
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Luther

zeitgenössisch, historisch, kontrovers

Series:

Edited by Richard Faber and Uwe Puschner

Die Bundesrepublik Deutschland blickt seit neun Jahren auf Luther und das 500. Reformationsjubiläum. Im letzten Jahr der sogenannten Luther-Dekade erscheint dieser um Historisierung, Kontextualisierung und Entmythologisierung Luthers im Besonderen, der Reformation im Allgemeinen bemühte, interdisziplinäre und interkonfessionelle Sammelband. Er hinterfragt Personenkult und reformatorische Exklusivität. Reformation gibt es synchron wie diachron nur im Plural. Schon zeitgenössisch stehen Reformierte, Täufer und Non-Konformisten nebeneinander, gemeinsam mit Reformkatholizismus und Humanismus. Von letzterem vor allem nahmen Aufklärung, Menschenrechte und Demokratie ihren Ausgang.

Der Sammelband widmet sich zudem dem obrigkeitlichen, staatskonformen, nationalistischen und rassistischen Luthertum, u.a. den in seinem Zeichen stehenden Jubiläen zurückliegender Jahrhunderte. Die visuelle Propaganda der Reformationsepoche wird kritisch analysiert, namentlich die Cranach-Werkstatt in den Blick genommen. Auch die Bedeutung der Lutherschen Bibelübersetzung wird relativiert und dem Wittenberger Reformator überhaupt eine Anzahl anderer bedeutender Personen wie Pico della Mirandola, Erasmus, Castellio und Spee an die Seite und ihm gegenübergestellt. Problematisiert werden schließlich Luthers Radikalisierung altkirchlicher Traditionen insbesondere des Nominalismus und Augustinismus.

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Series:

Edited by Michel Grunewald and Uwe Puschner

Die vermittelte oder erlebte Erfahrung eines beschleunigten Wandels in allen Bereichen von Staat und Gesellschaft charakterisierte über alle gesellschaftlichen Schichten und sozialmoralischen Milieus hinweg die Wahrnehmungshorizonte und den Gefühlshaushalt der Menschen in der wilhelminischen Epoche. Die Zeitschriften als Seismographen ihrer Gegenwart fangen diese Krisen- und Umbruchsstimmung ein. Denn als Leitmedium des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts sind sie maßgebliche gesellschaftliche Instanzen bei der Diagnose der Ursachen für Krise und Umbruch sowie bei der Formulierung von Krisenbewältigungs- und Zukunftskonzepten für deren Überwindung. Der aus einer Tagung des Centre d’Etudes Germaniques Interculturelles de Lorraine (CEGIL) an der Université Paul Verlaine in Metz hervorgegangene Sammelband lotet in 22 Fallstudien die Bedeutung der Zeitschriften in der und für die Gesellschaft des Wilhelminischen Kaiserreichs hinsichtlich ihrer zeitspezifischen Krisen- und Umbruchswahrnehmungen und Krisenbewältigungsstrategien aus.
Dieses Buch enthält 23 Beiträge auf Deutsch und 4 Beiträge auf Französisch.
La conviction de vivre un processus d’accélération de l’histoire et une crise qui englobait tous les aspects de la vie politique, sociale et économique était commun à l’ensemble des milieux qui constituaient la société allemande de l’ère wilhelminienne. C’est ce que nous apprennent les revues qui, à la fin du XIX e et au début du XX e siècles constituaient le vecteur essentiel de la communication sur les grands sujets culturels, politiques et littéraires de l’époque. Ces revues ont joué un rôle de premier plan dans l’établissement du diagnostic de l’état de la société pendant les années 1890-1914, dans la formulation de possibles scénarios de résolution de la crise perçue par elles ainsi que dans la diffusion de la vision d’un avenir postérieur à cette crise et aux mutations générées par elle. Ce sont ces questionnements qui se situent au centre du présent volume, issu d’un colloque international qui a eu lieu du 5 au 7 décembre 2007 à l’Université Paul Verlaine – Metz dans le cadre de la coopération entre le Centre d’études germaniques interculturelles de Lorraine et le Friedrich Meinecke Institut de la Freie Universität Berlin.
Ce livre contient 23 contributions en allemand et 4 contributions en français.
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Series:

Edited by Richard Faber and Uwe Puschner

Der Sammelband umfasst drei Intellektuellen- und vier Antiintellektuellenporträts des 20. Jahrhunderts, mit dem Ziel, die komplexen, selten trennscharf voneinander abgrenzbaren Begriffe «Intellektuelle» und «Antiintellektuelle» einer Klärung zuzuführen. Dabei erweist es sich als hilfreich, Intellektuellenfelder wie die russische Intelligentija ebenso in den Blick zu nehmen wie die Dreyfus-Affäre und die Debatten um das «Ende des Intellektuellen» am Beginn des 21. Jahrhunderts.
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Edited by Ina Ulrike Paul and Uwe Puschner

Die Reihe Zivilisationen & Geschichte präsentiert Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Geschichte. Sie enthält dabei sowohl Monographien als auch Sammelbände zu einem umfangreichen Themenschwerpunkt, der Studien zur Allgemeinen wie auch zur Neueren und Neusten Geschichte umfasst. Die Reihe wird herausgegeben von Professorin Ina Ulrike Paul und Professor Uwe Puschner vom Friedrich Meinecke Institut der Freien Universität Berlin.

Prior to publication, the quality of the work published in this series is reviewed by one of the editors of the series.
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Series:

Edited by Uwe Puschner, Christina Stange-Fayos and Katja Wimmer

Der Kaiser und seine Untertanen suggerieren vordergründig eine Uniformität der wilhelminischen Gesellschaft mit einer charakteristischen Leitkultur. Bei näherem Hinsehen erweist sich die wilhelminische Gesellschaft jedoch als ebenso hochgradig fragmentiert wie vielgestaltig und dynamisch. Gegenkulturen bestanden in nahezu allen gesellschaftlichen Milieus, vor allem aber im Bildungsbürgertum. Leitkultur und Gegenkulturen stehen im wilhelminischen Zeitalter und darüber hinaus in vielfältigen Wechselbeziehungen: sie agieren gegen- und miteinander. Gegenkulturelles Denken kann sich in der Leitkultur wenn nicht unbedingt etablieren, so doch zumindest Aufmerksamkeit gewinnen, mitunter auch Raum schaffen und die Leitkultur verändern. Sichtbar werden gleichermaßen wechselseitige Austausch- und Veränderungsprozesse. Vor dem Hintergrund der wilhelminischen Epoche als vielgestaltiger dynamischer Umbruchzeit wirkten die behandelten Phänomene graduell unterschiedlich in die Gesellschaft zurück und konnten mitunter noch im Wilhelminischen Reich oder in der Folgezeit Teil des mainstreams werden. Anhand dieser Beobachtungen sowie des Titels ordnet der Sammelband die wilhelminische Zeit in den weiteren historischen Kontext der Epoche der Klassischen Moderne ein.
L’empereur et ses sujets font surgir l’image d’une culture unique et uniforme de la société wilhelminienne. Cependant, à y regarder de plus près, cette société possède des visages variés, elle s’avère être hautement fragmentée et elle est traversée par des dynamiques multiples. Dans presque tous les milieux, mais en particulier dans la bourgeoisie intellectuelle, se développent des contre-cultures. A l’époque wilhelminienne, les contre-cultures traduisent les conflits avec la culture dominante à laquelle elles tentent d’opposer leur point de vue. Il en ressort une interaction riche de tensions, d’échanges, se déclinant tantôt sur le mode de la confrontation, tantôt sur le mode de la coopération : si la pensée des contre-cultures ne parvient pas forcément à s’imposer, elle n’en réussit pas moins à attirer l’attention, à créer un nouvel espace, voire à modifier la culture dominante. Des processus d’échange et de transformation réciproques caractérisent cette époque en plein bouleversement. Les phénomènes analysés ont eu des répercussions sur la société et ont pu devenir partie intégrante du mainstream, que ce soit pendant l’ère wilhelminienne à proprement parler ou pendant les périodes postérieures. Ce sont ces considérations dont le titre de ce volume tient compte, notamment afin de mettre en relation l’époque wilhelminienne avec la problématique de la modernité classique.