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Mittlere Deutsche Literatur und Italien

Beiträge zu Ehren von Emilio Bonfatti

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Edited By Federica Masiero

Dieser Band versammelt Beiträge zu Ehren von Emilio Bonfatti (*Mirandola 1942, † Padova 2007), der von 1982 bis 2007 den Lehrstuhl für Deutsche Philologie an der Universität Padua innehatte. Emilio Bonfatti war einer der wichtigsten Repräsentanten der italienischen Forschung zur Mittleren Deutschen Literatur (1400−1750), dessen Arbeiten im In- und Ausland hohes Ansehen genießen. Freunde, Kollegen und Schüler beleuchten verschiedene Themen seines Forschungsgebietes. Im Mittelpunkt stehen die Bereiche, denen sein besonderes Interesse galt: die deutschsprachige Rezeptionsliteratur mit italienischen Vorlagen und die kulturellen Wechselbeziehungen zwischen Deutschland und Italien in der Frühen Neuzeit. Es finden sich zudem Beiträge zur originalen deutschen Literatur jener Zeit und zur deutschsprachigen Rezeptionsliteratur mit Vorlagen aus anderen Ländern. Der Band umfasst vierzehn Beiträge und eine Darstellung der wissenschaftlichen Tätigkeit von Emilio Bonfatti. Ein Verzeichnis der Schriften des Geehrten schließt das Werk ab.

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FABIO MARRI / ANNA MARANINI / MARIA LIEBER „Non tutte le strade portano a Milano“. Die verschlungenen Wege des Briefwechsels zwischen Muratori, Cuper und Leibniz 275

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275 FABIO MARRI /ANNA MARANINI / MARIA LIEBER* (Bologna / Dresden) „Non tutte le strade portano a Milano“. Die verschlungenen Wege des Briefwechsels zwischen Muratori, Cuper und Leibniz Labor improbus omnia vincit, en ick heb daer nu plaisir in, om sooveel te beter te kunnen vinden wat al voor grollen geschreven heb.1 Das Frontispiz des Briefwechsels Gisbert Cupers, der 1755 postum von seinem Schwiegersohn Iustinus de Beyer herausgegeben wurde, geizt nicht mit hochtrabenden Titeln: Bourgemaître de la Ville de Deventer, Député des Etats de la Province d’Over- Yssel à l’Assemblée des Etats Généraux des Provinces-Unies des Pays-Bas; ensuite Conseiller-Député de la même Province, et enfin Député de Leurs Hautes Puissances à l’Armée des Alliés en Brabant et en Flandres, en 1706.2 Cuper war also nicht nur ein Gelehrter ersten Ranges, sondern auch politisch sehr aktiv. So wundert es nicht, dass seine Freundschaft und seine Meinung allenthalben gefragt waren und die europäischen Gelehrten – Protestanten * Unter Mitarbeit von Josephine Klingebeil und Marie-Christin Piotrowski. 1 Der Brief von Cuper an Van den Bergh (13. 05. 1708) wird zitiert in: Het Dag- boek Van Gisbert Cuper. Gedeputeerde Te Velde. Gehouden in De Zuidelijke Nederlanden in 1706. Hrsg. von Augustus J. Veenendaal. Den Haag 1950, S. xviii; Bianca Chen: Digging for Antiquities with Diplomats. Gisbert Cuper (1644–1716) and his Social Capital. In: Republics of Letters. A Journal for the Study of Knowledge, Politics, and the Arts. 1/2009. Als Online-Zeitschrift in: , dort Anm. 30: („[…] now I...

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