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Der imaginierte Ort, der (un)bekannte Ort

Zur Darstellung des Raumes in der Literatur

Series:

Anna Gajdis and Monika Manczyk-Krygiel

Die Monographie bietet einen Überblick über verschiedene Raumkonzepte der modernen Literaturforschung. Es werden Orte und Unorte, historische und gegenwärtige Regionen, mentale Räume der Kultur und Bildung, der Natur und Landschaften, die sich mit den Phänomenen der Exil- und Heimaterfahrung, Grenz- und Schwellenräume, Globalisierung, Migration und des Geschlechts auseinandersetzen, präsentiert. Die moderne Raumforschung ermöglicht auch, sowohl die Identitätskonstruktionen als auch die Zusammenhänge zwischen dem literarischen Subjekt und der anvisierten Raumkonstruktion zu erkunden. Der Band ist in drei Teile gegliedert, in denen unterschiedliche Räume von der Barockzeit bis zur Postmoderne in ihren geographischen, politischen, sozialen, kulturellen und virtuellen Varianten vom literarischen Individuum wahrgenommen werden.
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Imaginationen von Geschichte im Stadtraum. Zu David Wagners Welche Farbe hat Berlin

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← 224 | 225 →EWA PYTEL-BARTNIK

(Adam-Mickiewicz-Universität Poznań)

Imaginationen von Geschichte im Stadtraum.Zu David Wagners Welche Farbe hat Berlin

Abstract: Der Beitrag schöpft aus den stets für die Literaturwissenschaft wirksamen Reflexionen und Debatten um den spatial turn und fragt nach den Strategien, auf die David Wagner in seinem Essayband Welche Farbe hat Berlin (2011) zurückgreift, um den Berliner Stadtraum als Gedächtnisraum, als Ort voller Geschichte in die Literatur zu überführen. Reflektiert werden im Aufsatz die Figur des Flaneurs, der Spaziergang und der Stadtplan als Medien der Großstadterfahrung und Geschichtsvermittlung. Die raumfokussierte Herangehensweise an Wagners Straßentexte orientiert sich zudem an Michel de Certeaus Rhetorik des Gehens, um nach dem raumbildenden Potenzial auf der Seite der Literatur und des Lesers zu fragen.

Keywords: spatial turn, Flaneur, Imaginationskraft des Stadtplans, Raum und Bewegung, Michel de Certeau

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