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«Warum schweigt die Welt?» Die Entführung von Berthold Jacob

Eine Dokumentation

Series:

Charmian Brinson and Marian Malet

Berthold Jacob war einer der bekanntesten deutschen Journalisten und Pazifisten der Weimarer Republik, der als Anti-Nazi und Jude schon 1932 Zuflucht in Straßburg fand. Im März 1935 wurde er durch die Gestapo über die schweizerisch-deutsche Grenze entführt und in Berlin verhaftet, was internationales Aufsehen erregte. Mit einer gründlichen Einführung versehen, enthält der vorliegende Band bisher unbekannte und unveröffentlichte Briefe und andere Dokumente, die eine detaillierte Chronik der Bemühungen der Freunde im Exil entwerfen, Jacob aus seiner Berliner Haft zu befreien. Zugleich wirft das Buch ein neues Licht auf die schwierigen, nervenaufreibenden Lebensumstände antinazistischer Exilanten in den Emigrationsländern Europas.
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Charmian Brinson ist Professorin für Gemanistik am Imperial College London und Gründungsmitglied des Research Centre for German and Austrian Exile Studies an der Universität London. Sie hat zahlreiche Arbeiten zum Thema Exil veröffentlicht, zuletzt mit Richard Dove, A Matter of Intelligence: MI5 and the Surveillance of Anti-Nazi Refugees 1933-50 (2014).

Marian Malet ist Gründungsmitglied des Research Centre for German and Austrian Exile Studies an der Universität London. Sie hat sich u. a. mit oppositionellen Figuren in der Weimarer Republik beschäftigt (Rudolf Olden, Carl von Ossietzky, Hans Litten, jetzt Jacob). Sie interessiert sich auch für Künstler im Exil und hat 2004 The Arts in Exile mit Shulamith Behr herausgegeben.

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