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Energiediskurs

Perspektiven auf Sprache und Kommunikation im Kontext der Energiewende

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Edited By Nicole Rosenberger and Ulla Kleinberger

Der in der Schweiz und in Deutschland beschlossene Atomausstieg hat die Debatte um Energieversorgung und -verbrauch ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Die Diskussion um die Energieproblematik tangiert Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermassen. Für die Umsetzung der Energiewende braucht es die Zusammenarbeit verschiedenster Akteure und deren Austausch über Energiethemen. Dabei stellt sich die Frage, wie Sprache in diesen Diskursen verwendet wird und welchen Einfluss Sprache und Kommunikation auf Meinungsbildung, Akzeptanz und Verhalten haben.

Die Beiträge dieses Bandes beleuchten den Energiediskurs in der öffentlichen Kommunikation und gehen neben methodischen Fragestellungen konkreten Problemstellungen aus der Kommunikationspraxis nach: Wie können Energieunternehmen verständlich mit ihren Kundinnen und Kunden kommunizieren? Inwieweit kann die Öffentlichkeit in die Behördenkommunikation eingebunden werden? Wie beeinflussen Sprache und sprachliche Mittel die Energiedebatte? Welcher sprachlichen Einheiten bedient sich die Debatte? Allen Beiträgen gemeinsam ist der Fokus auf das Zusammenspiel von Sprache, Kommunikation und Interaktion sowie das Aufzeigen der Bedeutung angewandter Linguistik für gesellschaftliche Veränderungsprozesse.

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Sprache und Kommunikation in aktuellen und konkreten Situationen zu untersuchen, ist der Kernbereich der Angewandten Linguistik. Beiträge zu gesellschaftlich relevanten, politisch bedeutungsvollen und die individuelle Lebenswelt prägenden Themen zu leisten, ist demnach die dankbarste Aufgabe der Angewandten Linguistik. Sie ist ausserdem komplex, anspruchsvoll und interessant, wie uns die Idee, die Entwicklung und die Umsetzung einer Energiediskurs-Tagung im Jahr 2015 am Departement für Angewandte Linguistik der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften einmal mehr gezeigt hat. Ohne ein überdurchschnittlich engagiertes, kompetentes Team wäre dieses Unternehmen, zu dem neben der Tagung auch die Realisierung des vorliegenden Sammelbandes gehörte, nicht durchführbar gewesen. Wir hatten das Glück, mit einer solchen Gruppe arbeiten zu können. Sandra Hanselmann, Johanna Decurtins sowie andere Kolleginnen und Kollegen hatten mit viel Enthusiasmus mitgeholfen, eine kleine Tagung auf die Beine zu stellen, bei der in einer anregenden Atmosphäre viele interessante Gespräche möglich waren. Für den Sammelband gilt es insbesondere Gianni De Nardi zu danken, der mit grossem organisatorischem Können stets den Überblick behielt, inhaltliche Probleme bei der Lektüre aufs Tapet brachte und geduldig auf anstehende Aufgaben hinwies. Eine wertvolle Stütze war ebenso Nadine Klopfenstein: Die mehrfache Durchsicht der Texte bewältigte sie scharfsinnig und sorgfältig. Allen hier namentlich genannten und nicht genannten Helferinnen und Helfern sei ein grosses Dankeschön ausgesprochen!

Im April 2017,

Nicole Rosenberger & Ulla Kleinberger

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