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  • German Literature and Culture x
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Dominik Riedo

Wolf von Niebelschütz (1913–1960) erzielte erst nach dem Zweiten Weltkrieg seinen Durchbruch als Schriftsteller. Sein Nachruhm übertrifft allerdings die Beachtung zu Lebzeiten noch und gründet sich auf die beiden Hauptwerke, den Barockroman «Der Blaue Kammerherr» (1949) und den Mittelalterroman «Die Kinder der Finsternis» (1959). Diese Sammlung von Essays über den Autor dient einerseits als Ergänzung zur Biographie (Peter Lang 2013), andererseits legt sie mit darüber hinausweisenden Themen neue Forschungsergebnisse vor. Vor allem das Schreiben in der Zeit des Nationalsozialismus und der frühen Nachkriegsjahre werden intensiver beleuchtet, aber auch spezifischere Punkte wie die Gestaltung der Buchcovers, die Sexualität oder das Verhältnis von Tradition und Innovation im Leben und in den Texten. Die Aufsätze zu den wirtschaftshistorischen Schriften wie auch zum Mittelalterroman gründen überdies auf neuem Archivmaterial beziehungsweise neuen Erkenntnissen. Der Anhang enthält zudem eine aktualisierte Bibliographie.

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Shakespeare and German Reunification

The Interface of Politics and Performance

Emily Oliver

This book explores the relationship between politics and Shakespeare performance in East Germany before, during and after reunification in 1990. Analysing a wide range of case studies from Berlin as well as more peripheral towns and cities, the author argues that the capacity for political intervention in Shakespeare performances in East Germany was limited by a number of factors, including the influence of the government and an underlying distrust of the public. However, East German theatre practitioners proved useful to the 1989 protest movement precisely because they occupied a unique position at the interface of dissidence and state power. Using Shakespeare performance as a lens, the book examines political and aesthetic censorship before reunification and the enormous financial difficulties theatre faced in its aftermath, asking what role Shakespeare played for Germans both within and beyond the theatre.

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Series:

Piotr Owsiński

Die Monographie präsentiert die Ergebnisse der graphematischen Analyse der deutschen Übersetzung der «Apostelgeschichte» aus dem 14. Jahrhundert. Der Autor analysiert die Ergebnisse insbesondere im Hinblick auf die Ostkolonisation. Die Studie korrespondiert mit den Forschungen zum Mittel- und Frühneuhochdeutschen und den Kanzleisprachen, in denen die mundartlichen Sprachmerkmale aus dem ostmitteldeutschen Dialektkreis mit der Koexistenz von nieder- und oberdeutschen Elementen schriftlich fixiert wurden. Der Autor untersucht die Sprachmerkmale der sächsischen Kanzlei in ihrer regionalen, für die Kanzlei des Deutschordensstaates charakteristischen Prägung.

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Textkompetenz fördern durch «LesenSchreibenLesen»

Die didaktische Bedeutung von Aufgabenarrangements im kompetenzorientierten Deutschunterricht

Series:

Elfriede Witschel

Der Deutschunterricht soll Schülerinnen und Schüler mithilfe von textbasiertem Schreiben auf das schriftliche Abitur beziehungsweise die schriftliche Reife- und Diplomprüfung vorbereiten. Das Buch stellt eine qualitative Studie in der Sekundarstufe II vor, die das Lesen und Schreiben im Deutschunterricht in den Blick nimmt. Zentral sind Aufgabenarrangements, in denen Lese- und Schreibaufgaben verknüpft werden. Dabei treten Effekte in Bezug auf die rezeptive und produktive Textkompetenz auf: Zum einen werden Verstehensprozesse beim Lesen erleichtert, zum anderen wird das Schreiben selbst entlastet. Zudem hat diese Verbindung qualitative Auswirkungen auf die entstehenden Produkte, die Texte der Schülerinnen und Schüler auf drei Ebenen: der inhaltlichen, der textstrukturellen und der sprachlichen Ebene.

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Turns und kein Ende?

Aktuelle Tendenzen in Germanistik und Komparatistik

Series:

Elke Sturm-Trigonakis, Olga Laskaridou, Evi Petropoulou and Katerina Karakassi

Der Band setzt sich kritisch mit «Cultural Turns» allgemein auseinander und lotet deren Anwendungsmöglichkeiten vom «post-imperial», über den «ecocritical» bis hin zum «economical turn» aus. Dabei zeigt sich das innovative Potenzial der Turns, aber auch die Notwendigkeit, sie epistemisch in den Einzeldisziplinen zu verankern. Die Symbiose der «Cultural Turns» mit Literaturwissenschaft und Komparatistik scheint etabliert zu sein. Transdisziplinarität und Kombinationen wie «Postkoloniale Germanistik» sind selbstverständlich, und die Komparatistik untersucht Diachronie und Synchronie von jeglichen Wissenssystemen. Die Beiträger nehmen sich den Umstand, dass sich Einzelphilologien und Komparatistik unter dem Vorwurf der Orientierungslosigkeit dennoch in einer Dauerkrise befinden, zum Anlass für eine Bestandsaufnahme.

