Search Results

You are looking at 1 - 7 of 7 items for

  • Author or Editor: Walter Delabar x
Clear All Modify Search
Restricted access

Neue Informations- und Speichermedien in der Germanistik

Zu den Perspektiven der EDV als Informationsträger für die literaturwissenschaftliche Forschung

Klaus Barckow and Walter Delabar

Die Diskussion neuer Informationsinstrumente hat mittlerweile auch die Germanistik erfaßt. Die Elektronische Datenverarbeitung (EDV) ist dabei als sinnvolle und effektive Ergänzung zu den bisherigen Präsentationsformen begrüßt worden.
Im Zentrum dieses Bandes steht die Diskussion eines zentralen Informationsmediums in der Germanistik, dessen Konzept im Lexikon Die Deutsche Literatur vorgestellt worden ist. Neben dem bewährten Buchdruck soll auch die EDV zur Präsentation des Datenmaterials genutzt und damit die germanistische Forschung auf ein neues Niveau gehoben werden: Die Verbindung zwischen qualitativer Forschung und serieller Abfrage wird die Gewichtung von den redundanten Recherchen zur Literaturgeschichte auf die Auswertung des Materials verschieben.
Die Beiträger dieses Bandes sind Informatiker, Linguisten, Literaturhistoriker, Archivare und Bibliothekare, die sich seit Jahren intensiv mit dem Thema Datenbank befassen und die mittlerweile auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen können. Die gemeinsame Diskussion eröffnet vor allem für die Literaturhistoriker völlig neue Forschungsfelder und Tätigkeitsbereiche.
Der Band ist eine Dokumentation der Vorträge auf der Tagung zu den Perspektiven der EDV als Informationsträger für die literaturwissenschaftliche Forschung am 4., 5. und 6. Februar 1993 im Kulturzentrum des Kreises Neuss Burg Friedestrom in Dormagen-Zons.
Restricted access

Liebe als Metapher

Eine Studie in elf Teilen

Series:

Edited by Walter Delabar and Helga Meise

Liebe ist alles Mögliche und zeigt alles Mögliche an: den Zustand einer Gesellschaft, die Möglichkeit einer Handlungsalternative, ein utopisches Gesellschaftsmodell, andererseits kann sie auch eine Form sozialer Disziplinierung sein oder eine Möglichkeit von Herrschaft. Ausgehend von den Schäferspielen des 17. Jahrhunderts, die nicht einfach nur als Spielform zu verstehen sind, die dem Zeitvertreib geschuldet ist, sondern auch gesellschaftspolitische Bedeutung haben, wird der Umgang mit erzählten Liebesbeziehungen untersucht. Beiträge aus der Literatur-, Kunst- und Kulturwissenschaft fragen anhand künstlerischer Produkte seit der frühen Neuzeit nach der Bedeutung von Liebe.
Restricted access

Banalität mit Stil

Zur Widersprüchlichkeit der Literaturproduktion im Nationalsozialismus

Walter Delabar, Horst Denkler and Erhard Schütz

Die Geschichte des 'Dritten Reiches', insbesondere die der Künste und Kultur, ist bisher fast durchweg aus der Doppelperspektive von einerseits teleologischer Gewißheit ex post - Kriegskatastrophe und Völkermord -, andererseits politischer Korrektheit des Status quo ante geschrieben worden.
Das vorliegende Beiheft 1 (1999) der Zeitschrift für Germanistik versucht, die Diskussion um Modernisierung und Modernität, Antimoderne, Reaktionäre Moderne, Paramoderne, autochthone Moderne etc. in den Kontext der Kulturgeschichte des 'Dritten Reiches' zu stellen statt zu 'historisieren'.
Restricted access

«Fräuleinwunder literarisch»

