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Schweizerisches Jahrbuch für Kirchenrecht. Band 16 (2011)- Annuaire suisse de droit ecclésial. Volume 16 (2011)

Herausgegeben im Auftrag der Schweizerischen Vereinigung für evangelisches Kirchenrecht- Edité sur mandat de l’Association suisse pour le droit ecclésial protestant

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Edited By Dieter Kraus, Wolfgang Lienemann and René Pahud de Mortanges

Das Schweizerische Jahrbuch für Kirchenrecht bzw. Annuaire suisse de droit ecclésial befasst sich mit der ganzen Breite des Kirchenrechts, angefangen mit dem Recht der evangelisch-reformierten Kirchen sowie der römisch-katholischen Kirche und ihrer Kantonalkirchen, sodann dem Staatskirchenrecht, d.h. denjenigen staatlichen Rechtssätzen, die Religion und Kirche betreffen, und bezieht auch religionsrechtliche Fragestellungen ein, die sich aus der zunehmenden Bedeutung ausserchristlicher Religionen in der Schweiz ergeben.
In seinem Aufsatzteil enthält das Jahrbuch u.a. die Vorträge, die auf den Jahrestagungen der Schweizerischen Vereinigung für evangelisches Kirchenrecht gehalten werden. Berichte aus Kirchen und Kantonen geben die Entwicklung des Kirchenrechts in den Regionen und Landesteilen wieder und machen auf wichtige Ereignisse aufmerksam. Ferner werden neuergangene und partial- bzw. totalrevidierte Kirchenverfassungen, religionsrechtliche Bestimmungen staatlicher Verfassungen sowie kantonale Kirchengesetze durch Abdruck dokumentiert und wichtige kirchenrechtliche Neuerscheinungen rezensiert. Eine Jahresbibliographie zum schweizerischen Kirchen- und Religionsrecht rundet den Literaturteil ab.
Das Jahrbuch möchte dem Kirchenrecht in der Schweiz ein Forum schaffen, das als Vermittler sowohl von den Kantonalkirchen zur wissenschaftlichen Öffentlichkeit als auch in umgekehrter Richtung wirken kann, und auf diese Weise dem Kirchenrecht in der Öffentlichkeit eine besser hörbare Stimme verleihen.

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Rezensionen und Buchanzeigen 228 unterrichtsfall aus dem Jahr 2008 (BGE 135 I 79): „Dass das Bundesge- richt neu die Integration über die Religionsfreiheit stellt, erscheint richtig und zeitgemäss. Aufgrund unserer multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft ist es besonders wichtig, die ausländischen Kinder so früh wie möglich – d.h. bereits ab der ersten Primarschulstufe – in die Gesell- schaft zu integrieren. Dispensationen sind dagegen geeignet, ausländische Kinder in Aussenseiterrollen zu drängen, weil sie anders behandelt wer- den als ihre Mitschüler“ (S. 83). Das Buch kann mit diesen Fragen kon- frontierten Schulbehörden einen guten Überblick geben, ist aber auch für Religionsrechtler hilfreich. René Pahud de Mortanges Weitere Hinweise: – Adrian Loretan (Hg.), Religionsfreiheit im Kontext der Grundrechte. Religionsrechtliche Studien, Teil 2. Zürich: Edition NZN bei TVZ 2011. 448 S. Das Buch folgt als zweiter Band dem letztes Jahr erschienenen Buch des Hg. (vgl. SJKR/ASDE 15 [2010], S. 178-185) und ist, im Gegen- satz zu diesem, das Werk einer Vielzahl von Autorinnen und Auto- ren. Hier kann nur auf eine Auswahl hingewiesen werden. Nach einer kurzen Einleitung (S. 9-14) entwickelt Adrian Loretan die Grundla- gen zum Thema: „Der Rechtsstaat setzt Massstäbe im Umgang mit der Macht, Rechtsphilosophische Überlegungen“ (S. 15-29). Sein Text entfaltet insbesondere die Gesichtspunkte der Freiheit, Demo- kratie und Fairness (S. 15-29). Mit „Naturrecht, Gott und Menschen- rechte[n]“ befasst sich Robert P. George (S. 67-78). Kurt Seelmann widmet sich dem „Recht auf Achtung und Schutz der Menschwürde – leere Floskel oder Grundlage...

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