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Platons Dialog «Lysis»

Ein unlösbares Rätsel?

Horst Peters

Aufgrund sorgfältiger Untersuchung in phänomenologischer Erkenntnishaltung können die Struktur des Lysis, die künstlerisch-ideelle Gedankenbewegung und damit die Einheit von philosophisch-künstlerischer Gestalt und philosophischem Gehalt des Dialoges in einer strengeren Weise erfasst werden als bisher. Dadurch werden ganz neue Beziehungen zu Gestalt und Gehalt der Politeia sichtbar. Sie erlauben im Verein mit grundsätzlichen Überlegungen zur Methode der datierenden Sprachstatistik und weiteren Beobachtungen, den Lysis chronologisch nach der Politeia anzusetzen – in der Trilogie Phaidros - Lysis - Euthydemos. So können die interpretatorischen Einschränkungen durch das Vorurteil, der Lysis sei ein Frühdialog, überwunden werden. Die positive Interpretation des Dialoges und ihre Vertiefung durch die platonische Prinzipienlehre werden damit auf ungewohnte Weise stärker begründet.
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Heinrich Riggenbach

Der vorliegende Sammelband war als Festgabe zum 65. Geburtstag von Hildegard Schroeder gedacht und wollte ihre Leistungen auf dem Gebiet der Slavistik würdigen. Durch ihren unerwartet frühen Tod am 3. August 1978 ist aus der geplanten Festschrift ein Sammelband der Erinnerung geworden. Frau Schroeder hat in langjähriger Assistentenzeit an den Slavischen Instituten von Greifswald, Leipzig und Köln wesentliche Aufbauarbeit geleistet. Auch das Slavische Seminar der Universität Basel wäre ohne ihre unermüdlichen Vorstösse und die vehemente und zähe Verteidigung des Erreichten wohl kaum das, was es heute ist. In der Vielfalt der in diesem Sammelband behandelten Themen und Forschungsmethoden spiegelt sich Hildegard Schroeders breit gefächertes Interesse auf dem Gesamtgebiet der Slavistik. Peter Locher, Roland Marti, Renate Menge und Johanne Peters, Milan Mogus, Reinhold Olesch, Herbert Pilch, Marina Radielovic-Raffaelli, Alfred Rammelmeyer, Eberhard Reissner, Norbert Reiter, Heinrich Riggenbach, Horst Röhling, Hubert Rösel, Hans Rothe, Friedrich Scholz, Franciszek Sawski, Stanisaw Urbanczyk, A. de Vincenz, Josip Voncina, Margarete Woltner, Gerlinde Zett-Tesche, Robert Zett.
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Kommune heute

Lokale Perspektiven der Pädagogik- Festschrift zum 60. Geburtstag von Helmut Richter

Lutz Peters, Thomas Coelen and Elisabeth Mohr

Welche Bedeutung und Perspektive hat die Kommune heute aus philosophischer, soziologischer, politologischer und pädagogischer Sicht? Zu den Grundlegungen gehören Fragen nach individuellen Tugenden und kollektiven Bereitschaften zum Engagement, nach einer Sozialintegration jenseits von Erwerbsarbeit und nach der Rolle des Raumes für Identitätsbildung. In Bezug auf Institutionen werden die Potenziale von Genossenschaften und Jugendhilfeausschüssen ausgelotet, die Auswirkungen der Ökonomisierung auf erzieherische Einzelfallhilfen und die Paradoxien der Zusammenlegung von Arbeitsförderung und Sozialhilfe aufgezeigt sowie die Schule im Spannungsfeld zwischen Staat und Kommune verortet. Die Perspektiven schließlich betreffen die lokale Durchsetzbarkeit von Kinderrechten, das demokratische Ehrenamt, metaphysische Weiterungen und eine Neuformulierung der Gemeinwesenökonomie.
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Series:

