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Pluralismus im Gesundheitswesen

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Edited By Brigitte Ausfeld-Hafter and Florica Marian

Dieser Band ist eine interdisziplinäre Annäherung an den Pluralismus im Gesundheitswesen. Ein pluralistisches Gesundheitssystem integriert verschiedene Ansätze als gleichwertige Bestandteile und überwindet so die Dualität von der Schul- gegenüber der Komplementärmedizin – eine integrative Medizin entsteht.
In neun Beiträgen nehmen Experten unterschiedlicher Fachrichtungen Stellung zum medizinischen Pluralismus. Nebst Berichten aus den vier von der KIKOM vertretenen Methoden Anthroposophische Medizin, Klassische Homöopathie, Neuraltherapie und Traditionelle Chinesische Medizin/Akupunktur sind solche aus der Ethik, der Ethnologie, der Pflege und der Forschung enthalten. Die Beiträge stammen aus der im Herbstsemester 2007 an der Universität Bern durchgeführten interdisziplinären Vortragsreihe.

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Vorwort 7

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Vorwort Mit diesem Band halten Sie, verehrte Leserin, verehrter Leser, die schrift- liche Form der dreizehnten Folge der interdisziplinären Vorlesungsreihe, welche die Kollegiale Instanz für Komplementärmedizin KIKOM seit 1995 jeweils im Wintersemester (neu im Herbstsemester) an der Universität Bern veranstaltet, in der Hand. Es ist das Verdienst der ehemaligen Mitarbeiterin der KIKOM Florica Marian, die Ringvorlesung im Herbstsemester 2007 organisiert zu haben. Sie hat die Referate zum Thema «Pluralismus im Gesundheitswesen» um- sichtig zusammengestellt und die Vorlesungen betreut. Im Namen aller Dozierenden der KIKOM sei ihr an dieser Stelle für ihre Arbeit herzlich gedankt. Von den dreizehn Rednerinnen und Redner verzichten Hansueli Albo- nico, Lazare Banaroyo, Florica Marian und Dieter Melchart auf einen schrift- lichen Beitrag in diesem Buch, somit sind nun neun Aufsätze vereint. Berüh- rendes lese ich bei Gisela Hager, die sich über «Wege der Sterbebegleitung – Aus der Praxis des Pflegefachbereiches» Gedanken gemacht hat. Antonietta Di Giulio zeigt auf, dass Pluralismus fruchtbar gemacht werden kann, wenn der Dilettantismus vermieden wird. Meine KIKOM-Kollegin Mirjam Pfis- ter und Kollege Lorenz Fischer widmen sich der Frage, ob die Neuralthera- pie ein schulmedizinisches oder komplementärmedizinisches Verfahren ist. Ursula Wolf geht der Frage nach, was die Anthroposophische Medizin zu den grundlegenden wissenschaftlichen Fragen der Medizin im 21. Jahrhun- dert beitragen kann und André Thurneysen sprach in seiner letzten Vorle- sung an der Universität Bern über den «Pluralismus in der Homöopathie». Mein Beitrag bestand aus «Alt und Neu – eine unendliche Vielfalt». Der Beitrag zeigt,...

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