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Kulturbegegnung und Kulturkonflikt im (post-)kolonialen Kriminalroman

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Edited By Michaela Holdenried, Barbara Korte and Carlotta von Maltzan

Kriminalliteratur bietet seit längerem ein Forum für die Behandlung schon ‚klassischer‘ postkolonialer Themen. So lassen sich die ProtagonistInnen vielfach als hybride Subjekte beschreiben, und die Suche nach ‚historischer Wahrheit‘ bedarf einer anderen Substruktion als der einfachen Antithetik von Gut und Böse. Darüber hinaus sind die im Verschwinden begriffenen ehemals klar getrennten kolonialen Räume in postkolonialer Kriminalliteratur zwar solche des Kulturkonflikts; die ‚liminalen‘ Räume, die Kontaktzonen, mutieren aber keineswegs ersatzweise zu idyllischen Orten: Vielmehr sind sie gegen Konflikte ebenso wenig gefeit. Kriminalliteratur ist daher ein ideales Labor für postkoloniale Narrative, die Elemente postmoderner Ästhetik mit einem starken Interesse an sozialen Ungleichgewichten verbinden.
Der Band versammelt zwölf auf Deutsch und Englisch verfasste wissenschaftliche Beiträge zum postkolonialen Kriminalroman sowie ein Interview mit dem südafrikanischen Krimiautor Deon Meyer.

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Peter Höner’s Africa Novels (John K. Noyes)

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JOHN K. NOYES

Peter Höner’s Africa Novels

Abstract

Peter Höner’s Africa Trilogy is an experiment in social critique in the form of the detective novel. Its interest lies in the tensions between the resolution of enigma in the case of a crime, and the descriptions of ongoing financial machinations and political corruption on a global scale. By analysing the discrepancies in local and global narrative perspectives, I show how Höner appeals to his readers to solve the enigma of global corruption.

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