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Samuel Mareschal – Der Genfer Psalter in Bearbeitungen für Tasteninstrumente

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Edited By Ramona Hocker and Matteo Nanni

Angesichts der Tatsache, dass die reformierte Liturgie üblicherweise keinen Raum für selbständige Instrumentalmusik bietet, sind die hier nach den Quellen CZ-Pn Bludov R 18, CH-Bu F IX 47, CH-Bu F IX 48 edierten kompletten Bearbeitungen des Genfer Psalters, die der Basler Lehrer und Organist Samuel Mareschal (1554–1640) anfertigte, bemerkenswert. Zudem bieten die Sätze in ihrer dem Stegreifspiel nahen Faktur seltene Einblicke in die Musizierpraxis und Instrumentalpädagogik im Kontext von Universität und Schulwesen. Nicht zuletzt sind Mareschals Tabulaturen auch Zeugnisse privater Frömmigkeit der nachreformatorischen Zeit in Basel und in Mähren.
Der vorliegende Band enthält eine Edition der drei autographen Tabulaturhandschriften, die durch einen kurzen historischen Abriss, Quellenbeschreibungen, Anmerkungen zur Notation und Transkription sowie ein Lesartenverzeichnis mit weiteren Informationen zum Schreibprozess ergänzt werden.
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Vorwort / Préface / Prefazione / Foreword

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Vorwort

Die Schweizerische Musikforschende Gesellschaft hat seit ihrer Gründung verschiedene musikalische Editionsreihen herausgegeben. Zwischen 1955–1987 wurden 12 Bände unter dem Reihentitel „Schweizerische Musikdenkmäler / Monuments de la musique suisse“ publiziert, in denen wichtige Quellen und Repertoires kritisch ediert wurden. Seit 2007 erscheint die Reihe „Musik aus Schweizer Klöstern“, die einem spezifischen Korpus gewidmet ist und als Unterreihe in die 2015 neu gegründete Reihe „Editionen der Schweizerischen Musikforschenden Gesellschaft“ eingeht. Die „Editionen der Schweizerischen Musikforschenden Gesellschaft“ führen die älteren Reihen somit fort und wollen Werken, Autoren, Repertoires oder musikalischen Zusammenhängen ein editorisches Zuhause bieten, die für die Arbeit der Schweizerischen Musikforschenden Gesellschaft relevant sind.

Préface

La Société Suisse de Musicologie a publié plusieurs séries d’éditions musicales depuis sa fondation. Entre 1955 et 1987, 12 volumes ont paru sous l’intitulé «Schweizerische Musikdenkmäler / Monuments de la Musique Suisse»: ils incluaient les éditions critiques de sources et de répertoires particulièrement importants. À partir de 2007, la série «Musique des Monastères Suisses» est consacrée à ce corpus spécifique; depuis 2015, elle devient une sous-série de la nouvelle collection. Les «Éditions de la Société Suisse de Musicologie» assurent la continuité avec les anciennes séries de notre Société, avec le but d’offrir un débouché éditorial pour les œuvres, les auteurs, les répertoires ou les contextes musicaux faisant l’objet de l’activité de recherche menée au sein...

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