Literatur von Frauen zu Beginn des 21. Jahrhunderts

Christiane Caemmerer, Walter Delabar and Helga Meise

Ab Mitte der 1990er Jahre erzielen unbekannte junge Autorinnen höchste Verkaufszahlen und erhalten die wichtigsten Literaturpreise. Ihre Werke gelten als Literarisches Fräuleinwunder. Ihr Erfolg setzt nicht nur ein Startzeichen für eine neue deutsche Literatur, sondern reflektiert auch eine neue Situation in der deutschen Literatur: Die mediensozialisierte Generation der in den späten 60er und 70er Jahren Geborenen nimmt die Literatur als adäquates Ausdrucksmedium wahr, die Generation nach der Emanzipation spielt mit den Rollen, die ihre Vorgänger destruieren wollten, die Generation in der verstädterten Moderne verortet sich selbstbewusst neu: All diese Aspekte spielen in der jungen Literatur von Frauen eine zentrale Rolle, aus ihrer spezifischen Perspektive. Dieser Band sondiert diese neue literarische Bewegung unter verschiedenen Aspekten, mit übergreifenden Themen, Porträts von Autorinnen und einer Skizze des gegenwärtigen Literaturbetriebs.
Restricted access

Fräuleinwunder

Zum literarischen Nachleben eines Labels

Series:

Edited by Christiane Caemmerer, Walter Delabar and Helga Meise

Die Beiträge dieses Bandes untersuchen, was aus Judith Hermann, Karen Duve, Juli Zeh und den vielen anderen Autorinnen geworden ist, die um die Jahrtausendwende unter dem Markenzeichen «Fräuleinwunder» Furore machten. Wer schrieb weiter und welche Formen haben die Autorinnen benutzt, welche literarischen Profile und Karrieren haben sich ergeben, nachdem der Hype vorbei war? Der Band verbindet iterative Bestandsaufnahmen und Beschreibungen des Status quo – 15 Jahre später.

Restricted access

Erfahrung nach dem Krieg

Autorinnen im Literaturbetrieb 1945-1950. BRD, DDR, Österreich, Schweiz

Christiane Caemmerer, Walter Delabar, Elke Ramm and Marion Schulz

Die Etablierung von Autorinnen im Literaturbetrieb der deutschsprachigen Länder hat nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue Qualität erhalten: Vier Literaturen mit vier unterschiedlichen Märkten und Kulturen, die zugleich in erstaunlichem Maße miteinander verwoben sind. Autorinnen haben in diesem Literaturbetrieb eine besondere Karriere, im Guten wie im Schlechten. Auf der 3. Bremer Tagung ging es um weibliches Schreiben, um Autorinnen im Zeitraum zwischen 1945 und 1950. Dabei interessierten Einzelstudien zu biographischen und werkbiographischen Karrieren und Verläufen, Forschungen zur Literaturgeschichtsschreibung, zur Literatur und Literaturkritik seit 1945 unter den veränderten Perspektiven der Zeit nach dem Krieg, Veränderungen im Literaturbetrieb, Erfahrungen verschiedener Generationen von Autorinnen im Literaturbetrieb und die unterschiedlichen Wahrnehmungen des Zeitraums durch diese Generationen. Im Zentrum des Interesses standen die Perspektivverschiebungen, die sich seit 1945 konstatieren lassen und die nicht nur Veränderungen in den Haltungen der Forschung bezeugen, sondern auch die Verschiebungen sichtbar machen, denen der Literaturbetrieb selbst unterworfen ist. Der Kongressband dokumentiert einen Teil dieser Auseinandersetzung.
Restricted access

INTER-LIT

Studien zu Literatur und Geschlecht

Edited by Christiane Caemmerer, Walter Delabar, Helga Meise and Stiftung Frauen-Literatur-

Die Reihe InterLit erkundet und begleitet den Wandel des Verhältnisses von Literatur und Geschlecht im Spiegel von medialen und kulturellen Praktiken der Zeit.
Die Reihe soll damit auch offener werden für Fragen von Literatur und Geschlecht über das späte zwanzigste Jahrhundert hinaus, aber auch hinter das zwanzigste Jahrhundert zurück.
Manuskriptvorschläge können an die HerausgeberInnen gerichtet werden.