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Morgen-Glantz 21/2011

Zeitschrift der Christian Knorr von Rosenroth-Gesellschaft

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Edited By Rosmarie Zeller

Der vorliegende Band der Zeitschrift Morgen-Glantz (21, 2011) enthält die überarbeitete Fassung der Vorträge, die bei der 20. Tagung der Christian Knorr von Rosenroth-Gesellschaft vom 2. - 4. Juli 2010 in Sulzbach-Rosenberg gehalten wurden. Thema der Tagung war Apokalypse-Deutungen im 17. Jahrhundert in Theologie, Literatur und Kunst. Es werden außerdem Beiträge und Rezensionen im Band veröffentlicht, die zum Aufgabenbereich der Gesellschaft und ihrer Zeitschrift gehören.

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Boethius Christianus? Transformationen der ‚Consolatio Philosophiae’ (Zeller) - 333

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Rezensionen 333 über das von Böhling Erläuterte hinaus beigefügt – die drei Schwestern Eberhards III., des amtierenden Herzogs von Württemberg, verbergen, mit deren ältester, Prinzessin Antonia von Württemberg (1613-1679), er in besonderer Weise verbunden war, gilt Andreae doch als Anreger und geistiger Vater der von Antonia gestifteten berühmten kabbalisti- schen Lehrtafel (Turris Antonia) in Bad Teinach, was bezeugt, dass Andreaes Liebe zu den ‚hermetischen’ Wissenschaften trotz hoher Stel- lung in der kirchlichen Hierarchie bis ins Alter sich erhalten hat.15 Sibylle Rusterholz Boethius Christianus? Transformationen der ‚Consolatio Philosophiae’ in Mittelalter und Früher Neuzeit. Hg. von Reinhold F. Glei, Nicola Kaminski, Franz Lebsanft. Berlin / New York: de Gruyter 2010. Die Untersuchung von Übersetzungen der Consolatio philosophiae des Boethius in die Volkssprachen ist ein unbestrittenes Desiderat, umso mehr als sich die Rezeption dieses weit verbreiteten Buches – die Her- ausgeber nennen es neben den Confessiones des Augustinus das am in- tensivsten rezipierte Buch der ausgehenden Antike – in den verschiede- nen Sprachen und Kulturen sehr unterschiedlich abspielte. Der vorlie- gende Band bildet deshalb einen sehr willkommenen Beitrag zur Unter- suchung der Boethius-Rezeption, welche ihren Schwerpunkt bisher in der Rezeption des Mittelalters hatte. Nach der zweisprachigen Textver- sion von Notker von St. Gallen erscheint erst 1401 wieder eine zwei- sprachige Ausgabe, angefertigt vom Benediktinermönch Peter von Kastl. Die meisten Beiträge des Bandes sind denn auch mittelalterlichen bzw. spätmittelalterlichen Boethius-Rezeptionen gewidmet, wobei eine immer wiederkehrende Fragestellung jene nach der Christianisierung des Textes und jene nach den Rezipienten...

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