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  • Author or Editor: Wichmann von Meding x
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Luthers Lehre

Doctrina Christiana zwischen Methodus Religionis und Gloria Dei- Teil 2: Ihr Aufbau und ihr Auftrag

Wichmann von Meding

Teil 2 dieser Vertiefung in Luthers Theologie entfaltet nun, was der erste aus den literarischen Gattungen seiner Schriften erarbeitet hatte. Es tritt den meisten bisherigen, sehr verschiedenen Gesamtkonzepten gegenüber. Christus, nicht die Schöpfung oder gar Ethik, ist das Fundament, zu dem der Katechismus führt. Seine tragend aktive Kraft lässt die Heil schaffende Trinität begreifen. Deren Tun löst jubelndes Gotteslob aus. Es aber stört die selbstzufriedene Welt. Gott regiert sie zwar, sie jedoch widersteht ihm raffiniert. Ein theologisch ungebräuchliches Wort bündelt diese Dramatik und sagt, was der Reformator vom Geschehen zwischen Gott und Mensch in der Welt lehrte. Solche aus dem Zuhören geborene Schlichtheit fiel nicht nur einst auf.
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Luthers Lehre

Doctrina Christiana zwischen Methodus Religionis und Gloria Dei

Wichmann von Meding

Zwanzig Autoren haben seit 1862 in ihren Arbeiten und Studien Luthers Lehre geschildert und kamen zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Dieses auf zwei Teile angesetzte Werk untersucht nun erstmals, wie Luther selbst Theologie entfaltet wissen wollte. Dazu nutzt der Autor keine neue Methode. Eine, die sich bei Germanisten und Exegeten bewährt hat, stößt auf Luthers Denken in Verben und gibt von daher einem der sechs bisherigen Ansätze recht. Das trotzdem überraschende Konzept führt in große Eindeutigkeit gerade wegen Luthers bekannter Differenzierungskunst: Gott wertet menschliche Werte um.
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Aufgehobener Glaube

Kirchengeschichte des Herzogtums Niedersachsen im heutigen Bundesland Schleswig-Holstein (Herzogtum Lauenburg)

Wichmann von Meding

Ein überraschendes Buch. Obwohl Deutschlands Kirchengeschichte gut erforscht ist, gibt es keine Gesamtdarstellung derjenigen im sächsischen Stammesherzogtum Heinrich des Löwen und was daraus wurde. Archivarbeit lieferte das Material. Es führt von der Slawenmission bis 1980, als ein Gericht diese Kirche aufhob. Eingeschlossen ist die Geschichte der Schule und ihrer Konzepte, bis der Staat sie übernahm. Die Kirche eines Herzogtums, das Frauen besondere Rechte gab und nie Leibeigenschaft kannte, bietet viel Ungewöhnliches, doch keine Sensationen. Dazu gehören die Gesangbuchgeschichte, einige prachtvolle Predigten und die nie herausgestellte erfolgreiche Sonderposition im Hitlerreich.
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Österreichs erstes Reformationsjubiläum

Jakob Glatz und die Gemeinden Augsburgischer Konfession 1817/18- Ein Modell des Verhältnisses von Kirchenleitung und Verkündigung

Wichmann von Meding

Österreichs Protestantismus war zur Reformationszeit bedeutend, wurde dann aber jahrhundertelang vom Staat unterdrückt. Als dieser die Verfolgung aufhob, meldeten sich unerwartet viele Geheimprotestanten und bildeten neue Gemeinden. Sie feierten 1817 das dritte Reformationsjubiläum als ihr erstes, das Konsistorialrat Glatz organisierte und publizierte. Seine dem Kaiser huldigende Auswahl aus den ihm eingereichten Dokumenten und seine kirchenpolitischen Korrekturen werden der Fülle noch vorhandener Quellen (Predigten und Berichte) gegenübergestellt, die durch Unabhängigkeit von der Kirchenleitung und theologische Substanz überraschen.
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Stadt ohne Land am Fluß

800 Jahre europäische Kleinstadt Lauenburg

Wichmann von Meding

Große politische Entscheidungen fielen nie in Lauenburg, obwohl es bis 1356 kurfürstliche Residenz war. Aber sie wirkten sich aus. Die erste Geschichte der Elbstadt, ausgestattet mit Bildern und Tabellen, schildert aus weit verstreuten Akten vor allem das Gemeinwesen: ohne Umland, gefährdet zwischen Berg und Fluß, dazu noch politisch zerrissen, orientierte es sich weiträumig, kaufmännisch, Schiffahrt treibend, kleinindustriell. Welche Steuern man zahlte, wie die Häuser baute und einrichtete, arbeitete und feierte, was die Bewohner erlitten, Familien- und Rechtsverhältnisse, Sprache, Nachbarschaftsprobleme und vieles mehr, wird ausgebreitet. Nicht zuletzt kommen die kritische Sonderposition im Hitlerreich und moderne Fehlentwicklungen zur Sprache.
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Lauenburg – Zur Geschichte des Ortes, Amtes, Herzogtums

Rund 600 Hausgeschichten, Amtsträgerlisten, Seuchen- und Wetterdaten ab dem hohen Mittelalter – Privatbibliotheken, alle Katechismen und Gesangbücher – Frauenrechte im Alltag – gut 7.000 Personendaten vor Einsetzen der Kirchenbücher

Wichmann von Meding

Lauenburg tanzt aus der Reihe. Als Territorium und als Ort. Seinen alten Namen Niedersachsen übernahm ein Bundesland, dem es nicht angehört. Einst kannten seine Nachbarherzogtümer Leibeigenschaft, später starken Nationalsozialismus. Beides war ihm fremd. Frauen standen wichtige Sonderrechte zu. Durch viele Jahrhunderte hindurch hatte der kleine Ort nur eine Kirche, aber fünf Bürgermeister zugleich. Über 10.000 Daten zum alten Baubestand dürften eine europäische Rarität sein. Familienforschern erschließen sich hundert frühneuzeitliche, kirchenbuchlose Jahre neu. Die Einwohner der Schifferstadt waren ungewöhnlich gebildet. Eine der schönsten Erzählungen Bert Brechts gewinnt Leuchtkraft durch einen Lauenburgischen Text. Der Band ergänzt die bereits vorliegende Stadtgeschichte «Stadt ohne Land am Fluß» desselben Autors.