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Schweizerisches Jahrbuch für Kirchenrecht. Band 14 (2009)- Annuaire suisse de droit ecclésial. Volume 14 (2009)

Herausgegeben im Auftrag der Schweizerischen Vereinigung für evangelisches Kirchenrecht- Edité sur mandat de l’Association suisse pour le droit ecclésial protestant

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Edited By Dieter Kraus, Wolfgang Lienemann and René Pahud de Mortanges

Das Schweizerische Jahrbuch für Kirchenrecht bzw. Annuaire suisse de droit ecclésial befasst sich mit der ganzen Breite des Kirchenrechts, angefangen mit dem Recht der evangelisch-reformierten Kirchen sowie der römisch-katholischen Kirche und ihrer Kantonalkirchen, sodann dem Staatskirchenrecht, d.h. denjenigen staatlichen Rechtssätzen, die Religion und Kirche betreffen, und bezieht auch religionsrechtliche Fragestellungen ein, die sich aus der zunehmenden Bedeutung ausserchristlicher Religionen in der Schweiz ergeben.
In seinem Aufsatzteil enthält das Jahrbuch u.a. die Vorträge, die auf den Jahrestagungen der Schweizerischen Vereinigung für evangelisches Kirchenrecht gehalten werden. Berichte aus Kirchen und Kantonen geben die Entwicklung des Kirchenrechts in den Regionen und Landesteilen wieder und machen auf wichtige Ereignisse aufmerksam. Ferner werden neuergangene und partial- bzw. totalrevidierte Kirchenverfassungen, religionsrechtliche Bestimmungen staatlicher Verfassungen sowie kantonale Kirchengesetze durch Abdruck dokumentiert und wichtige kirchenrechtliche Neuerscheinungen rezensiert. Eine Jahresbibliographie zum schweizerischen Kirchen- und Religionsrecht rundet den Literaturteil ab.
Das Jahrbuch möchte dem Kirchenrecht in der Schweiz ein Forum schaffen, das als Vermittler sowohl von den Kantonalkirchen zur wissenschaftlichen Öffentlichkeit als auch in umgekehrter Richtung wirken kann, und auf diese Weise dem Kirchenrecht in der Öffentlichkeit eine besser hörbare Stimme verleihen.

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Zürich: Verordnung zum Kirchengesetz und zum Gesetz über die anerkannten jüdischen Gemeinden vom 8. Juli 2009 353

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Zürich: Verordnung zum KiG und zum GjG 353 Zürich: Verordnung zum Kirchengesetz und zum Gesetz über die anerkannten jüdischen Gemeinden vom 8. Juli 2009* Der Regierungsrat, gestützt auf das Kirchengesetz vom 9. Juli 2007 (KiG) und §§ 7, 8, 10, 11 und 13 des Gesetzes über die anerkannten jüdischen Gemeinden vom 9. Juli 2007 (GjG), beschliesst: 1. Abschnitt: Allgemeines § 1. Begriffe. In dieser Verordnung bedeuten: 1. kantonale kirchliche Körperschaften: a. die Evangelisch-reformierte Landeskirche, b. die Römisch-katholische Körperschaft, c. die Christkatholische Kirchgemeinde; 2. anerkannte jüdische Gemeinden: a. die Israelitische Cultusgemeinde Zürich, b. die Jüdische Liberale Gemeinde; 3. anspruchsberechtigte Körperschaften: die in Ziff. 1 und 2 genannten Körperschaften und Gemeinden; 4. Direktion: die Direktion der Justiz und des Innern. § 2. Anwendung subsidiären Rechts (§§ 5 Abs. 3 und 17 KiG). Wenden die kirchlichen Körperschaften kantonales Recht subsidiär an, gilt dieses als kirchlich-körperschaftliches Recht. § 3. Staatliche Aufsicht (§§ 6 Abs. 2 und 11 Abs. 4 KiG, § 13 Abs. 2 GjG). (1) Der Regierungsrat beaufsichtigt die kantonalen kirchlichen Kör- perschaften und die anerkannten jüdischen Gemeinden bezüglich der Einhal- tung des für diese massgebenden kantonalen Rechts. (2) Er stellt sicher, dass die Evangelisch-reformierte Landeskirche und die Römisch-katholische Körperschaft die Aufsicht über die Kirchgemeinden wahrnehmen, soweit diese kirchlich-körperschaftliches Recht anwenden. * Zürcher Loseblattsammlung (LS) 181.11. Inkrafttreten: 1. Januar 2010. Textdokumentation 354 (3) Die Aufsicht im Bereich der Kirchensteuern ist auf deren Erhebung nach den Bestimmungen...

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