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Innovation der Innovation

Vom Innovations-Management zum Science und Fiction-Management

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Arno Dirlewanger

«Inzwischen gibt es eine Unzahl von Büchern, die sich mit lnnovationsfragen befassen. Nicht wenige dieser Bücher sind banal, viele leben vom Abschreiben oder vom Umbenennen an sich bereits bekannter Methoden. Dirlewangers Buch lnnovation der Innovation ist in diesem Umfeld ein besonderer Glücksfall. Dies gilt gleichermassen für den anspruchsvollen Methodiker wie für den an wirklich ungewöhnlichen Innovationen interessierten Praktiker.»
(Dietmar Zobel, Ideen- und Innovationsmanagement 04/2017)

Innovations-Management ist heute in vielen Unternehmen fest verankert. So fest, dass innovativem Denken, das über den Tellerrand hinausreicht, oft enge Grenzen gesetzt sind. Von geradezu undisziplinierter Phantasie und ungewöhnlich weit reichendem Vorstellungsvermögen dagegen lebt die Science Fiction. Sie bietet daher vielfältige Anregungen für das Denken in neuen Bahnen.
Das Buch beschreibt in 14 «Parallelwelten» konkrete Konzepte und Methoden, die von der Science Fiction inspiriert und in zahlreichen Innovations-Projekten vom Autor in Unternehmen erprobt wurden. Von der Schaffung eines kreativen Klimas mit «Aliens» über Meetings, in denen die neue Sprache das Schweigen ist, bis hin zur Nutzung von Science Fiction für die Ideen-Generierung und die Bewertung mit Star Trek. Der Band ist sowohl Streitschrift für die Erneuerung des heutigen Innovations-Managements als auch detailliertes Arbeitsbuch mit neuen, ungewöhnlichen Methoden für den Praktiker. Damit aus «science» und «fiction» Innovation entstehen kann.

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Vorwort

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Meine Bekanntschaft und spätere Freundschaft zu Arno Dirlewanger begann vor mehr als dreißig Jahren. Wir begegneten uns als Mitarbei- ter 1981 im Battelle-Institut in Frankfurt, dem deutschen Ableger der US-amerikanischen Denkfabrik – der damals größten weltweit im Be- reich von Naturwissenschaft und Technik. Seine Vita als Dipl.-Designer und Informatiker war geradezu exotisch im Vergleich zu meinem ganz normalen BWL-Diplom. Im Bereich der Kreativitätstechniken war er mein Lehrmeister und schon bald erkannte man, dass er sie einerseits regelkonform anwandte, in den Workshops aber gerne damit experimentierte und je nach The- matik die Anwendungen weiterentwickelte. Diesem Prinzip ist er offen- bar treu geblieben, denn nun öffnet er zum Ende seines überaus aktiven Lebens als Trainer und Berater für Innovation seine Schatzkiste und verrät uns, dass er nicht nur jahrzehntelang Science-Fiction gelesen hat, sondern dass er diese spezifische Form der Literatur gezielt anzap- fen möchte als Ideenquelle für die Gewinnung radikaler, ja visionärer Konzepte. Er nennt sein Werk bewusst eine Streitschrift, weil ihm klar ist, dass er mit seiner Kritik am herkömmlichen Innovations-Management zunächst auf Widerstand stoßen wird. In seiner jahrzehntelangen Erfah- rung bei Groß- und Mittelunternehmen konnte er miterleben, wie das Innovations-Management vielfach zur Routine geworden ist, bei der die formalen Dinge eine übergroße Bedeutung erlangt haben, so dass die Gefahr einer Organisations-Sklerose droht, obwohl Experimentierfreu- de und Mut zum Risiko mehr denn je gefragt sind. Ähnlich wie die Bionik systematisch versucht, Erkenntnisse aus der belebten Natur auf technische...

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