Edited by Horst Schmidt

Die fortschreitende Literaturentwicklung von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis A. S. Puschkin wird wesentlich durch die Abschnitte der politischen und Geistesgeschichte Russlands bestimmt. Die in diesem Band vorgestellten Dichterpersönlichkeiten sind jeweils in den Zeitabschnitt eingeordnet, in dem das Hauptgewicht ihres Wirkens liegt. In der Auswahl der Texte wurden ausgewogen alle Genres, einschließlich publizistischer und literaturtheoretischer, berücksichtigt, je nach der Relevanz der Werke für den Prozess der fortschreitenden Aufklärung und Verbürgerlichung (Feudalismus- und Absolutismuskritik, Menschenrechte, Humanismus und andere bürgerliche Ideale) als auch für das künstlerische Reifen der russischen Literatur.
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Horst Dieter Schlosser

Die Beiträge dieses Bandes spiegeln exemplarisch die sprachpolitische und sprachwissenschaftliche Bandbreite der 30. Jahrestagung der Gesellschaft für Angewandte Linguistik (GAL) wider, die 1999 unter dem Generalthema «Sprache und Kultur» in Frankfurt am Main stattfand. Ausgehend von einer Bestandsaufnahme zur Bedeutung der Sprache in der aktuellen auswärtigen Kulturpolitik werden u.a. Überlegungen zur Theorie der Angewandten Linguistik und ihrer Begrifflichkeit, zu neuen Medienkulturen im Gefolge der Internetkommunikation und zu Problemen der Sprachdidaktik angestellt. Aber auch empirische Ermittlungen zur Verständlichkeit der Rechtssprache, zur Arzt-Patient-Kommunikation, zur phonetischen Identifizierung von Geschlechtsunterschieden und zu kommunikativen Möglichkeiten bei Autismus werden dokumentiert. .
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Die Lust an der Maske

Festschrift für Bodo Zelinsky

Birgit Harreß, Jens Herlth and Angelika Lauhus

Die Festschrift für Bodo Zelinsky versammelt 13 Beiträge zu Maskenkonstellationen in Literatur, Theater und Film: vom frühen Mittelalter bis zum 21. Jahrhundert, von Byzanz bis Hollywood. Die Maske wird in Fallbeispielen als Kernproblem der anthropologischen Reflexion in Kunst und Literatur greifbar gemacht. Einen Schwerpunkt bildet die russische Literatur: von Gogol‘ über Dostoevskij, Tolstoj und Čechov bis zu losif Brodskij. Die philosophisch-anthropologische Ausrichtung der literarischen Maskenmotivik provoziert Maskenstrukturen in Narration und Poetologie. Die Maske ist Ausgangspunkt und Strukturmodell für physiognomische Debatten wie für Praktiken der auktorialen Selbstrepräsentation.
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Vom Psalter zum Pop

Musik in Kultur und Leben- Dokumentation der Ringvorlesung «Musik liegt in der Luft – Was Kultur mit uns macht» an der Theologischen Hochschule Friedensau vom 17. Januar bis 21. März 2005.- Leitung: Miriam Heibel

Wolfgang Kabus

Musik ist existenzieller Bestandteil unserer Kultur. Sie ist allgegenwärtig wie kaum ein anderes Medium. Vom Alltag über die Hochkultur bis hin zum Fußballstadion – überall sind musikalische Phänomene präsent. Was aber macht die Musik mit uns? Was machen wir mit ihr? Wozu brauchen wir sie? Welche Aufgaben übernimmt sie heute? Ist sie nur «ein Luxus, auf den wir nicht verzichten können» (nach Brecht) – oder ist sie mehr? Das Buch ist die Dokumentation einer Friedensauer Ringvorlesung, die interdisziplinär strukturiert war. Zu Wort kommen Wissenschaftler verschiedener Universitäten und Fachrichtungen: aus Musikwissenschaft, Kulturwissenschaft, Religionspädagogik, Sozialpädagogik, Theologie und Musiktherapie. Es geht um drängende Fragen der Musikkultur in einem modern-postmodernen Zeitalter.
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Das Buch der Bücher – gelesen

