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Schweizerisches Jahrbuch für Kirchenrecht. Bd. 17 (2012) / Annuaire suisse de droit ecclésial. Vol. 17 (2012)

Herausgegeben im Auftrag der Schweizerischen Vereinigung für evangelisches Kirchenrecht / Edité sur mandat de l’Association suisse pour le droit ecclésial protestant

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Edited By Dieter Kraus, Wolfgang Lienemann, René Pahud de Mortanges and Christoph Winzeler

Das Schweizerische Jahrbuch für Kirchenrecht bzw. Annuaire suisse de droit ecclésial befasst sich mit der ganzen Breite des Kirchenrechts, angefangen mit dem Recht der evangelisch-reformierten Kirchen sowie der römisch-katholischen Kirche und ihrer Kantonalkirchen, sodann dem Staatskirchenrecht, d.h. denjenigen staatlichen Rechtssätzen, die Religion und Kirche betreffen, und bezieht auch religionsrechtliche Fragestellungen ein, die sich aus der zunehmenden Bedeutung ausserchristlicher Religionen in der Schweiz ergeben.
In seinem Aufsatzteil enthält das Jahrbuch u.a. die Vorträge, die auf den Jahrestagungen der Schweizerischen Vereinigung für evangelisches Kirchenrecht gehalten werden. Berichte aus Kirchen und Kantonen geben die Entwicklung des Kirchenrechts in den Regionen und Landesteilen wieder und machen auf wichtige Ereignisse aufmerksam. Ferner werden neuergangene und partial- bzw. totalrevidierte Kirchenverfassungen, religionsrechtliche Bestimmungen staatlicher Verfassungen sowie kantonale Kirchengesetze durch Abdruck dokumentiert und wichtige kirchenrechtliche Neuerscheinungen rezensiert. Eine Jahresbibliographie zum schweizerischen Kirchen- und Religionsrecht rundet den Literaturteil ab.
Das Jahrbuch möchte dem Kirchenrecht in der Schweiz ein Forum schaffen, das als Vermittler sowohl von den Kantonalkirchen zur wissenschaftlichen Öffentlichkeit als auch in umgekehrter Richtung wirken kann, und auf diese Weise dem Kirchenrecht in der Öffentlichkeit eine besser hörbare Stimme verleihen.

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Editorial (Dieter Kraus) 9

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Editorial Jakob Frey zur Pensionierung Auf Ende August 2012 ist Jakob Frey nach 24 Jahren im Rechtsdienst der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn in den wohlverdienten Ruhe- stand getreten. Schriftleitung und Herausgeber des Schweizerischen Jahr- buchs für Kirchenrecht nehmen dies gerne für eine Gratulation an dieser Stelle zum Anlass. An dieser Stelle – denn Jakob Frey ist nicht nur ein Mann der ersten Stunde des Jahrbuchs, sondern ohne ihn gäbe es das Jahrbuch erst gar nicht. Er war es, der die Idee zu diesem Jahrbuch vor mittlerweile bald 20 Jahren ganz wesentlich ausgedacht und ausgeformt hat. Ohne seinen Zu- spruch und seine Zuversicht hätte sich der Herausgeberkreis des Jahr- buchs sicherlich nicht gebildet. Ich kann mich noch gut an die denkwür- dige Versammlung in Zürich erinnern, an der die Idee von einigen kir- chenrechtlich interessierten Personen besprochen und das Projekt auf den Weg gebracht wurde. Nach nunmehr fast eineinhalb Dutzend Bänden so- wie einer Reihe von Beiheften ist das Jahrbuch gewiss eine eingeführte und anerkannte Publikation – aber wie sich die Dinge wohl entwickeln und ob eine derartige Publikation von den betreffenden Kreisen ange- nommen werden würde, war damals keineswegs sicher. Dass es so gekommen ist wie eben angedeutet, dazu hat ohne Zweifel Jakob Frey ganz wesentlich beigetragen. Der erste im Jahrbuch erschie- nen Aufsatz stammt aus seiner Feder und seine dort formulierten Ausfüh- rungen zu Gemeindeleitung im Zusammenwirken von Kirchenvorsteher- schaft und Pfarrerschaft anlässlich des sog. Thurgauer Pfarrerentscheids des Bundesgerichts sind auch...

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