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Internationales Alfred-Döblin-Kolloquium Zürich 2015

Exil als Schicksalsreise. Alfred Döblin und das literarische Exil 1933–1950

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Edited By Sabina Becker and Sabine Schneider

Einerseits gehörte Alfred Döblin nicht zu jener Gruppe von Autoren, die das Exil als einen ‚Weg ohne Rückkehr‘ oder gar als Chance erfuhr. Er ist andererseits aber auch nicht zu jenen Schriftstellern zu zählen, die in der Emigration völlig verstummten. Aufgrund seiner Bedeutung für die literarische Epoche des Exils ist eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Exilpositionen und -werken dieses Autors perspektivenreich. Döblins Werke werden im Kontext der Themen, Genres, Projekte, politischen Ausrichtung und kulturellen Tendenzen des gesamten Exils diskutiert, sein Wirken im Umfeld der Debatten und weiteren Aktivitäten der Exilierten verortet.
Der Band dokumentiert das 20. Internationale Alfred-Döblin-Kolloquium, das 2015 zum Thema „Exil als Schicksalsreise. Alfred Döblin und das literarische Exil 1933–1950“ in Zürich tagte.

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Von Quellen und Gefäßen Die neue Alfred Döblin-Bibliographie (Von Laura Marie Pohlmann)

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Von Quellen und Gefäßen Die neue Alfred Döblin-Bibliographie

Laura Marie Pohlmann

Die Bibliographie ist gewiß nicht der geistige Teil einer Wissenschaft. Jedoch sie spielt in ihrer Physiologie eine zentrale Rolle, ist nicht ihr Nervengeflecht, aber das System ihrer Gefäße. (Walter Benjamin)

Abstract: Die bibliographische Aufbereitung der Döblin-Literatur in Form einer aktualisierten, systematischen und vollständigen Personalbibliographie bildet seit langem ein dringendes Desiderat, dem seit Juni 2014 am Deutschen Literaturarchiv Marbach nachgegangen wird. Im Rahmen des DFG-Projekts „Quellenrepertorium der Exil-Bibliotheken“ entsteht hier eine Onlinebibliographie, die eine komfortable und differenzierte Recherche mit zahlreichen Such- und Sortierungsoptionen anbietet. Dank seiner umfassenden Ordnungs- und Vernetzungsmöglichkeiten und seiner unbegrenzten Kapazität eignet sich das elektronische Verzeichnis in besonderem Maße für die Aufbereitung bibliographischer Informationen. Ein zentrales Qualitätskriterium ist darüber hinaus die Einordnung der bibliographischen Daten in ein eigens konzipiertes Bibliographie-Schema, die zusätzliche Verschlagwortung der Sekundärtexte sowie ein ausführlicher Anmerkungsapparat.

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