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Nazi-Täterinnen in der deutschen Literatur

Die Herausforderung des Bösen

Series:

Simonetta Sanna

Die Studie verbindet mit der Thematisierung des NS-Vernichtungsapparates und Frauen, die darin als Protagonistinnen wirkten, ein doppeltes Skandalon. Die Autorin untersucht die Werke von Stephan Hermlin, Hans Lebert, Bernhard Schlink, Lukas Hartmann und Helga Schneider. Diese ziehen schuldige Frauen nachträglich zur Rechenschaft, lassen ihnen gegenüber jedoch einen nicht-ausgrenzenden Sinn der Gerechtigkeit gelten. Aus der Erzählperspektive regt gerade die Unmöglichkeit der Vergebung das Interesse an, die Verschränkungen von Gut und Böse, Opfer und Täter wahrzunehmen. Das erfordert umfassende kognitive Fähigkeiten auch beim Leser. Das Buch fasst abschließend den Beitrag des Romans zur Aufarbeitung der Vergangenheit zusammen. Die Autorin geht hierbei der Frage nach, inwieweit die Erfahrung des Negativen zur Selbsterkenntnis des Menschen und damit auch zur Hinwendung zum anderen Menschen beiträgt.

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Das Täterbild in der Überlebenden-Literatur

Ein Vergleich der Täterbilder in der frühen und späten Lagerliteratur von Buchenwald und Dachau

Series:

Chunguang Fang

Das Buch untersucht deutschsprachige Texte von KZ-Überlebenden aus Buchenwald und Dachau, die in den zwei produktivsten Phasen der Holocaustliteratur (1945-1949/1979-Gegenwart) veröffentlicht wurden. Die Autorin untersucht das Täterbild narratologisch und erinnerungskulturell vergleichend. Sie zeigt, dass die Autoren der frühen Lagerliteratur die von ihnen erlebten NS-Täter mit aller größter Intensität und Anschaulichkeit darstellen, während sich die der späten Lagerliteratur außer der Täterdarstellung auch auf der Konstruktion ihrer in den KZs verlorenen Identitäten hinwenden. Dementsprechend werden die Opferbilder viel konkreter und detaillierter als zuvor, während die Täterbilder mittlerweile amorpher, abstrakter und allgemeiner scheinen.

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Series:

Angelika Ruth Stolle

Diese Studie ist im Bereich der Lehrerforschung im spezifischen Teilbereich der germanistischen Literaturdidaktik zu verorten. Dabei nimmt die Autorin tieferliegende Strukturen in den Blick, die Überzeugungen und Unterrichtshandeln von Lehrpersonen – zumindest teilweise – präfigurieren. Es geht dabei um ein System von Wissensbeständen und Wertorientierungen, das sozial-historisch generiert und innerhalb eines bestimmten Geltungsbereichs tradiert und geteilt wird. Mittels der Kombination der Erhebungsmethoden aus Interviews und Unterrichtsvideografien verschiedener Lehrpersonen sowie wissenssoziologisch orientierter Auswertungsverfahren rekonstruiert die Autorin synchron geltende Deutungsmuster in Bezug auf Literatur und Lesen triangulierend.

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Spektrum Nord: Vielfalt der Ziele, Inhalte und Methoden in der Landeskunde

Beiträge zur 3. Konferenz des Netzwerks «Landeskunde Nord» in Odense am 21./22. Januar 2016

Series:

Klaus Geyer and Frank Thomas Grub

2012 wurde das Netzwerk-Projekt «Landeskunde Nord» ins Leben gerufen, dessen Ziel es ist, Forschung und Lehre zur Landeskunde des Deutschen als Fremdsprache, insbesondere in den nordischen Ländern, voranzutreiben. Dieses Buch knüpft an die bereits erschienenen Bände «Landeskunde Nord» beziehungsweise «Perspektive Nord» an und bietet weitere Reflexionen wissenschaftstheoretischer, fachdidaktischer und inhaltlicher Aspekte, die für die Gestaltung der landeskundlichen Lehre und des landeskundlichen Unterrichts relevant erscheinen. In ihrer Vielfalt schlagen die Konzepte und Ideen des Bandes Brücken zu Literatur- und Sprachwissenschaft sowie zu den Sozial- und Kulturwissenschaften. Die Beiträge nehmen international geführte Fachdiskussionen auf und haben auch deshalb über die nordischen Länder hinaus Bedeutung.

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Deborah Ascher Barnstone and Barbara McCloskey

War and trauma are fundamental human experiences and central to German history, especially in the twentieth century. Since the First World War, which some Germans celebrated as the chance to annihilate the old culture to make space for a new one, German art has been implicated in war. War and trauma cause extreme conditions that can be negative and destructive, including deprivation or dislocation, and emotional and psychological stress. Paradoxically, war and trauma can also lead to positive outcomes, such as deepening interpersonal relationships, intellectual insights, and new, unforeseen opportunities.

The central concerns of the volume are the multivalent aspects of art that respond to war. It begins by considering art conceived of and executed in response to the First World War on the centennial anniversary of that event. The volume goes on to examine art in the wake of the Holocaust and artistic responses to more recent conflict, such as the Vietnam War. The essays in this volume explore a variety of media – including paintings by Otto Dix and Gerhard Richter, Holocaust photography by Heimrad Bäcker, and sculpture by Emy Roeder, Gela Forster, and Renée Sintenis – to chart the complex relationship between art and war in both its documentary and analytical functions.