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Max Reinhardt

L’art et la technique à la conquête de l’espace – Kunst und Technik zur Eroberung des Raumes

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Edited By Marielle Silhouette

avec la collaboration/in Zusammenarbeit mit Jean-Louis Besson, Ségolène Le Men, Peter W. Marx et/und Clara Royer

Pionnier des temps présents et à venir, Max Reinhardt (1873–1943) fait du théâtre le vecteur même de la modernité et de ses bouleversements de frontières. Il procède ainsi à des décloisonnements multiples et à une recherche constante de nouveaux espaces. À la mesure de cette proposition, par nature expérimentale, polymorphe et cosmopolite, le présent volume s’emploie à multiplier les circulations entre les disciplines et les territoires de la recherche. Par la rencontre des conservateurs d’archives et des chercheurs, par le dialogue des spécialistes avec les représentants des aires traversées, il devient possible de composer un atlas artistique et culturel de cette époque et de prendre la mesure de la postérité de Max Reinhardt jusqu’à nos jours.

Als Pionier seiner Zeit und der Zukunft sieht Max Reinhardt (1873–1943) im Theater einen Träger der Moderne und ihrer vielfältigen Umwälzungen. Auf der Suche nach neuen Schaffensräumen unterzieht er die Bühne einem radikalen Entgrenzungsprozess. Gemäß dieser von Grund auf experimentellen, polymorphen und kosmopolitischen Geste basiert diese Publikation auf Zirkulationen zwischen den wissenschaftlichen Disziplinen und Territorien. Durch die Kollaboration der Archivare und der Forscher, durch den Dialog zwischen den Max Reinhardt-Spezialisten und den Vertretern der zahlreichen Wirkungsgebiete entsteht ein künstlerischer und kultureller Atlas von dieser Epoche und von Max Reinhardts Erbe bis heute.

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Ein Interview (Edda Fuhrich / Dagmar Saval-WüNsche)

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EDDA FUHRICH und DAGMAR SAVAL-WÜNSCHE im Gespräch

Ein Interview

MARIELLE SILHOUETTE: Frau Fuhrich, Frau Saval, könnten Sie sich zuerst vorstellen und uns erklären, wann und wie Sie zu Max Reinhardt gekommen sind?

EDDA FUHRICH: Nach dem Abschluß meines Studiums an der Universität Wien in Theaterwissenschaft, Alter und Neuer Kunstgeschichte, Philosophie und einer kurzfristigen Tätigkeit an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften wurde ich 1968 von der Gesellschaft für Max Reinhardt Forschung (Trägerverein der 1966 in Salzburg gegründeten Max Reinhardt Forschungs- und Gedenkstätte) als zweite Mitarbeiterin berufen. Frau Dr. Gisela Prossnitz – sie führte die Forschungsstätte – und ich bildeten ein gleichberechtigtes Arbeitsteam, das für alle Ergebnisse verantwortlich war. Zwischen 1994 und 2006 war ich wissenschaftliche Assistentin am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien.

DAGMAR SAVAL-WÜNSCHE: Promoviert in Kunstgeschichte und Romanischer Philologie, Philosophie, private musikalische Ausbildung, Ausbildung zur wissenschaftlichen Bibliothekarin, Österreichische Nationalbibliothek (ÖNB), Wien, danach Archivarin an der Akademie der Künste Berlin. Bibliothekar und Archivar waren meine Brotberufe; verheiratet war ich mit dem Maler Ralph Wünsche (1932-2004).

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