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Gartenkunst und Wissenschaft

Diskurs, Repräsentation, Transformation seit dem Beginn der Frühmoderne

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Edited By Julia Burbulla and Ana-Stanca Tabarasi-Hoffmann

Geniale Entdeckungen wie auch gewöhnliche Praxen aus den Formal-, Ingenieur- und Naturwissenschaften prägen die Gartenkunst der Neuzeit. Seit jeher reagierte die Gartenkunst auf wissenschaftliche Revolutionen und gab wissenschaftlichen Ergebnissen, Methoden und Stilen einen ästhetischen Ausdruck. Umgekehrt nutzten Macht und Wissenschaft den Garten als Gestaltungsraum, um ihre Leistungsfähigkeit zu demonstrieren, und das Gartenmotiv, um ihre Utopien zu veranschaulichen.
Die Beiträge des interdisziplinären Bandes greifen diese vielfältige und spannungsvolle Kooperation erstmalig sowohl im europäischen wie außereuropäischen Kontext auf. Sie machen deutlich, dass eine Gartenforschung, die über die geistig-literarische Kultur hinausgeht, besser imstande ist, die Perioden der Gartengeschichte zu erfassen und die gartenkünstlerischen Werke historisch angemessen zu bewerten.

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Die Autorinnen und Autoren der Beiträge 293

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Die Autorinnen und Autoren der Beiträge Dr. JULIA BURBULLA Habilitationsstipendiatin des Schweizerischen Nationalfonds am Kunsthis- torischen Institut der Universität Bern wie dem Cluster of Excellence Lan- guages of Emotion der Freien Universität Berlin. Zudem Mitbegründerin und -herausgeberin der internationalen Publikationsreihe Natur, Wissen- schaft und die Künste (Peter Lang Verlag). Forschungsschwerpunkte: Geschichte der Ästhetik und Kunsttheorie, Geschichte und Theorie der Garten- wie Raumkunst (18.–20. Jahrhundert), Transformationen zwischen Kunst und Naturwissenschaft, Disziplin- wie Wissenschaftsgeschichte. Publikationen, zuletzt: Schlaglichter zur Geschichte schattenspendender Kleinbauten in der Gartenkunst und Landschaftsarchitektur. In: Peter Pet- schek (Hg.): Schatten werfende Konstruktionen, Basel 2010; (Hg.), Deutsch- sprachige Quellen zum landschaftlichen Garten im 18. Jahrhundert. Rea- der. Rapperswil 2010 (im Erscheinen); Allumfassende Ordnung. Gartenkunst und Wissenschaft unter Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg (1772–1804), Bern, Berlin, Bruxelles, Frankfurt a. M., New York, Oxford, Wien 2010. DOMINIKA GLOGOWSKI, MM. A. Doctoral candidate, University of Applied Arts in Vienna (doctoral thesis: “Between Organic and Inorganic: Isamu Noguchi’s Abstract Landscape Metaphors in the 1960s and 1970s”). Publications on postwar transnational relationships in art and archi- tecture between USA, Europe and Asia, including: “Embodied Nature: Isamu Noguchi’s Intetra Fountain.” In: From Nature to Abstraction: Meanings in Abstract Art. School of Humanities and Social Sciences, Jacobs University Bremen, Germany (forthcoming); “Herbert Bayer in the Context of the Japanese Architectural Discourse.” In: E. Nowak-Thaller, B. Widder (eds.): Ahoi Herbert! Bayer und die Moderne. Catalogue of the exhibition. Lentos Art Museum Linz (Weitra: Bibliothek der Provinz Publishers, 2009), pp. 391–399; “Herbert Bayer’s...

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