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  • Author or Editor: Wolfgang Friedrich x
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Rituale des Übergangs

Das Thema der Initiation in den phantastischen Romanen und Erzählungen Marcel Brions

Wolfgang Friedrichs

Antike Unterweltsmythen aufgreifend, stellt Brion in seinem literarischen Oeuvre Initiationsszenarien dar. Affiziert von der metaphysischen Sinnkrise der Moderne, aus der sie einen Ausweg weisen sollte, gewinnt die als Heilssuche begonnene Initiationsreise indessen den Charakter einer endlosen, labyrinthischen Irrfahrt. Indem sie jedoch, von mystischem Denken inspiriert, ihre Initiation bereits als das Ziel begreifen lernen, das sie, unablässig reisend, immer schon erreicht haben, gelingt es Brions Akteuren, das unlösbare Rätsel der «Condition humaine» illusionslos hoffend zu ertragen.
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Joachim Rückert and Wolfgang Friedrich

Arbeiterausschüsse als Vermittlungs- und Verwaltungsinstanzen und ihr Verhältnis zur gewerkschaftlichen Interessenvertretung bilden die drei Bereiche, anhand derer Entwicklung und Aufgabenstellung der Ausschüsse verfolgt werden. Durch die Betrachtung funktional-äquivalenter Einrichtungen und gesetzgeberischer Vorstösse in Grossbritannien und Frankreich wird ein Entwicklungsprofil in diesen Ländern deutlich und ein eingehender Vergleich ermöglicht. Er macht tiefverwurzelte Traditionen sichtbar, die Ausgestaltung und Verbreitung betrieblicher Mitwirkungsformen prägen.
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Organismus, Evolution, Erkenntnis

Grundzüge und Konsequenzen der Kritischen Evolutionstheorie und der Organismischen Konstruktionslehre

Karl Edlinger and Wolfgang Friedrich Gutmann

Die Organismische Konstruktionslehre kann das biologische Faktenwissen in einer einheitlichen Theorie integrieren. Sie basiert auf einer generell prozessualen Sicht des Naturgeschehens und stellt den Energiewandel der Lebewesen und seine organismisch-konstruktiven Voraussetzungen in den Vordergrund. Organismen sind einerseits durch Spontaneität, Autonomie und andererseits durch Energiewandel und maschinenhafte Eigenschaften gekennzeichnet. Die aus dieser Sicht des Organismus resultierende Evolutionstheorie ist nicht adaptationistisch. Zwischen den Organsystemen der Tiere und des Menschen herrschen enge funktionelle Beziehungen, die in alle Ebenen durchschlagen. Dies betrifft auch den Bewegungsapparat und das Nervensystem. Daraus ergibt sich zwingend die organismische Bedingtheit der sensorischen Erschließung und inneren Repräsentanz der Außenwelt. Die Außenwelt und ihre innere Repräsentanz stehen daher in keinem Abbildungsverhältnis. Die menschliche Kultur hat eine organismisch-biologische Basis, die aber nur Rahmenbedingungen schafft und auf die konkreten Inhalte nicht durchschlägt.
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Organismus und Umwelt

Entstehung des Lebens, Evolution und Erschließung der Lebensräume

Wolfgang Friedrich Gutmann and Karl Edlinger

Auf der Basis der Organismischen Konstruktionslehre werden die Frühphasen der Evolution rekonstruiert und die Entfaltung des Lebens nachvollzogen. Leben war von seinen Frühphasen an hydraulisch und mechanisch organisiert. In membranabgeschlossenen hydraulischen Einheiten konnten chemische Zyklen etabliert werden, welche die Energieversorgung sicherten. Allmählich kam es zur Entwicklung einer gewaltigen Vielfalt von Protoorganismen und schließlich Lebewesen des uns bekannten Zuschnitts, die sich in komplexen Arrangements organisierten und so die Biosphäre aufbauten, die durch ganz spezifische Wege des Energie- und Materialtransports gekennzeichnet ist. Durch die allmähliche Komplizierung und Höherentwicklung vieler Organismengruppen kam es zu einer ständigen Komplexitätssteigerung und Binnendifferenzierung der Biosphäre, die ihrerseits wieder die weitere Evolution der Lebewesen ermöglichte.
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Friedensauer Schriftenreihe

Reihe C: Musik - Kirche - Kultur

Edited by Friedbert Ninow, Wolfgang Kabus and Horst Friedrich Rolly

Die “Friedensauer Schriftenreihe C“ bietet ein Forum für Publikationen aus dem Gebiet der Musikwissenschaft, Kunstwissenschaft und Theologie. In den interdisziplinären Sammelbänden und Monographien stehen dabei die theoretische und praktische Verbindung von Ästhetik, Kunst, Musik und Popkultur zur Kirche im Mittelpunkt. Das Herausgebergremium setzt sich aus Theologen, Gesellschafts- und Erziehungswissenschaftlern zusammen.

