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Regeln und kein Ende

Mehrsprachigkeit funktioniert anders: Plädoyer gegen die Künstlichkeit im Fremdsprachenunterricht

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Demeter Michael Ikonomu

Fremdsprachenunterricht in Kindergärten, an Schulen und auch an Universitäten ist oft immer noch phantasielos und einseitig: Nach wie vor wird der Schwerpunkt auf Grammatik und die monotone Vermittlung komplexer Regeln gesetzt und die Lernerfolge sind folglich bescheiden. Dieser Band vermittelt einen Überblick über die gegenwärtige Situation im Fremdsprachenunterricht und geht auf die neusten neurowissenschaftlichen Erkenntnisse über Lernstrategien ein. Er präsentiert die folgenden erfolgreichen und empfehlenswerten Methoden für den Fremdsprachenunterricht: der spielerische Ansatz des szenischen Lernens, der zweisprachige Fachunterricht, die so genannte CLIL-Methode und das intensive Sprachbad, die Immersion.

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Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 1 Ernüchternde Ergebnisse im Fremdsprachenunterricht . . 13 1.1 Das Phänomen der nationalen Vereinfachung . . . . . . . 14 1.2 Blockierte Kompetenz und interkulturelle Defizite . . . 17 1.3 Allheilmittel Grammatik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 1.3.1 Über Grammatik reden oder das Futur II für Anfänger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 1.3.2 Fade Grammatik im luftleeren Raum . . . . . . . . 25 1.3.3 Ohne Grammatik geht es nicht . . . . . . . . . . . . . . 29 1.4 Die 10.000-Stunden-Regel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 2 Lernmotivation – der Schlüssel zum Erfolg . . . . . . . . . . . . . 37 2.1 Umgang mit Regeln: Unser Gehirn bildet sich seine Regeln selbst . . . . . . . . 37 2.2 Optimierung der Lernmotivation . . . . . . . . . . . . . . . . . 39 2.2.1 Identität und Anwendung von Fremdsprachen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42 2.2.2 Lernen muss bedeutsam sein . . . . . . . . . . . . . . . 44 2.2.3 Fremdsprachen brauchen Marketing . . . . . . . . . 49 2.3 Folgen für Lernumfeld und Unterricht . . . . . . . . . . . . 51 2.3.1 System Harvard oder Innovatives anwenden . . . 53 2.3.2 Weitere gute Rahmenbedingungen zum Lernen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55 2.3.3 Neues integrieren: die Sigmoidkurve . . . . . . . . . 56 63 Szenisches Arbeiten im Fremdsprachenunterricht . . . . . . 61 3.1 Das Konzept des szenischen Lernens . . . . . . . . . . . . . 63 3.2 Rahmenbedingungen zum szenischen Lernen . . . . . 67 3.3 Das chorische Sprechen: Vokabellernen mal anders . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71 3.4 Standbilder schaffen Erinnerung . . . . . . . . . . . . . . . . 75 3.5 Texte lesen, sprechen und spielen . . . . . . . . . . . . . . . . 79 3.5.1 Das lyrische Ich und die Stimmenorgel . . . . . . 79 3.5.2 Texten Leben einhauchen . . . . . . . . . . . . . . . . . 81 4 CLIL-Unterricht: Bilingualer Fachunterricht . . . . . . . . . . 85 4.1 Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85 4.2 Anforderungen an die CLIL-Lehrer . . . . . . . . . . . . . . 93 4.3 Umsetzungsprobleme der CLIL-Didaktik . . . . . . . . . . 96 4.4 CLIL – Utopie oder realistische Vision? . . . . . . . . . . . . 99 5. Die Immersion und die politische Bremse . . . . . . . . . . . . . 103 5.1 Schlüssigkeit und Effizienz einer Methode . . . . . . . . 103 5.2 Die Politik tut sich schwer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106 6 Apropos Finnland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111 6.1 Die neuen Technologien – Möglichkeiten und Grenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111 6.2 PISA-Gewinner Finnland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115 7...

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