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Die Flucht vor der Vernunft und die Suche nach ihr

Beiträge chinesischer Germanisten zur internationalen Germanistik

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Edited By Maoping Wei

Die chinesische Germanistik erlebt gegenwärtig ihre Blütezeit – insbesondere dadurch, dass die Zahl der Universitäten, an denen man Germanistik als Bachelorstudiengang belegen kann, stark gestiegen ist. Die vorliegende Publikation besteht aus den Beiträgen chinesischer Germanisten, die eben dieser Universitätslandschaft entstammen.

Der Band ist viergeteilt. In einem ersten Abschnitt werden Beiträge zur deutschen Literatur mit Schwerpunkt auf der Textanalyse vorgestellt. Die Mehrzahl der Arbeiten des zweiten Teils «Zwischen China und Deutschland» betrachtet die chinesisch-deutschen Literaturbeziehungen, um auf diesem Spannungsfeld der Selbst- und Fremdbilder intellektuelle wie auch ästhetische Brücken zwischen China und Deutschland zu schlagen. Der dritte Teil widmet sich dem Thema «Märchen oder Magie». Die Referenten dieser Beiträge haben wohl geahnt, dass im Wunderbaren das Wesen der Literatur liegt und die Flucht vor der Vernunft durch ihre Forschungsthemen ebenfalls eine Suche nach ihr ist. Der vierte Teil, «Varia», beinhaltet verschiedene Beiträge über chinesisch-deutsche Fragestellungen wie Übersetzung oder Ausbildung.

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Der Ritenstreit und die schwierige Lage der Intellektuellen. Analyse des Dramoletts Der Bischof von China von Peter Hacks (Xu Qiliang)

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XU QILIANG (NINGBO)

Der Ritenstreit und die schwierige Lage der Intellektuellen

Analyse des Dramoletts Der Bischof von China von Peter Hacks

Abstract: Das Dramolett Der Bischof von China, das zu den späten Stücken von Peter Hacks zählt, stellt ein historisches Ereignis während des Ritenstreits im 18. Jahrhundert in China dar. In diesem Beitrag wird die Entscheidung von dem Jesuiten Parennin in dem Konflikt zwischen der katholischen Kirche und dem chinesischen Kaiser analysiert. Parennins Dilemma deutet die schwierige Lage der Intellektuellen in der modernen Welt an: Entweder sie verzichten auf ihr geistiges Streben, oder sie verlieren ihre weltliche Wirkung.

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