Mit Band 14 ist die Reihe abgeschlossen.

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Friedensauer Schriftenreihe

Reihe B: Gesellschaftswissenschaften

Edited by Friedbert Ninow, Wolfgang Kabus and Horst Friedrich Rolly

Mit Band 12 ist diese Reihe abgeschlossen.
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«Eine Gesellschaft der Freiheit, der Gleichheit, der Brüderlichkeit»

Beiträge der Tagung zum 100. Todestag Wilhelm Liebknechts am 21. und 22. Oktober 2000 in Kiel

Wolfgang Beutin, Holger Malterer and Friedrich Mülder

Wilhelm Liebknecht (1826-1900) war Teilnehmer der Revolution von 1848/49, lebte danach bis 1862 im Exil (wo er in London Freundschaft mit Marx und Engels schloß) und gründete mit August Bebel 1869 die Sozialdemokratische Arbeiterpartei, die sich 1875 mit dem Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein zusammenschloß, woraus die Sozialdemokratische Partei Deutschlands hervorging. Nach Wilhelm Liebknechts Tod stellte sich sein Sohn Karl (1871-1919) in die Tradition seines Vaters. Dessen historische Leistung in Politik, Kultur- und Bildungspolitik sowie in der Historiographie dokumentiert sich in seinen überaus zahlreichen Veröffentlichungen. Die Kieler Konferenz (21.-22. Oktober 2000) anläßlich des 100. Todestags Wilhelm Liebknechts, deren Beiträge in diesem Buch gesammelt wurden, vergegenwärtigte wesentliche Aspekte seiner Lebensleistung.
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Friedensauer Schriftenreihe

Reihe A: Theologie

Edited by Friedbert Ninow, Wolfgang Kabus and Horst Friedrich Rolly

Die Veröffentlichungen aus der “Friedensauer Schriftenreihe A“ befassen sicht mit Fragestellungen aus dem Feld der Theologie. In den Monographien und Sammelbänden, die auf Deutsch und Englisch erscheinen, werden dabei auch Themenfelder der Geschichtswissenschaft und der Soziologie angeschnitten. Schwerpunkt der Reihe ist die Auseinandersetzung mit Religion und Gesellschaft. Die Herausgeber sind Theologen, Gesellschafts- und Erziehungswissenschaftler.

Mit Band 13 ist diese Reihe abgeschlossen.

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125 Jahre Sozialistengesetz

Beiträge der öffentlichen wissenschaftlichen Konferenz vom 28.-30. November 2003 in Kiel

Heidi Beutin, Wolfgang Beutin, Holger Malterer and Friedrich Mülder

Das «Sozialistengesetz», das «Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie», war eines der gravierenden innenpolitischen Ereignisse in der Geschichte des zweiten deutschen Kaiserreichs. Das Gesetz war vom 21. Oktober 1878 bis zum 30. September 1890 in Kraft. Die 125. Wiederkehr seiner Inkraftsetzung war Anlaß einer internationalen Tagung, auf der eine sachliche Aufarbeitung vorgenommen und einige Konsequenzen für die heutige Gesellschaft und Politik in Deutschland erörtert wurden. In den hier vollständig abgedruckten Vorträgen der Konferenz kommen fast alle Aspekte des Gesetzes zur Sprache sowie die Wirkungen, Folgen und Prägungen, die es in der deutschen Geschichte hinterließ. Die Beiträgerinnen und Beiträger thematisieren zugleich zwölf Jahre heroischen Kampfes der Sozialdemokratie und der Gewerkschaften gegen das Gesetz – eine historische Phase, um die schon früh ein Mythos entstand. Es gab Legendenbildungen, aber auch lebensgeschichtliche Betrachtungen und Rückblicke, sowie später – bis heute – eine intensive Forschung und Historiographie.