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Innovation der Innovation

Vom Innovations-Management zum Science und Fiction-Management

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Arno Dirlewanger

«Inzwischen gibt es eine Unzahl von Büchern, die sich mit lnnovationsfragen befassen. Nicht wenige dieser Bücher sind banal, viele leben vom Abschreiben oder vom Umbenennen an sich bereits bekannter Methoden. Dirlewangers Buch lnnovation der Innovation ist in diesem Umfeld ein besonderer Glücksfall. Dies gilt gleichermassen für den anspruchsvollen Methodiker wie für den an wirklich ungewöhnlichen Innovationen interessierten Praktiker.»
(Dietmar Zobel, Ideen- und Innovationsmanagement 04/2017)

Innovations-Management ist heute in vielen Unternehmen fest verankert. So fest, dass innovativem Denken, das über den Tellerrand hinausreicht, oft enge Grenzen gesetzt sind. Von geradezu undisziplinierter Phantasie und ungewöhnlich weit reichendem Vorstellungsvermögen dagegen lebt die Science Fiction. Sie bietet daher vielfältige Anregungen für das Denken in neuen Bahnen.
Das Buch beschreibt in 14 «Parallelwelten» konkrete Konzepte und Methoden, die von der Science Fiction inspiriert und in zahlreichen Innovations-Projekten vom Autor in Unternehmen erprobt wurden. Von der Schaffung eines kreativen Klimas mit «Aliens» über Meetings, in denen die neue Sprache das Schweigen ist, bis hin zur Nutzung von Science Fiction für die Ideen-Generierung und die Bewertung mit Star Trek. Der Band ist sowohl Streitschrift für die Erneuerung des heutigen Innovations-Managements als auch detailliertes Arbeitsbuch mit neuen, ungewöhnlichen Methoden für den Praktiker. Damit aus «science» und «fiction» Innovation entstehen kann.

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Teil D Der Innovations-Prozess – Experimente in parallelen Welten

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Illustration von Frank R. Paul. In: Fantastic Adventures, September 1965. 111 Vertraute Elemente, neue Methoden Die Innovations-Schwerkraft „Um unsere Innovations-Führerschaft in den nächsten Jahren auf- rechtzuerhalten, suchen wir nach ganz neuen und innovativen Ideen.“ So werden häufig Innovations-Workshops eingeleitet und begründet. Im Workshop werden dann mit einigem Aufwand zahlreiche Ideen dazu produziert. Einige der Ideen davon sind bekannt, einige inte- ressant und einige sehr kreativ und ungewöhnlich – innovativ also, wie gewünscht. Danach werden alle Ideen bewertet und ausge- wählt. Dabei sind typischerweise zwei unterschiedliche Abläufe zu beobachten: Fall A: Die weniger innovativen Ideen werden ausgewählt. Die innovativen, ungewöhnlichen Ideen werden als „nicht mach- bar“ klassifiziert. Fall B: Die sehr innovativen Ideen werden ausgewählt. In der anschließenden Weiterentwicklung der Ideen wird aber ihr Innovations-Grad kontinuierlich verringert, bis die realisier- ten Ideen schließlich so konventionell und nah am Bekannten sind wie im Fall A. In beiden Fällen landet man trotz eines erfolgreichen „Ausflugs“ in innovative Gefilde wieder da, wo man gestartet ist. Das Ziel „in- novative Ideen für unsere Innovations-Führerschaft“ also verfehlt? Eigentlich ja. In der Wahrnehmung der Teilnehmer indes in der Re- gel nicht, denn schließlich „will man ja machbare Ideen und keine Utopien!“, so ein häufiger Kommentar. Im Fall B hat man ja sogar innovative Ideen aufgegriffen und weiterentwickelt! In beiden Fäl- len war das Ziel, neue Ideen zu generieren. In beiden Fällen wurden neue Ideen generiert. In beiden F...

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