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Spracheinstellungen von Grundschülerinnen und Grundschülern in einer Grenzregion

Qualitative Untersuchung in zwei paritätisch unterrichteten ersten Klassen mit Zielsprache Französisch

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Julia Putsche

In vorliegendem Buch geht es um Spracheinstellungen von Kindern in zwei ersten Grundschulklassen an der deutsch-französischen Grenze. Diese Klassen werden zweisprachig unterrichtet – fast die Hälfte des Unterrichts findet auf Französisch statt. Die Interviewstudie untersucht die Spracheinstellungen sowie deren Entwicklung bei den Schülerinnen und Schülern und fokussiert dabei auf Einstellungen gegenüber der Sprache, dem Land, den Bewohnern und der Kultur. Auch die Spracheinstellungen von Lehrkräften werden untersucht. Das Werk zeigt, welche Faktoren das Erlernen der Nachbarsprache in einer Grenzregion zu etwas Besonderem machen. Die Autorin erläutert ausserdem die theoretische Verankerung des frühen Fremdsprachenlernens, der Spracheinstellungsforschung, des Fremdsprachenlernens in Grenzregionen und der qualitativen Forschung im Bereich der Sprachwissenschaft.

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Vorwort der Autorin 7

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Vorwort der Autorin Diese Arbeit wurde im Rahmen einer deutsch-französischen cotutelle Promotionsvereinbarung zwischen der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und der Université de Strasbourg angefer- tigt und im März 2011 verteidigt. Ich möchte mich an dieser Stelle bei meinen beiden Betreuern, Frau Prof. Dr. Anemone Geiger-Jaillet (Université de Strasbourg) und Herrn Prof. Dr. Gérald Schlemminger (Pädagogische Hoch- schule Karlsruhe) für die Beratung, Unterstützung und Betreu- ung des Dissertationsvorhabens bedanken. Ein Dissertationspro- jekt wächst und entwickelt sich im Laufe seiner Entstehung und bedarf, vor allem, wenn es in zwei nationalen Wissenschaftskul- turen angesiedelt ist, besonderer Beratung und Kenntnisse zu diesen deutschen und französischen Eigenheiten. Für diese „grenzüberschreitende“ Beratung und Unterstützung danke ich meinen beiden Betreuern ganz besonders. Je mehr eine Arbeit in ihren verschiedenen Entstehungsphasen auf Echo stößt, desto besser reflektiert und analysiert kann sie fortgeführt werden. In diesem Sinne möchte ich mich ganz herz- lich bei den Mitgliedern des deutsch-französischen Doktoran- denkolloquiums zwischen der Pädagogischen Hochschule Karls- ruhe und der Université de Strasbourg unter der Leitung von Frau Geiger-Jaillet und Herrn Schlemminger, bedanken. Die regelmäßigen Arbeitstreffen mit anderen Doktoranden im deutsch-französischen Kontext erlaubten es mir, wichtige Etap- pen meiner Arbeit und dem damit verbundenen Schreibprozess vorzustellen und zur Diskussion zu stellen, was mir die Möglich- keit bot, Ergebnisse unter einem anderen Licht zu sehen, andere Meinungen einzuholen, Anregungen und Impulse zu bekommen und Kritikpunkte anschließend bearbeiten zu können. Ganz...

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