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Späte Blüte in Side und Perge

Die pamphylische Bauornamentik des 3. Jahrhunderts n. Chr.

Christian Alexander Gliwitzky

Kann eine Epoche politischer Wirren, ökonomischen Niedergangs und zahlreicher militärischer Konflikte bedeutende architektonische Leistungen hervorbringen? Mit Blick auf das römische Reich während der «Soldatenkaiserzeit» des 3. Jahrhunderts n. Chr. wird diese Frage in der Forschung meist verneint. Man nimmt an, dass die Bauwirtschaft, die zuvor besonders in Kleinasien noch eine Fülle von öffentlichen Großbauten realisiert hatte, in den Jahrzehnten nach 200 fast völlig zum Erliegen gekommen sei.
Diese Sicht der Dinge revidiert der Autor in wesentlichen Punkten. Eine ganze Reihe architektonischer Großprojekte in Side und Perge, den antiken Metropolen der Landschaft Pamphylien, datiert er anhand der Baubefunde und der inschriftlichen Quellen ins 3. Jahrhundert. Erstmals wird dabei der Versuch unternommen, mit Hilfe der ornamentierten Bauglieder die Stilentwicklung des pamphylischen Architekturschmucks an der Schwelle zur Spätantike nachzuzeichnen. So kann die Lücke zwischen dem gut erforschten kleinasiatischen Baudekor der Zeit um 200 und dem wohl bekannten des späten 4. Jahrhunderts an theodosianischen Bauten in Konstantinopel zumindest in Teilen geschlossen werden.

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Vorwort - 11

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Vorwort V. M. Strocka hat diese Untersuchung angeregt und in allen Stadien wohlwollend begleitet. Ich danke ihm für seine rückhaltlose Unterstützung meiner For- schungen und seine stets förderliche und zielführende Kritik. Mein herzlicher Dank für Ratschläge, Hin- weise und Hilfestellungen gilt ferner W. Ehrhardt, G. Hiesel, F. Hildebrandt, M. KadÈoglu, W.-R. Megow, E. Raming, M. Steinhart und M. Weber sowie W. Martini, mit dem die gewinnbringende Diskus- sion um die Befunde im Areal vor dem hellenisti- schen Südtor von Perge noch fortdauert. Finanziell gefördert wurde meine Arbeit durch die Wissenschaftliche Gesellschaft Freiburg, die mir einen Zuschuss für meine Photoarbeiten gewährte, und die Ernst von Siemens Kunststiftung, die einen bedeutenden Druckkostenzuschuss leistete. Ohne die ideelle und materielle, fachliche und praktische Unterstützung meiner Eltern und Ge- schwister wäre die Abfassung des Textes nicht mög- lich gewesen. Meine Frau half mir bei der mühe- vollen Vorbereitung der Drucklegung. Caroline Schopfer-Moser vom Peter Lang Verlag danke ich herzlich für ihre engagierte und prompte Hilfe bei der Gestaltung und Herstellung dieses Buches.

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