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Abschieds- und Sterbekultur

Gestaltung der letzten Lebensphase mit und in Organisationen

Edited By Ruth Baumann-Hölzle and Egli Consulting

Abschied nehmen begleitet Menschen Zeit ihres Lebens. Im Pflegeheim ist dieses Thema Teil des Alltags: Abschied nehmen vom vertrauten Zuhause, von körperlichen und geistigen Fähigkeiten, von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten. Das eigene Sterben ist dabei die letzte Phase in diesem Abschiedsprozess.
Die Abschieds- und Sterbekultur befasst sich mit der Gestaltung dieser Prozesse. Sie hat viele Facetten und Aspekte, denn jeder Mensch und jede Situation ist verschieden. Eine Institution kann einem Menschen Abschied, Sterben, Tod und Trauer nicht abnehmen, sie kann diesen existenziellen Dingen aber bewusst Raum geben und eine Kultur entwickeln und leben, die individuelles Abschied nehmen und Sterben erlaubt.
Dieses Buch zeigt auf, welche Möglichkeiten Pflegeheimen dafür zur Verfügung stehen und in welchem kulturellen, sozialen und ethischen Rahmen sich eine Abschieds- und Sterbekultur vollzieht. Dabei werden auch schwierige Themen wie Suizidwünsche von Heimbewohnern, der Umgang mit Patientenverfügungen und Rituale zur Bewältigung von Abschied und Trauer diskutiert. Basis dafür bilden die Erfahrungen, die in einem Projekt zum Thema in der Bethesda Pflege-Residenz in Küsnacht gesammelt worden sind. Reich illustriert vermittelt das Buch die Grundzüge eines humanen Umgangs mit einer existenziellen Herausforderung jedes Menschen.

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Literatur 173

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17 3 A n h an g Arbeitsgruppe «Sterbebegleitung in Heimen» Nürnberg (2003): Sterbebegleitung in Pflegeheimen. Bayreuth: Bayerische Stif- tung Hospiz. Ariès, Philippe (1982): Geschichte des Todes. 11. Aufl. 2005. München: dtv Verlag. Arn, Christof; Baumann-Hölzle, Ruth (Hg.) (2009): Ethiktrans- fer in Organisationen. Handbuch Ethik im Gesundheitswesen Band 3. Basel: Schwabe AG und EMH Schweizerische Ärz- teverlag AG. Arn, Christof; Weidmann-Hügle, Tatjana (Hg.) (2009): Ethikwis- sen für Fachpersonen. Handbuch Ethik im Gesundheitswesen Band 2. Basel: Schwabe AG und EMH Schweizerische Ärz- teverlag AG. Baumann-Hölzle, Ruth et al. (2005): Hilfe beim Sterben – nicht Hilfe zum Sterben! Positionspapier zum Thema Sterbehilfe. Zürich: Dialog Ethik. Zugänglich unter www.dialog-ethik.ch Baumann-Hölzle, Ruth; Müri, Corinna (2005): Kurzgutachten zu den ethischen Richtlinien für die Altersheime der Stadt Zürich. Zürich: Dialog Ethik. Beauchamp, Tom L.; Childress, James F. (1979/2001): Principles of Biomedical Ethics, 5th edition. New York: Oxford Univer- sity Press, Inc. Boudewijn, C., Christian, W. (2010): Ausweg am Lebensende. Selbstbestimmtes Sterben durch freiwilligen Verzicht auf Essen und Trinken. Mit einem Geleitwort von Dieter Birnba- cher. München/Basel: Ernst Reinhardt Verlag. Diekmann, Andreas (1995/2006): Empirische Sozialforschung. 15. Aufl. Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag. Elias, Norbert (1982/2002): Über die Einsamkeit des Sterbenden in unseren Tagen. Gesammelte Schriften Band 6. Neuauflage. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag. Geisler, Linus S. (2004): Patientenautonomie – eine kritische Begriffsbestimmung. In: Deutsche Medizinische Wochen- schrift 09/2004. Stuttgart: Georg Thieme Verlag KG. Heller, Andreas; Heimerl, Katharina; Husebö, Stein (Hrsg.) (1999/2000): Wenn nichts mehr zu...

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