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Morgen-Glantz 27 (2017)

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Edited By Rosmarie Zeller-Thumm

Der vorliegende Band 27 der Zeitschrift Morgen-Glantz enthält die überarbeitete Fassung der Vorträge (neu mit englischen Abstracts), die an der 26. Tagung der Christian Knorr von Rosenroth-Gesellschaft gehalten wurden. Die Tagung mit dem Titel Vater und Sohn Helmont: Alchemie, Kabbala, Seelenwanderung war den Werken des Paracelsisten und Naturforschers Johann Baptista van Helmont (1579-1644) und die seines Sohnes Franciscus Mercurius van Helmont (1614-1698) gewidmet. Ziel der Tagung waren sowohl die medizinisch-naturphilosophischen Schriften des Vaters wie die kabbalistischen Schriften des Sohnes zu beleuchten. Im vorliegenden Band werden außerdem weitere Beiträge und Rezensionen  veröffentlicht, die zum Aufgabenbereich der Gesellschaft und ihrer Zeitschrift gehören.

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Achim GeisenhanslüKe: Trauer-Spiele. Walter Benjamin und das europäische Barockdrama (Rohmer)

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Achim GEISENHANSLÜKE: Trauer-Spiele. Walter Benjamin und das europäische Barockdrama. Paderborn: Fink 2 Österreichischen Haus-Hof- und Staatsarchiv Wien 016, 167 S., ISBN: 9783770561339, 19,90 €

Walter Benjamins Ursprung des deutschen Trauerspiels aus dem Jahr 1928 ist von den germanistischen Fachvertretern zurückhaltend und mit Skepsis rezipiert worden. Erst in jüngerer Zeit und unter Aufarbeitung der Geschichte des Faches setzt eine erneute Lektüre und Prüfung der in der Schrift gegebenen Anregungen ein. So begründet auch Achim Geisenhanslüke seine mit dem Titel der Benjaminschen Schrift spielende Darstellung Trauer-Spiele. Walter Benjamin und das europäische Barockdrama nicht zuletzt mit dem Hinweis auf Klaus Garber, der Benjamins besonderen Rang für die internationale Barockforschung hervorgehoben habe. Geisenhanslükes Darstellung hat folglich auch ein doppeltes Darstellungsziel. Zum einen will sie Benjamins Barockvorstellung konturieren, zum anderen durch Benjamin angeregt die Entstehung des barocken deutschen Trauerspiels im Zusammenhang mit dem „europäischen Barockdrama“ betrachten.

Daraus ergibt sich für die Gliederung eine Zweiteilung. Der erste Teil gibt auf etwa 40 Seiten eine Einführung in das Barock, wie es Benjamin in seiner Schrift entwirft. Im umfangreicheren zweiten Teil wird auf knapp 100 Seiten der „Ursprung des […] europäischen Trauerspiels“ (S. 13) in Dramen Calderóns, Gryphius’, Lohensteins und Racines gesucht, so dass am Ende eine „Idee des Trauerspiels“ vor allem gegründet auf Benjamins „Erkenntniskritische Vorrede“ im Ursprung des deutschen Trauerspiels stehen kann, die vor allem aus Benjamins Konzept von „Wahrheit“ und „Symbol“ hergeleitet wird. Angeregt durch...

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