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Morgen-Glantz – 26/2016

Zeitschrift der Christian Knorr von Rosenroth-Gesellschaft

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Edited By Bernhard Jahn and Irmgard Scheitler

Der vorliegende Band 26 der Zeitschrift Morgen-Glantz enthält die überarbeitete Fassung der Vorträge, die an der 25. Tagung der Christian Knorr von Rosenroth-Gesellschaft vom 19.–21. Juni 2015 in Sulzbach-Rosenberg gehalten wurden. Thema der Tagung war: Nicht-aristotelisches Theater in der Frühen Neuzeit. Es werden außerdem weitere Beiträge und Rezensionen im Band veröffentlicht, die zum Aufgabenbereich der Gesellschaft und ihrer Zeitschrift gehören.

Die Zeitschrift Morgen-Glantz, deren Name dem bekanntesten Kirchenlied des Christian Knorr von Rosenroth entlehnt ist (Morgenglanz der Ewigkeit), versteht sich als Forum für wissenschaftliche Beiträge zu Leben und Werk des Autors sowie zu all den Gebieten, die Christian Knorr von Rosenroth mit Interesse verfolgte, also von der deutschen Literatur bis zur Judaica, von der Hofkultur zur Theologie und von der Musik bis zur Geschichte der Naturwissenschaften.

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Susanne GROSSER: Ärztekorrespondenz in der Frühen Neuzeit (Schlegelmilch)

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Rezensionen

Susanne GROSSER: Ärztekorrespondenz in der Frühen Neuzeit. Der Briefwechsel zwischen Peter Christian Wagner und Christoph Jacob Trew. Analyse und kommentierte Edition. Berlin / Boston: Walter de Gruyter 2015, XII, 746 S. Geb.: 978-3-11-041140-9; 149,95 €; Print/e-Book: 978-3-11-041145-4; 229 €.

Grosser legt mit ihrer unverändert zum Druck gebrachten Erlanger Dissertation von 2014 eine umfangreiche Edition von 75 Briefen zweier fränkischer Ärzte aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts vor. Die von medizin-, wissenschafts- und landesgeschichtlichen Interessen gleichermaßen geleitete Arbeit (S. VII) hat vor allem zum Ziel, an der Korrespondenz des zuletzt als Bayreuther Leibarzt tätigen Wagner (1703-1764) mit seinem Ansbacher Amtskollegen Trew (1695-1769), dem Begründer der bekannten Briefsammlung und Organisator des Commercium Litterarium, das ‚Funktionieren‘ eines solchen Austausches exemplarisch zu zeigen und damit – so der Untertitel der eingereichten Fassung – „Einblicke in den Unterbau frühneuzeitlicher gelehrter Netze“ (S. IV) zu ermöglichen. Der Band beschränkt sich jedoch nicht auf Netzanalysen, die gleichwohl mit der dabei gebotenen Vor- und Umsicht unternommen werden. Der landes- bzw. regionalgeschichtliche Ertrag besteht im wesentlichen in einer ausführlichen biographischen Studie zu Wagner, während der medizingeschichtliche Erkenntnisgewinn nicht ebenso deutlich wird: er besteht im wesentlichen in der Edition der Briefe und teilweise im sehr breit angelegten Kommentar. Besonders positiv hervorzuheben sind die sehr gute Qualität der Edition, der behutsame Umgang der Autorin mit aktuellen Theorien und ihre überall spürbare geradezu mikroskopische Vertrautheit mit dem Material. Aus ebendiesen Stärken resultieren freilich auch...

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