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Die Flucht vor der Vernunft und die Suche nach ihr

Beiträge chinesischer Germanisten zur internationalen Germanistik

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Edited By Maoping Wei

Die chinesische Germanistik erlebt gegenwärtig ihre Blütezeit – insbesondere dadurch, dass die Zahl der Universitäten, an denen man Germanistik als Bachelorstudiengang belegen kann, stark gestiegen ist. Die vorliegende Publikation besteht aus den Beiträgen chinesischer Germanisten, die eben dieser Universitätslandschaft entstammen.

Der Band ist viergeteilt. In einem ersten Abschnitt werden Beiträge zur deutschen Literatur mit Schwerpunkt auf der Textanalyse vorgestellt. Die Mehrzahl der Arbeiten des zweiten Teils «Zwischen China und Deutschland» betrachtet die chinesisch-deutschen Literaturbeziehungen, um auf diesem Spannungsfeld der Selbst- und Fremdbilder intellektuelle wie auch ästhetische Brücken zwischen China und Deutschland zu schlagen. Der dritte Teil widmet sich dem Thema «Märchen oder Magie». Die Referenten dieser Beiträge haben wohl geahnt, dass im Wunderbaren das Wesen der Literatur liegt und die Flucht vor der Vernunft durch ihre Forschungsthemen ebenfalls eine Suche nach ihr ist. Der vierte Teil, «Varia», beinhaltet verschiedene Beiträge über chinesisch-deutsche Fragestellungen wie Übersetzung oder Ausbildung.

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Übersetzung als Kommunikation. Untersuchung der translatorischen Paratexte der chinesischen Faust-Übersetzungen und ihrer Implikationen (Sun Yu)

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SUN YU (SHANGHAI)

Übersetzung als Kommunikation

Untersuchung der translatorischen Paratexte der chinesischen Faust-Übersetzungen und ihrer Implikationen

Abstract: Übersetzung ist nie nur Übersetzung. Auch Paratexte der Übersetzung wie Titel, Vorwort, Nachwort und Diskurse wie Interviews und Forschungsartikel bezüglich einer Übersetzung haben als textuelle Bausteine bestimmte Funktionen. Paratexte einer Übersetzung sind somit relevant als Raum der Übersetzer-Leser-Kommunikation. Der vorliegende Beitrag untersucht Paratexte von sieben chinesischen Faust-Übersetzungen, erläutert ihre Charakteristika und Funktionen und beleuchtet die daraus resultierenden Implikationen für die paratextuelle Übersetzungsforschung. Es wird deutlich, dass Übersetzung auch mittels der Paratexte zur Kommunikation wird und die Übersetzungskritik dementsprechend in einem anderen Horizont erfolgen kann.

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