Lesarten der Bibel in den Wissenschaften und Künsten

Steffen Martus and Andrea Polaschegg

Die Spuren, welche die Bibel in den Künsten, Wissenschaften, Bild- und Sinnwelten des Abendlandes hinterlassen hat, sind ohne Zahl. Das Wissen um diese Wirkmächtigkeit aber beginnt ebenso zu verblassen wie die Kenntnis der biblischen Texte selbst. Einige Spuren der Bibel sind längst verwischt, andere werden allmählich unkenntlich. Einige weisen noch unübersehbar auf das Buch der Bücher, andere haben ihre Herkunft vergessen machen, und dritte schließlich haben unmittelbar auf die Bibelinterpretationen zurückgewirkt und sind ununterscheidbar vom Ausgangstext geworden. Dabei sind die medialen Träger der Bibelrezeption nicht weniger vielgestaltig als ihre konfessionellen, weltanschaulichen und denkgeschichtlichen Transformationen.
Die Beiträge dieses Bandes verfolgen unterschiedliche Fährten der Bibel auf ihrem Weg durch Wissenschaften und Künste von der Spätantike bis ins 20. Jahrhundert. Dabei stehen weniger thematische und stoffgeschichtliche Traditionen im Zentrum der Aufmerksamkeit als vielmehr die verschiedenen Arten und Weisen der Bezüge auf das Buch der Bücher. Es sind drei wichtige Eigenschaften der Bibel, an denen sich die einzelnen Studien orientieren: Bibel als Sammelbecken von Themen, Geschichten, Formen und Topoi des kulturellen Gedächtnisses; Bibel als Anstoß für Auseinandersetzungen mit Grenzen und Möglichkeiten der Hermeneutik, mit Techniken des Lesens und der Konstitution von Sinn; Bibel als paradigmatisches Buch samt seiner mediengeschichtlichen Effekte.
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Kunst der Bewegung

Kinästhetische Wahrnehmung und Probehandeln in virtuellen Welten

Christina Lechtermann and Carsten Morsch

Dieser Band versammelt Beiträge aus der Kulturwissenschaft, Medientheorie, Linguistik und Philosophie, Kunst- und Literaturwissenschaft, mit einem Schwerpunkt in der Germanistischen Mediävistik. Sie gehen auf eine Arbeitstagung an der Humboldt-Universität zu Berlin 2002 zurück und befassen sich mit dem grundsätzlichen Stellenwert, den Bewegung für kulturell je unterschiedliche Kommunikations- und Wahrnehmungsroutinen hat. Im Hinblick auf eine historische Anthropologie medialer Praktiken wird untersucht, wie jemand als Wahrnehmender, das heißt, als Hörender oder Lesender, als Sehender und (sich) Spürender in Bewegung versetzt werden kann. Kinästhetik wird damit als transmediales Phänomen aufgefaßt, als eine grundlegende Bedingung der Fähigkeit von Medien, Dinge wahrnehmbar zu machen, weil Wahrnehmung und Bewegung immer miteinander verbunden sind. Die Frage nach dem Kinästhetischen bezieht sich daher auf die spezifischen Erfahrungen, die verschiedene historische Medienkonstellationen offerieren. Um das Zusammenspiel zwischen solchen Angeboten und den damit jeweils eingeforderten Aktualisierungen beschreibbar zu machen, das der doppelten Bestimmung von Wahrnehmung als Bewegung und Bewegtwerden korrespondiert, ist dem Band die Wendung auf die ‘virtuellen Welten’ eingeschrieben.
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Silence and the Silenced

Interdisciplinary Perspectives

Series:

Edited by Leslie Boldt, Corrado Federici and Ernesto Virgulti

Silence and the Silenced: Interdisciplinary Perspectives comprises a collection of essays from North American and European scholars who examine the various ways in which the theme of silence is developed in literary narratives as well as in such visual media as photography, film, painting, and architecture. The questions of silence and the presence or absence of voice are also explored in the arena of performance, with examples relating to pantomime and live installations. As the book title indicates, two fundamental aspects of silence are investigated: silence freely chosen as a means to deepen meditation and inner reflection and silence that is imposed by external agents through various forms of political repression and censorship or, conversely, by the self in an attempt to express revolt or to camouflage shame. The approaches to these questions range from the philosophical and the psychological to the rhetorical and the linguistic. Together, these insightful reflections reveal the complexity and profundity that surround the function of silence and voice in an aesthetic and social context.