Show Less

Lehren und Lernen in deutschsprachigen Grenzregionen

Series:

Edited By Anemone Geiger-Jaillet

In diesem Sammelband werden neue und innovative Ansätze im Bereich der Sprachenausbildung und des Sprachenlernens vorgestellt. Dreizehn Autoren aus neun Ländern schildern die Entwicklung von Modellen für die schulische Zwei- und Mehrsprachigkeit in deutschsprachigen Grenzregionen. Sie untersuchen unter anderem die Beziehung von schulischer und frühkindlicher Mehrsprachigkeit und zeigen verschiedene Unterrichts- und Vermittlungsmethoden. Dabei werden sämtliche Altersstufen und verschiedene Sprachkombinationen berücksichtigt.
Eine reichhaltige Linksammlung zu jedem Beitrag sowie eine Zusammenfassung in der jeweils anderen Sprache ergänzen den Band.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

SILVIA GANGELMAYER, Mitterretzbach Tschechisch und Slowakisch in niederösterreichischen Landeskindergärten 173

Extract

SILVIA GANGELMAYER, MITTERRETZBACH Tschechisch und Slowakisch in niederösterreichischen Landeskindergärten 1. Projektvorstellung: Sprachenoffensive – Was ist das? Mit dem erweiterten Europa wachsen die Möglichkeiten, in den Nachbarländern zu leben, zu arbeiten oder zu studieren. Die EU- Erweiterung bietet Niederösterreich große Chancen, die nur dann ge- nützt werden können, wenn die Sprachen der Nachbarn verstanden werden. Seit September 2003 läuft in Niederösterreich die „Niederös- terreichische Sprachenoffensive“, welche etwa 2800 Kindern die Möglichkeit bietet, je nach Wohnort die Sprachen Tschechisch oder Slowakisch zu erlernen. Muttersprachliche MitarbeiterInnen kommen in rund 80 niederösterreichische Landeskindergärten und vermitteln ihre Sprache spielerisch. Entwickelt wurde das Konzept im Rahmen des EU-Projekts „Interkulturelle Bildung für Kinder – Spielerisches Erlernen von Slowakisch, Tschechisch und Deutsch in den Kindergär- ten der Grenzregionen in Niederösterreich und der Slowakei, unter besonderer Berücksichtigung der Mehrsprachigkeit in der Gruppe“ (INTERREG IIIA Österreich – Slowakei). Vorrangigstes Ziel ist es, den Kindern die Möglichkeit zu geben, eine Fremdsprache zu lernen, die sich wesentlich von der eigenen Sprache unterscheidet. Wenn man bedenkt, dass Kinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren am aufnahmefähigsten für den Erwerb von Fremdsprachen sind, dann sollte man diese Phase nicht ungenutzt verstreichen lassen. Allerdings muss die fremde Sprache spielerisch in den Alltag der Kinder inte- griert werden, um nachhaltig zu wirken. Was sind weitere Ziele dieses Projekts? Wie sieht Fremdspra- chenlernen im Kindergarten konkret aus? Anhand praktischer Beispie- le möchte ich aufzeigen, wie bilinguales Lernen...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.