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Wissens- und Technologietransfer als Interaktion

Theoretische Überlegungen und Fallbeispiele aus der Schweiz

Franz Barjak

Warum ist es wichtig, sich mit dem Wissens- und Technologietransfer (WTT) zu befassen, und warum ist dies auch für die Wirtschafts-, Sozial- und Regionalforschung ein relevantes Thema? Wissens- und Technologietransfer als Interaktion resümiert die umfangreiche Literatur zum WTT und entwickelt daraus ein eigenes, integriertes Modell. Neben den strukturellen Merkmalen der Transferbeteiligten, des Transferobjekts und der Transfermechanismen werden auch die Beziehungen zwischen den Transferbeteiligten und dem Transferprozess untersucht. Welchen Einfluss haben räumliche Nähe, kulturelle Distanz und die Organisation von Transferprojekten auf den Transfererfolg? Als besonderer Nebenaspekt wird die Rolle des Internets in WTT-Projekten thematisiert: Steigert die computergestützte Kommunikation den Transfererfolg? Welche Bedeutung hat das Internet als Speicherort wissenschaftlichen Wissens für seinen Transfer zu privaten Unternehmen? Mittels eines multiplen Fallstudiendesigns wird das integrierte Modell einem Plausibilitätstest unterzogen. Dazu werden elf Transferprojekte von Schweizer Universitäten, Fachhochschulen oder/und ausseruniversitären Forschungsinstitutionen eingehend aufgearbeitet und miteinander verglichen.

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Kapitel 4: Untersuchungsdesign, Methoden und Operationalisierung des Modells 149

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149 Kapitel 4: Untersuchungsdesign, Methoden und Operationalisierung des Modells In Kapitel 4 wird das Forschungsdesign der Untersuchung dargestellt und begründet. Dazu wird zunächst der Forschungsansatz der Fallstudien mit einem Schwerpunkt auf dem multiplen Fallvergleich diskutiert (Abschnitt 1). Anschließend werden in Abschnitt 2 die verwendeten empirischen Methoden erläutert und zuletzt, in Abschnitt 3, die verwendeten Konzepte und Konstrukte operationalisiert. 1. Untersuchungsdesign Die Studie verwendet ein multiples Fallstudiendesign und diskutiert im fol- genden Abschnitt 1.1 zunächst die Grundlagen, Stärken und Schwächen von Fallstudien bevor sie in Abschnitt 1.2 kurz das gewählte multiple Design zusammenfasst. In den anschließenden Abschnitten 1.3 und 1.4 werden zunächst die Kriterien für die Auswahl der Fälle genannt und begründet sowie die untersuchten Fälle gemäß diesen Kriterien differen- ziert. Abschließend wird kurz das verwendete Vorgehen bei der Auswahl der Gesprächspartner zu den Fällen zusammengefasst. 1.1 Methodologie: Grundlagen, Stärken und Schwächen von Fallstudien Die vorliegende Analyse des Wissens- und Technologietransfers verwendet ein Fallstudiendesign als Forschungsdesign. Yin (2003, S. 13) definiert Fallstudien wie folgt: 150 1. A case study is an empirical inquiry that investigates a contemporary phenomenon within its real-life context, especially when the boundaries between phenomenon and context are not clearly evident. […] 2. The case study inquiry copes with the technically distinctive situation in which there will be many more variables of interest than data points, and as one result relies on multiple sources of evidence, with data needing to...

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