Show Less

Medienkultur und Medienlinguistik

Komparative Textsortengeschichte(n) der amerikanischen «CBS Evening News» und der Schweizer «Tagesschau»

Series:

Martin Luginbühl

Die Studie analysiert Fernsehnachrichten erstmals in größerem Umfang sowohl diachron wie auch sprach- und kulturvergleichend und führt dabei verschiedene Ansätze der Medienlinguistik, der kontrastiven Textologie, der Textlinguistik, der Stilistik, der linguistischen Kulturanalyse sowie der Neueren Sprachgeschichte zusammen. Mit dem Konzept der «Textsortenprofile» entwickelt sie zugleich eine innovative Methodologie für die Analyse von Textsorten. Im Zentrum der Untersuchung steht die Frage nach der Kulturalität von einzelnen Textsorten und ganzen Sendungsformaten und damit die Frage nach kulturellen Unterschieden in der massenmedialen Weltdarstellung. Exemplarisch bearbeitet werden diese Fragen anhand der amerikanischen «CBS Evening News» und der Schweizer «Tagesschau» von deren Anfängen in den 1940er bzw. 1950er Jahren bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts.
Als inhaltliche Ergebnisse liefert die Studie eine fernsehnachrichtenspezifische Textsortenklassifikation, eine umfassende Geschichte der Sendungsformate und eine detaillierte diachrone Analyse wichtiger Fernsehnachrichten-Textsorten.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Dank

Extract

Ich habe diese Arbeit unter wechselhaften Arbeitsbedingungen geschrieben. Am Anfang stand ein Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds, welches es mir ermöglichte, mich während drei Jahren auf die vorliegende Forschungsarbeit zu kon- zentrieren – wovon ich zwei Jahre am Communication Department der University of California San Diego (UCSD) als Visiting Scholar forschen konnte. Ich danke Daniel C. Hallin, Michael Schudson, Matt Stahl, Jericho Burg, Lyn Headley und Gayle Aruta von der UCSD. Vor und nach meinem Aufenthalt in den USA waren zahlreiche Expertinnen und Experten bereit, mein Projekt in seiner Anlage und im Bezug auf vorläufige Ergebnisse kritisch zu kommentieren. Ich danke Kirsten Adamzik (Genf), Ulla Fix (Leipzig), Ernest W. B. Hess-Lüttich (Bern), Peter Ludes (Bremen) und Ulrich Püschel (Trier). Zu diesen Personen gehören auch Angelika Linke und Harald Burger in Zürich. Sie beide haben dazu beigetragen, dass ich überhaupt so weit gekommen bin, dieses Projekt durchführen zu wollen. Angelika Linke hat sich schon seit meiner Studi- enabschlussarbeit für meine linguistischen Studien interessiert  – und sie hat mit ihren Arbeiten diese Untersuchung maßgeblich beeinflusst. Harald Burger, mein Doktorvater, hat mich seit meinem Studienabschluss stetig gefördert, motiviert und inspiriert. Und er hat mir vorgelebt (und ermöglicht!), dass man die Tätigkeit an einer Universität mit einem Familienleben vereinbaren kann, welches auch Kinderbetreu- ung umfasst, die über das Wochenende hinausgeht. Zurück in Zürich konnte ich am Deutschen Seminar eine Stelle als Wissenschaftli- cher Mitarbeiter übernehmen, die es mir erlaubte, weiterhin in...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.