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Schweizerisches Jahrbuch für Kirchenrecht. Bd. 21 (2016) – Annuaire suisse de droit ecclésial. Vol. 21 (2016)

Herausgegeben im Auftrag der Schweizerischen Vereinigung für evangelisches Kirchenrecht – Edité sur mandat de l’Association suisse pour le droit ecclésial

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Dieter Kraus

Inhalt: Wolfgang Lienemann: Theologische Grundlagen und Entwicklungen des heutigen Kirchenrechts in evangelischer Sicht – Christian R. Tappenbeck: Die Weiterentwicklung des bernischen Verhältnisses «Kirche – Staat» nach dem Entwurf des Landeskirchengesetzes. Gedanken aus der Perspektive der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn – Christoph Winzeler: Der Nutzen von Religion – rechtliche Orientierungen
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Amélie Barras/François Dermange/Sarah Nicolet (éd.), Réguler le religieux dans les sociétés libérales. Les nouveaux défis. Genève 2016, 202 p. (Rolf Weibel)

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Amélie Barras/François Dermange/Sarah Nicolet (éd.): Réguler le religieux dans les sociétés libérales. Les nouveaux défis. Genève: Éditions Labor et Fides 2016. 202 pages.

Während in Zürich an der Tagung zu «Religion, Liberalität und Rechtsstaat» nach dem Ort der Religionen in einem freiheitlichen Rechtsstaat gefragt wurde, widmete sich in Genf eine Studientagung der Frage, welchen Platz Religion («le religieux») im öffentlichen Raum einnehmen darf. In der Einführung des Berichtbandes fragen sich die Herausgeberinnen, weshalb diese Frage neuerdings wieder zahlreiche Diskussionen auslöst und weshalb die akademische Forschung dieses Thema wiederentdeckt hat. Die Rückkehr von Religion in die akademische wie öffentliche Debatte hat für sie mit der Infragestellung des westfälischen Modells zu tun, wonach jeder souveräne Staat die Religion seiner Bürger frei behandelt. Dass die Regulierung von Religion in unseren gegenwärtigen liberalen Gesellschaften so wichtig geworden ist, sei auf zwei Entwicklungen zurückzuführen. In den letzten Jahrzehnten haben diese Gesellschaften mit dem Aufkommen vor allem religiöser Minderheiten ein Pluralisierung erlebt und zudem hat der freie Markt Folgen für die Regulierung von Religion. Zum einen reduziert der Staat sein Engagement im Sozialbereich, so dass neue und namentlich religiöse Akteure die Lücken füllen können; so kommt es zu verschiedenen Formen der Zusammenarbeit zwischen Staat und religiösen Akteuren, wobei die einen anerkannt sind und die anderen informell bleiben. Zum andern führt der freie Markt in gewissen...

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