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Internationales Alfred-Döblin-Kolloquium Cambridge 2017

Natur, Technik und das (Post-)Humane in den Schriften Alfred Döblins

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Edited By Steffan Davies and David Midgley

Das Verhältnis Mensch – Natur und das Leben in einer technisierten Welt sind Themenbereiche, die Alfred Döblin in seinen Erzählwerken und Essays immer wieder – und in mannigfaltigen Beziehungen – erkundet hat. Die hier versammelten Beiträge bieten neue Einsichten in die Entwicklung von Döblins Natur- und Weltauffassung. Sie befassen sich mit seiner Aufarbeitung der mit der Technik verbundenen Wissenskultur und sozialer Praxis, mit den Beziehungen zwischen seiner Thematik und aktuellen Erörterungen des ‚Posthumanen’ sowie mit Aspekten seiner Erzählpraxis und ethischen Orientierung, die mit diesen Themen verbunden sind. Der Band dokumentiert das 21. Internationale Alfred-Döblin-Kolloquium, das 2017 zum Thema „Natur, Technik und das (Post-)Humane in den Schriften Alfred Döblins" in Cambridge, England, tagte.

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„Natur, Technik und das (Post-)Humane“ war das angekündigte Thema des 21. Internationalen Alfred-Döblin-Kolloquiums, das im September 2017 in Cambridge, England, stattfand. Mit der Wahl dieses Themas hofften die Veranstalter, eine intensive Fokussierung auf zentrale Merkmale von Döblins weltanschaulicher Orientierung und deren Bedeutung für seine schriftstellerische Leistung zustande zu bringen; und diese Hoffnung ist insofern in Erfüllung gegangen, als die auf dem Kolloquium gehaltenen Vorträge, die alle in ausgearbeiteter Form in diesem Band enthalten sind, in je eigener Weise zur Klärung der drei im Titel genannten Aspekte beigetragen haben. Die Herausgeber freuen sich insbesondere darüber, dass neben altgedienten Döblin-Forschern auch junge Wissenschaftler mit neuen Ansätzen und Perspektiven an dieser Publikation beteiligt sind, darunter einige aus der englischsprachigen Welt, deren Beiträge hier auch zum Teil in englischer Sprache erscheinen.

Die Beiträge ließen sich fast gleichmäßig in drei Gruppen einteilen, in denen jeweils einer der genannten Aspekte im Vordergrund steht – wobei auch Querbeziehungen zwischen den thematischen Hauptbereichen in mehreren Beiträgen evident sind. Die erste Gruppe bietet verschiedene Perspektiven auf die Entwicklung von Döblins Natur- und Weltauffassung. Christina Althen geht hier den Spuren der Vertiefung von Döblins Interesse für Naturphilosophie um 1920 nach und stellt heraus, welche Bedeutung Goethes Farbenlehre und mineralogische Untersuchungen in dieser Phase für Döblin gewannen. Elcio Loureiro Cornelsen untersucht anhand von Döblins Aufsatz Die Natur und ihre Seelen (1922) die Implikationen von dessen Auffassung der ganzen...

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