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«Warum schweigt die Welt?» Die Entführung von Berthold Jacob

Eine Dokumentation

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Edited By Charmian Brinson and Marian Malet

Berthold Jacob war einer der bekanntesten deutschen Journalisten und Pazifisten der Weimarer Republik, der als Anti-Nazi und Jude schon 1932 Zuflucht in Straßburg fand. Im März 1935 wurde er durch die Gestapo über die schweizerisch-deutsche Grenze entführt und in Berlin verhaftet, was internationales Aufsehen erregte. Mit einer gründlichen Einführung versehen, enthält der vorliegende Band bisher unbekannte und unveröffentlichte Briefe und andere Dokumente, die eine detaillierte Chronik der Bemühungen der Freunde im Exil entwerfen, Jacob aus seiner Berliner Haft zu befreien. Zugleich wirft das Buch ein neues Licht auf die schwierigen, nervenaufreibenden Lebensumstände antinazistischer Exilanten in den Emigrationsländern Europas.
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Anmerkungen zu den Dokumenten

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1 Hans Wesemann, 1895–1971, deutscher Journalist, kam April 1933 in England an, wo er in linksstehenden Emigrantenkreisen verkehrte. Ab 1934 Gestapo-Agent. Spielte eine zentrale Rolle bei den Entführungen von Carl Balleng und Berthold Jacob.

2 Wickham Steed, 1871–1956, einflussreicher britischer Publizist. 1919–1922 Chefredakteur der Times, weiterhin als Journalist und Redner tätig. Setzte sich sehr für die deutschen antifaschistischen Emigranten in Großbritannien ein.

3 Otto Lehmann-Russbueldt, 1873–1956, führender deutscher Pazifist; Schriftsteller und Journalist, floh 1933 nach England, wo er mit Rudolf Olden (s. Anm. 5) und Ernst Toller (s. Anm. 21) die Deutsche Liga für Menschenrechte repräsentierte.

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