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«Da habe ich alles, was Serbisch war, verteufelt.»

Wie gesellschaftliche Diskurse die natio-ethno-kulturellen Zugehörigkeiten von ethnischen Serbinnen und Serben in der Deutschschweiz beeinflussen

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Kathrin Pavic

In den letzten zwei Jahrzehnten wurde in der (Deutsch)Schweizer Öffentlichkeit viel über Zuwanderinnen und Zuwanderer aus dem postjugoslawischen Raum – im speziellen aus Serbien – diskutiert. So war in den Medien, der Politik und an den Stammtischen die Rede von aggressiven und kriminellen «Jugos», «Balkanrasern» und serbischen Kriegsverbrechern.
Anhand von fünf biographischen Einzelfallanalysen geht die Autorin der Frage nach, wie Menschen mit serbischem Migrationshintergrund mit den vorherrschenden gesellschaftlichen Diskursen über ethnische Serbinnen und Serben in ihrer Lebensgeschichte umgehen und welche Auswirkungen diese auf ihr Zugehörigkeitsgefühl zum Herkunfts- und zum Aufnahmeland haben. Hierbei stellen nicht nur der Zusammenhang von Diskurs und Biographie einen wichtigen Aspekt dar, sondern auch die transnationalen Bezüge der Befragten.
Neben den fünf Einzelfallanalysen, die auf narrativen Interviews beruhen, bildet die Aufarbeitung des sich wandelnden Diskurses über ImmigrantInnen aus dem (post)jugoslawischen Raum seit den 1960er Jahren das Kernstück dieser Arbeit. Zudem wird auf weiterführende Fragestellungen und auf die damit einhergehenden integrationspolitischen Implikationen hingewiesen.
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Danksagungen

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Bei dieser Publikation handelt es sich um eine überarbeitete Version meiner Dissertation, die am 24. Juni 2014 von der Philosophisch- Historischen Fakultät der Universität Basel auf Antrag von Prof. Dr. Ueli Mäder und Prof. Dr. Walter Leimgruber angenommen wurde.

Als Erstes möchte ich mich bei meinem Referenten Prof. Dr. Ueli Mäder herzlich für die Unterstützung und Begleitung meiner Arbeit bedanken. Meinem Korreferenten Prof. Dr. Walter Leimgruber danke ich für seine Ratschläge und Anregungen. Einen weiteren Dank richte ich an Prof. em. Dr. Heiko Haumann für sein stetes Interesse an meiner Arbeit und seine hilfreichen Kommentare.

Mein Freundeskreis und mein Arbeitsumfeld haben mich während der Verfassung meiner Dissertation tatkräftig unterstützt. Ihnen allen sei hiermit herzlich gedankt. Gesondert möchte ich mich bei Stephanie Lori, Michael Binggeli und Lea Mani für ihre emotionale und fachliche Unterstützung bedanken.

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