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Der Erzählraum als Reflexionsraum

Eine Untersuchung zur "Minnelehre</I> Johanns von Konstanz und weiteren mittelhochdeutschen Minnereden

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Susanne Uhl

Die mittelhochdeutschen Minnereden können als eine Modeerscheinung innerhalb der spätmittelalterlichen Literaturproduktion bezeichnet werden, an der sie vom Ende des 13. bis ins 16. Jahrhundert hinein mit mehr als 500 höchst unterschiedlichen Texten beteiligt sind. Nachdem sie in der Forschung lange als wenig origineller Nachklang der höfischen Epik und Minnelyrik gesehen wurden, versucht die vorliegende Arbeit anhand eines repräsentativen Querschnitts die spezifischen Eigenarten und Erzählstrategien, das Spannungsfeld von Tradition, Innovation und Reflexion und die kulturelle Leistung der Gattung herauszuarbeiten. Die Minnereden werden dabei als Teil des mittelalterlichen Minne-Diskurses begriffen, an dem sie mit einem spezifischen Reden und Reflektieren über Minne und über ein sich exemplarisch ins Zentrum stellendes Ich teilhaben. Dabei werden zum ersten Mal auch Texte berücksichtigt, die nicht aus der Perspektive eines männlichen, sondern eines weiblichen Ich verfasst sind.

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Dank VII

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Dank Am Ende eines langen Arbeitsprozesses wäre eine Vielzahl von Kollegin- nen und Kollegen, Institutionen und Freunden zu nennen, welche in un- terschiedlicher Weise dazu beigetragen haben, dass aus der Begeisterung für die mittelhochdeutschen Minnereden eine Dissertation und ein Buch ge- worden ist. Ich möchte lediglich einige Personen erwähnen, denen ich besonderen Dank schulde. Wenn ich an den Anfang zurückblicke, so ist mit ihm unweigerlich der Name Dr. Helmut Weidhase verbunden, der bereits am ersten Tag meines Studiums die Begeisterung für mittelalterliche Literatur zu wecken wusste und der mich aus «lokalpatriotischem Antrieb» mit der Minnelehre Jo- hanns von Konstanz vertraut machte. Ebenso herzlich möchte ich meinem Doktorvater Prof. Dr. Christian Kiening und dem Zweitgutachter Prof. Dr. Jan-Dirk Müller danken, die mir stets den notwendigen Freiraum zum Denken und Arbeiten liessen, die mir mit viel Humor, Geduld und kriti- scher Distanz zum Gegenstand wichtige Anregungen gaben und auf deren Unterstützung ich in vielerlei Hinsicht immer zählen konnte. Prof. Dr. Alois M. Haas danke ich nicht nur für die Aufnahme in die Reihe, sondern auch für manchen freundschaftlichen Rat und für die vielfältigen Anregun- gen, die ich in Gesprächen und aus seinen Schriften übernommen habe. Ebenfalls für manchen fachlichen und freundschaftlichen Rat fühle ich mich Sabine Griese, Burkhard Hasebrink, Paul Michel und weiteren hier nicht Genannten zu Dank verpflichtet, die mich in schwierigen Phasen immer wieder ermutigt und ermahnt haben. Einen ganz besonderen Dank m...

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