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Wissens- und Technologietransfer als Interaktion

Theoretische Überlegungen und Fallbeispiele aus der Schweiz

Franz Barjak

Warum ist es wichtig, sich mit dem Wissens- und Technologietransfer (WTT) zu befassen, und warum ist dies auch für die Wirtschafts-, Sozial- und Regionalforschung ein relevantes Thema? Wissens- und Technologietransfer als Interaktion resümiert die umfangreiche Literatur zum WTT und entwickelt daraus ein eigenes, integriertes Modell. Neben den strukturellen Merkmalen der Transferbeteiligten, des Transferobjekts und der Transfermechanismen werden auch die Beziehungen zwischen den Transferbeteiligten und dem Transferprozess untersucht. Welchen Einfluss haben räumliche Nähe, kulturelle Distanz und die Organisation von Transferprojekten auf den Transfererfolg? Als besonderer Nebenaspekt wird die Rolle des Internets in WTT-Projekten thematisiert: Steigert die computergestützte Kommunikation den Transfererfolg? Welche Bedeutung hat das Internet als Speicherort wissenschaftlichen Wissens für seinen Transfer zu privaten Unternehmen? Mittels eines multiplen Fallstudiendesigns wird das integrierte Modell einem Plausibilitätstest unterzogen. Dazu werden elf Transferprojekte von Schweizer Universitäten, Fachhochschulen oder/und ausseruniversitären Forschungsinstitutionen eingehend aufgearbeitet und miteinander verglichen.

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Vorwort 7

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7 Vorwort If I have seen further it is only by standing on the shoulders of giants. (Sir Isaac Newton in einem Brief an Robert Hooke, 15. Februar 1676, zitiert nach gelesen am 30.06.2010) Ob es mir gelingt, hinsichtlich des Wissens- und Technologietransfers wei- ter zu sehen, müssen die Leser beurteilen. Ich möchte es aber nicht ver- säumen, denjenigen Personen Anerkennung zu zollen, auf deren Leistung meine Arbeit aufbaut. Mein Interesse am Wissens- und Technologietransfer wurde im Rah- men eines Forschungsprojekts zur Nutzung des Internets in der Wissen- schaft unter der Leitung von Prof. Dr. Najib Harabi geweckt. Daraus ent- wickelte ich das Ziel, die Bedeutung dieser Technologie im Wissens- und Technologietransfer zu untersuchen. Diese Genese der Forschungsfrage hat über lange Zeit die Arbeit geprägt, war aber rückblickend betrachtet nicht immer fruchtbar. Im Zuge des theoretischen und empirischen Erkenntnisgewinns hat sich der Fokus mehr und mehr verlagert und andere Aspekte des Wissens- und Technologietransfers sind ins Zentrum der Arbeit gerückt. Ich möchte allen danken, die den Forschungsprozess begleitet und unterstützt haben. Zuerst den beiden Gutachtern, Prof. Dr. Bernhard Butzin und Prof. Dr. Matthias Kiese, die sich unentgeltlich und selbstlos in den Dienst der Wissenschaft stellten und diese Arbeit betreuten. Ich ver- danke ihnen einige wertvolle Hinweise und Anmerkungen, ohne die diese Arbeit anders aussehen würde. Ich freue mich in diesem Zusammenhang besonders, dass die Arbeit an der Ruhr-Universität Bochum, einem der Pioniere des WTTs Wissenschaft/Wirtschaft in Deutschland, angenommen wurde. Vor...

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