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Schweizerisches Jahrbuch für Kirchenrecht. Bd. 21 (2016) – Annuaire suisse de droit ecclésial. Vol. 21 (2016)

Herausgegeben im Auftrag der Schweizerischen Vereinigung für evangelisches Kirchenrecht – Edité sur mandat de l’Association suisse pour le droit ecclésial

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Dieter Kraus

Inhalt: Wolfgang Lienemann: Theologische Grundlagen und Entwicklungen des heutigen Kirchenrechts in evangelischer Sicht – Christian R. Tappenbeck: Die Weiterentwicklung des bernischen Verhältnisses «Kirche – Staat» nach dem Entwurf des Landeskirchengesetzes. Gedanken aus der Perspektive der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn – Christoph Winzeler: Der Nutzen von Religion – rechtliche Orientierungen
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–     Urban Fink/Alfred Bölle: Der Weihbischof im Bistum Basel – die Diözesankonferenz des Bistums Basel, Zwei Studien zum «schwierigsten Bistum der Welt» (Papst Gregor XVI.). Zürich/Basel/Genf: Schulthess 2015. VI + 102 S. (Freiburger Veröffentlichungen zum Religionsrecht 32).Vorliegendes Bändchen enthält zwei Aufsätze zu Rechtsfragen im «schwierigsten Bistum der Welt». Das Domkapitel des 1828 geschaffenen Konkordatsbistums Basel verfügt über ein weltweit einzigartiges, nämlich freies und durch keine päpstliche Liste eingeschränktes Recht zur Wahl des Diözesanbischofs (Christoph Winzeler, Strukturen von einer «anderen Welt», Bistumsverhältnisse im schweizerischen Bundesstaat 1848–1998, ihr historischer Wandel und ihre Inkulturation, Freiburg i.Ü. 1998, S. 168–173 m.w.H.; Konkordatstexte deutsch und französisch in: ders. [Hg.], Schweizerische Kirchenrechtsquellen, Bd. 3: Konkordate und weitere Verträge, SJKR-Beiheft 5 [2004], S. 50–90):

        «Art. 12 (1) Die den Senat des Bischofs bildenden Domherren haben das Recht, aus der Diözesangeistlichkeit den Bischof zu wählen. ← 300 | 301 →

        (2) Der zum Bischof Erwählte wird vom heiligen Vater die Einsetzung erhalten, sobald dessen kanonische Eigenschaften nach den für die schweizerischen Kirchen üblichen Formen dargetan sein werden […].»

Diese völkerrechtlich den Heiligen Stuhl bindende Regelung darf insbesondere nicht durch die päpstliche Ernennung eines Koadjutors bzw. Weihbischofs mit Nachfolgerecht umgangen werden (Bölle/ Fink, Der Weihbischof im Bistum Basel, Historische und rechtliche Anmerkungen, S. 66–70; ebenso: Urs Josef Cavelti, Die Ernennung eines Koadjutors für das Bistum Basel [1989], in: ders...

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