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Schweizer Kirchengeschichte – neu reflektiert

Festschrift für Rudolf Dellsperger zum 65. Geburtstag

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Edited By Ulrich Gäbler, Martin Sallmann and Hans Schneider

«Schweizer Kirchengeschichte – neu reflektiert» – unter diesem Titel vereinigt das vorliegende Buch die Vorträge des gleichnamigen Symposiums, das im November 2008 zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Rudolf Dellsperger in Bern veranstaltet wurde. Die Beiträge des Bandes widmen sich den neueren Forschungsergebnissen auf dem Gebiet der Schweizer Kirchengeschichte, dem der Jubilar in Forschung und Lehre in besonderer Weise verbunden ist. In Studien zu ausgewählten Fragen oder in Überblicken über breitere Themenkomplexe reflektieren sie den gegenwärtigen Stand der kirchengeschichtlichen Forschung in der Schweiz, richten den Blick auf weiterführende Ansätze und verweisen auf Desiderate und anstehende Aufgaben. Das Buch deckt dabei verschiedene Epochen sowie unterschiedliche Themenbereiche ab und dokumentiert damit zugleich den vielfältigen Charakter der Geschichte von Kirchen, Christentum und Religion in der Schweiz.

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ANDREAS ZELLER Grusswort 9

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ANDREAS ZELLER Grusswort Lieber Jubilar, sehr verehrte Damen und Herren! Meine Begrüssung ist sehr persönlich gefärbt. Darin spiegeln sich Ein- drücke und Erlebnisse wider, die sich über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren erstrecken, in denen wir gemeinsam in Fakultät und Kirche unterwegs waren und sind. Während meines Studiums 1975–1980 an der Theologischen Fakul- tät der Universität Bern war Ruedi Dellsperger Oberassistent. Aus dieser Zeit sind mir viele eindrückliche, nachhaltige Erinnerungen geblieben, von denen ich an dieser Stelle drei besonders hervorheben möchte: Ich besuchte bei ihm Vorlesungen, vor allem über die Reformation in Bern und erinnere mich in diesem Zusammenhang an eine eindrück- liche Interpretation des Totentanzes von Niklaus Manuel. In kirchengeschichtlichen und konfessionskundlichen Veranstal- tungen unternahmen wir verschiedentlich Exkursionen, so z. B. in das bekannte Zisterziensterkloster Hauterive vor den Toren Freiburgs. Dieser Besuch im November wurde zu einem eindrücklichen Erlebnis und zwar angefangen von der Annäherung an den Klosterkomplex in der Saane- schlaufe im Nebel bis zu der Besichtigung von Kirche und Kreuzgang und dem Gespräch mit einem Pater. In ähnlicher Weise besichtigten wir auch das Münster, die Antonierkirche und die christkatholische St. Peter und Paul-Kirche in Bern. Am 27. Juni 1977 legte ich mein Propädeutisches Examen in Kir- chengeschichte ab, eine vierstündige schriftliche Klausur. Oberassistent Dellsperger hatte Aufsicht. Als ich meine Arbeit abgegeben hatte, zeigte er mir eine schriftliche Mitteilung: Prof. Dr. Ulrich Neuenschwander, Ordinarius für Systematische Theologie,...

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